Granada (Andalusien)

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Granada ist eine Stadt in der gleichnamigen andalusischen Provinz Granada.

Lage
Am westlichen Rand der Sierra Nevada
Kurzdaten
Höhe: 738 m
Einwohner: 237.929
Postleitzahl: 18000
Internet URL: http://www.granada.es
Zeitzone: UTC+1

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Hintergrund

Granada wurde zwar nicht von den Mauren gegründet, hatte aber vorher keine Bedeutung. Die Mauren besetzten das Gebiet 711 n. Chr. Der maurische Emir von Granada war ein Untertan des Kalifen von Córdoba. Später herrschten die Almoraviden und die Almohaden aus dem heutigen Marokko. Im 13. Jahrhundert, mit fortschreitender Rückeroberung durch katholische Könige, wurde Granada immer mächtiger. Sie wurde Hauptstadt eines islamischen Königreichs. Immer mehr Moslems flohen aus den eroberten Städten nach Granada. Mohammed ibn Ahmar war der erste Herrscher der Nasriden, die von 1238 bis 1492 die Stadt regierten. Nachdem Granada durch die Könige Jaime I. von Aragon und Ferdinand III. von Kastilien bedroht wurde, stellte sich Mohammed kurzerhand unter den Schutz der katholischen Könige. Er musste nun Tribut zahlen und bei der Eroberung von Sevilla Waffenhilfe leisten. Granada zählte bald 400.000 Einwohner. Die Stadtmauern mussten auf 15 km Länge ausgedehnt werden. Man errichtete die die Alcazaba (Burg) und im 14. Jahrhundert den wunderschönen Nasridenpalast der Alhambra. Das Königreich war ein blühendes Gemeinwesen mit Krankenfürsorge, Schulen und Universitäten, Handel, Handwerk und Landwirtschaft. 1478 lehnte der König weitere Tributforderungen der Christen ab. Daraufhin überfiel der Marques de Cádiz eine maurische Garnison und die Mauren den Grenzort Zahara. Das war Anlass für einen zehnjährigen Krieg, der zur endgültige Rückeroberung Spanien führen sollte. Granada wurde als letzte Stadt in Spanien am 2. Januar 1492 von den Katholischen Königen Ferdinand von Aragon und Isabella von Kastilien eingenommen. Der maurische König Boabdil, der sich zuletzt unrühmlich die Herrschaft über Granada angeeignet hatte, übergab die lange belagerte und überfüllte Stadt, deren Bewohner hungerten. Schon 1491 hatte er mit den katholischen Königen in geheimen Verhandlungen Zusicherungen über Glaubensfreiheit und Sicherheit der Bevölkerung erzielt. Die Moslems wurden nach der friedlichen Einnahme der Stadt nicht vertrieben und konnten in der Stadt bleiben. Boabdil wurde eine kleine selbständige Herrschaft in den Alpujarras zugesichert. Seine Mutter rief ihm zu: " Beweine nicht wie ein Weib was Du als Mann nicht verteidigen konntest." Boabdil bliebe nicht lange in Alpujarras. Er zog weiter nach Nordafrika. Nun war Spanien politisch geeint und es war katholisch. Isabella und Ferdinand begannen mit dem Bau der Kathedrale und ihres Mausoleums 1504 in der Stadt. Auf Drängen des Großinquisitors Torquemada wurden die Juden aus Spanien vertrieben. 1499 ordnete Kardinal Cisneros die Verbrennung aller arabischen Bücher mit religiösem Inhalt an. Es kam zum Aufstand und zum Ende der Glaubensfreiheit. Die Muslime mussten Spanien verlassen oder zum Christum konvertieren. Die neuen Christen, die man Morisken nannte, wurden allerdings misstrauisch von der Inquisition beobachtet. Die meisten verließen das Land. Nach einigen Aufständen wurden die Morisken, ca. 5% der Bevölkerung, 1609 aus Granada vertrieben und die Bauten der Moslems verfielen, darunter auch die legendäre Alhambra. Karl V. baute im 16. Jahrhundert auf dem Gelände seine wuchtigen quadratischen Renaissance-Palast mit einem runden Innenhof. Im Spanischen Erbfolgekrieg leisteten die Burgvögte den Bourbonen Widerstand. Sie wurden 1714 entmachtet und die Alhambra verfiel. Erst im 19. Jahrhundert wurde sie wieder entdeckt. Die Gebäude wurden restauriert bzw. instandgesetzt. Seit dieser Zeit finden Restaurierungs- und Instandsetzungsarbeiten statt. 1984 wurde die Alhambra zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt. Granada ist eine Stadt mit einem großen historischen Erbe, aber gleichzeitig eine junge und moderne Stadt (von den 238 000 Einwohnern, sind ca. 65 000 Universitätsstudenten). Das Museum Parque de las Ciencias ist ein Beispiel hierfür.

[Bearbeiten] Anreise

Lage
Lagekarte
Granada
Granada
Cordoba: 169 km
Jaen: 96 km
Torremolinos: 138 km

[Bearbeiten] Flugzeug

Der am meisten angeflogene Flughafen in der Reichweite von Granada ist der Málaga Airport (IATA Code: AGP) etwa 120 Kilometer westlich von Granada. Der Flughafen wird aus den meisten europäischen Ländern angeflogen, gern auch von Billigfliegern. Vom Flughafen nimmt man den Bus zum Busbahnhof in der Innenstadt von Málaga, und von dort aus einen der Überlandbusse, die fast stündlich verkehren (siehe Bus). Folgende Gesellschaften fliegen aus dem deutschsprachigem Raum:

Auch Granada selber hat einen Flughafen (Federico García Lorca Airport IATA Code: GRX), etwa 15 km westlich der Stadt. Derzeit bieten Ryanair (ab Frankfurt-Hahn) und Air Berlin (über das Drehkreuz in Palma de Mallorca) Flüge aus Deutschland. Weiterhin gibt es noch einige Inlandflüge und Verbindungen aus England, Paris und Rom.

[Bearbeiten] Bahn

[Bearbeiten] Bus

Anreise mit den Bussen der Firma Alsina Graels von vielen andalusischen Städten

[Bearbeiten] Auto

Granada liegt am Schnittpunkt der Autobahnen A-92 nach Westen (Sevilla und Málaga) nach Osten (Almeria) und der A-44 nach Norden (Jaén und Madrid) und Süden (Motril).

Die Alhambra liegt in der Nähe der A-44 in Richtung Motril. Man sollte der Beschilderung zum Parkplatz folgen.

[Bearbeiten] Parken

Alhambrabesucher fahren zum großen gebührenpflichtigen Parkplatz an der Alhambra.

Besucher der Innenstadt von Granada:

In der Innenstadt ist Parkraum Mangelware. Alhambrabesuchern kann empfohlen werden, das Auto auf dem Parkplatz an der Alhambra stehen zu lassen und mit dem Bus (Nr. 32) oder dem Taxi (ca. 5 € im Jahre 2008) zur Kathedrale und zurück zu fahren.

[Bearbeiten] Schiff

Granada liegt etwa 80 Kilometer vom Meer (Motril) entfernt. Kreuzfahrschiffe ankern in Motril und die Passagiere fahren mit dem Bus hinauf zur Alhambra.

[Bearbeiten] Mobilität

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

Kathedrale von Granada
Kathedrale von Granada

Die Stadt liegt am Zusamenfluss des Darro und Genil, an den Hängen der Sierra Nevada im Osten und einer fruchtbaren Ebene im Westen. Der Darro fließt durch das enge Tal unterhalb der Alhambra von der Plaza Nueva (Real Chancillería und der mudejarischen Kirche Santa Ana) bis hin zum Paseo de los Tristes, an dem das Bañuelo (arabisches Bad aus dem 11. Jahrhundert), das platereske Archäologische Museum und andere sehenswerte Gebäude liegen.


[Bearbeiten] Kirchen

  • Kathedrale im Renaissancestil. Sie steht auf dem Platz der früheren großen Moschee. Von der Alhambra kann man auf sie hinunterschauen. Von hier oben erkennt man ihre Größe. Nur vor dem Hauptportal ist ein wenig Platz, ansonsten liegt sie eingeengt zwischen Häuserzeilen.
    Kathedrale
    Kathedrale
    Sie wurde im gotischen Stil geplant, aber fünf Jahre nach Baubeginn, 1528, entschied man sich für den fortschrittlicheren Renaissancestil. Fertiggestellt wurde das Bauwerk erst 1704. Die monumentale Hauptfassade stammt wom Architekten Cano. Der Maler Cano schuf die großen Werke in der Hauptkapelle. Die fünfschiffige Kathedrale wirkt innen durch ihre große Höhe und die weißen Wänden gewaltig, kühl und streng. Die Schiffe werden durch imposante Pfeiler getrennt. Die Kathedrale ist geöffnet: Vom 1. April bis 31. Oktober Mo-Sa 10:30-13:30 Uhr und 16:00-20:00 Uhr. An Sonn- und Feiertagen von 16:00-20:00 Uhr. Im Winter vom 1. November bis 31. März, Mo-Sa 10:30-13:30 Uhr und 16:00-20:00 Uhr. An Sonn- und Feiertagen von 16:00-19:00 Uhr. Eintrittspreis: 3,50 €. Jubilados (über 65-Jährige) zahlen 2,50 €.
  • Die Capilla Real, das Mausoleum des Königspaars Isabella von Kastilien und Fernando von Aragón liegt neben der Kathedrale, hat aber einen separaten Eingang. Die Kapelle wurde von Enrique Egas zwischen 1505 und 1521 erbaut. Gegenüber befindet sich La Madraza, ein von Yusuf I. gegründetes Studienzentrum.
  • Im Barrio Albayzín dem früheren Viertel der Ziriden und Nasriden gibt es einige gut erhaltene Reste. Die Straße Cuesta del Chapiz steigt vom Darro hinauf bis ins Herz des Stadtteils. Hier liegt die Iglesia de San Juan de los Reyes mit dem Minarett einer Moschee aus dem 13. Jahrhundert. Noch weiter oben sind Iglesia und Mirador San Nicolás, mit einer beeindruckenden Sicht auf die Alhambra, und die Iglesia del Salvador, die auf der alten Hauptmoschee errichtet wurde und einen Innenhof mit Säulengang aus dem 13. Jahrhundert hat.

[Bearbeiten] Burgen, Schlösser und Paläste

  • Alhambra [1](arabisch: الحمراء = Al-Ħamrā; kann man mit "die rote Burg" übersetzen.) Wer Granada besucht, muss die Alhambra besichtigen.
Löwenhof mit dem Löwenbrunnen
Löwenhof mit dem Löwenbrunnen
Myrtenhof
Myrtenhof
Löwenhof Detail eines Stuckvorhangs
Löwenhof Detail eines Stuckvorhangs
Die Alhambra ist Burg mit Festung, Palast und Garten zugleich und liegt auf einer Anhöhe im Osten der Stadt. Zwischen 800 und 1200 entstanden hier die Teile der Alhambra als Sitz der Mauren (Araber). Tickets (pro Tag gibt es 7000 Eintrittskarten - 3300 Tickets morgens, 3300 Tickets nachmittags und 400 Tickets abends) für die Alhambra können für den selben Tag am Schalter, im Voraus in jeder Filiale der BBVA Bank in Spanien oder online (http://www.servicaixa.com) gekauft werden. Der Kauf am Schalter (bei den Parkplätzen der Alhambra) ist an vielen Tagen ein Glücksspiel. Es gibt manchmal sehr lange Schlangen und nur eine begrenzte Anzahl von Karten. Deshalb empfiehlt sich der Kauf im Voraus. Die Buchung sollte man in den Sommermonaten 2 bis 3 Monate vor dem Besuch vornehmen, nur so ist gewährleistet, dass man zu dem gewünschten Termin auch die passende Tickets besitzt. Wer es einrichten kann, sollte in der Nebensaison morgens an einem Werktag kommen, dann gibt es gute Chancen, ohne lange Wartezeiten ein Ticket zu erhalten. Gute Informationen bietet die Informationsseite der BBVA. Ein normales Ticket kostet 10 Euro. Bei der Besichtigung sollte man beachten, dass man mit dem Ticket nur zu einer vorgeschriebenen Zeit den Palacio Nazaries besichtigen kann. Wer die Zeit verpasst, wird sich ärgern, weil er die eindrucksvollsten Räume und sehr schöne Gärten nicht gesehen hat. Die anderen Gebäude und den Garten Generalife kann man am Tag, für den das Ticket gilt, zu jeder Zeit besuchen. Seit Februar 2007 wird der Löwenbrunnen restauriert. Er wurde komplett abgebaut. Die Restaurierung wird zwei Jahre in Anspruch nehmen und 550.000 € kosten. Näheres auf der Internetseite der Alhambra [http://www.alhambra.org]
  • Generalife.
    Generalife
    Generalife
    Von der Alhambra aus wenige Schritte zu Fuß liegen die Gärten der Alhambra, Generalife. Die Gartenanlagen mit künstlichen Teichen und vielen Springbrunnen bieten Entspannung. Generalife ist weniger stark besucht als der Nasridenpalast, aber sehr sehenswert. Je nach Einlasszeit in den Nasridenpalast sollte man die Gärten vor- oder nacher besuchen. Von besonderen Schönheit ist der Wasserbeckenhof (Patio de la Acequia) und der angrenzende Hof der Sultanin (Patio de la Sultana).

Mehr über die Alhambra findet man unter Alhambra

[Bearbeiten] Bauwerke

  • Albaicín (oder Albayzin) - die arabische Altstadt wurde ebenfalls zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt.
  • Monasterio de la Cartuja - Kloster, an der Paseo de la Cartuja, Öffnungszeiten: Mo-Sa 10-13, So 10 bis 12, tgl. 16-20, Eintritt 3 €

[Bearbeiten] Denkmäler

An der Plaza Isabel la Católica findet man ein Denkmal mit Königin Isabella und Christoph Kolumbus.

[Bearbeiten] Aktivitäten

Das touristische Angebot von Granada enthält Kultur, Unterhaltung und natürlich auch die Gastronomie. Ausgehen in der Altstadt und Probieren von Tapas, die zu einem Getränk dazu gereicht werden, ist eine Gaumenfreude für jeden. Granada ist auch eine Stadt für Natur- und Sportfreunde.

  • Das beste Skigebiet Spaniens ist nur nur eine halbe Stunde entfernt.
  • Wandern und Fahrradfahren in der nahen Sierra Nevada oder den anderen landschaftlich sehr schönen Gebirgen in der Umgebung im Sommer.
  • Sportklettern in vielen attraktiven Klettergebieten in der Nähe.
  • Musikfestival Granada findet im Juni/ Juli in Granada statt. In der Stadt und im Palacio de Carlos V finden Konzerte und Ballettveranstaltungen mit internationaler Beteiligung statt. 2008 kamen das Staatsballett Berlin, die Staatskapelle Berlin unter dem Dirigenten Daniel Barenboim, das Orchestra Nacional de España, das Royal Cencertgebouw Orchstra u.a.

[Bearbeiten] Einkaufen

Das Haupteinkaufszentrum liegt an der Kathedrale und der Calle Recogidas. Hier findet man alles, was das Herz begehrt. Neben Zara und Mango finden sich hier auch Geschäfte der spanischen Marken Bershka und Stradivarius; einen H&M wird man aber (bis jetzt Nov.06) vergeblich suchen. Souvenirs lassen sich besonders gut im Albaicín in den arabischen Läden oder in den kleinen Gassen neben der Kathedrale kaufen. Aber auch außerhalb des Zentrums finden sich viele kleine Läden. Und was man in der Stadt nicht findet, findet man wahrscheinlich im Al Campo (ähnlich wie Real) in der Nähe des Busbahnhofes.

[Bearbeiten] Küche

[Bearbeiten] Günstig

In der Calle Elvira gibt es eine Unmenge kleiner Restaurants, die einem für sehr wenig Geld Tagesgerichte anbieten. Meistens bestehen diese aus drei Gängen, Brot, Getränken und Nachtisch für 7-9 Euro. Noch günstiger ist es in den Straßen der Teterien (den arabischen Teehäusern) zum Beispiel in der Caldería Vieja oder der Caldería Nueva einen Shawarma (Döner) auf die Hand zu essen, die dort ständig zubereitet werden.

[Bearbeiten] Mittel

  • Im Realejo, dem alten jüdischen Viertel von Granada, findet man eine Menge guter Lokale der mittleren Preisklasse. Am Campo Principe liegt "La Ninfa", eine mit bunten Keramiken geschmückte Pizzeria. Hier gibt es nicht nur sehr gute Pizzen, sondern auch tolle Fischgerichte bei normalen Preisen. Außerdem haben sie eine Terrasse, wo man abends besonders gut sitzt.
  • Restaurante Aben Humeya im Barrio Albayzin in der Calle Cuesta de las Tomasas 12, in der Nähe der Iglesia San Nicolas. Das Restaurant bietet von einer Terrasse auf der Mittag- und Abendessen bei entsprechender Witterung serviert werden, eine grandiose Aussicht auf die Alhambra und Sierra Nevada. Im Hochsommer ist das Restaurant nur abends geöffnet. Die Küche ist gut und nicht teuer (Hauptgericht 10-15 €). Tel 958 226 665 oder 609 376 761. Eine Spezialität ist Habas con Jamón (kleine dicke Bohnen mit Schinken).

[Bearbeiten] Gehoben

  • Alqueria de morayma in der Calle Pianista Garcia Carillo 2 im Albaícin (Albayzin). Wunderschönes Restaurant mit schönem Innenhof und einer Terrasse, die einen wunderbaren Blick auf die Alhambra bietet. Kleine, aber feine Auswahl an Vorspeisen, Hauptgerichten und Nachspeisen, gute Weinkarte und lobenswerter Service. Eine Reservierung ist empfehlen.

[Bearbeiten] Nachtleben

Im Albaicín (Albayzin), dem maurischen Viertel, gibt es viele Teestuben, orientalische Restaurants und Snacks im Straßenverkauf. Ebenfalls populär sind Tapas-Bars, die über die ganze Stadt verteilt sind. Am Plaza de Torro findet man eine Vielzahl mit einer großen und leckeren Auswahl. Direkt in der Stierkampfarena kann man auch im gehobenen Ambiente "tapieren". An und um den Plaza Trinidad und Plaza de la Universidad gibt es auch empfehlenswerte Tapa-Bars (z.B. das "Escuelas", hier gibt es mittag auch süße Tapas mit einem Kaffee). Clubs und Diskotheken hat Granada für so ziemlich jeden Geschmack zu bieten. "Weggehmeilen" sind Calle Elvira und Calle Pedro Antonio Alarcón.

Was man auf jeden Fall einmal erlebt haben muß (und wenn auch nur von weitem) ist eine Botellon. Zu sehen ist dieses Phänomen besonders gut donnerstags, freitags und samstags Abend am Einkaufszentrum Hipercor (an der Calle Arabial). Hier treffen sich so ab 23/ 24 Uhr Jugendliche (können schon mal ein paar Tausend werden) bewaffnet mit Plastikbechern, Eiswürfeln, Cola und Rum zum "Vortrinken", da die "Copas" in den Diskotheken recht teuer sind.

Flamencolokale findet man in der maurischen Altstadt Albaicín (Albayzin).

[Bearbeiten] Unterkunft

  • Unterkunft in Granada Unterkunft in Granada, Stadtviertel Albaicín, gegenüber der Alhambra, in eigentümlichem Stil, ideal fürs Wochenende, für Ferien, sowohl mit Partner als auch mit Familie oder Freunde. Das Ferienhaus Carmen bewahrt die Elemente des traditionellen granadischen Baustils. Carmen Albaide verfügt über eigenes Schwimmbecken mit Aussicht auf die Alhambra, über einen eigenen Parkplatz und kostenloses Internet (ADSL).

[Bearbeiten] Günstig

  • Oasis Backpackers' Hostel (www.hostelsoasis.com), Placeta Correo Viejo 3. Bett im Mehrbettzimmer (8 Betten) für 15 €. Dafür gibt es Frühstück und Internetzugang gratis. Saubere Zimmer, schönes Haus mit Dachterasse, freundliche Atmosphäre, interessante Gegend, eigener Safe im Zimmer, statt Schlüssel Magnetkarte. Wichtig ist vorzubuchen, da reger Andrang herrscht.
  • Hostal Dona Lupe. Bett im Mehrbettzimmer (4 Betten) für ca 10 €. Direkt neben der Alhambra (50 m). Altes, großes, unübersichtliches Haus. Schimmeliges Essen in den Sandwichspendern. Kleine Zimmer ohne Fenster oder sonstige Belüftung. Bäder und Toiletten eng und ungepflegt. Auschecken zu keiner bestimmten Zeit, deshalb aber auch lange chaotische Wartezeiten bis zum Einchecken. Dafür gibt es aber einen schönen Innenhof im maurischen Stil, wo man mit Gaskocher auch kochen kann. Highlight ist die große Dachterrasse mit Swimmingpool, von der aus man einen schönen Ausblick auf die Sierra Neada und die Alhambra hat.

[Bearbeiten] Mittel

[Bearbeiten] Gehoben

  • Hotel San Anton **** in der Calle San Anton 74, Tel. 958 520 100 liegt ziemlich zentral unweit des Darro Flusses. Das Citymar Hotel hat angenehme klimatisierte Zimmer, eine schöne Bar mit Terrasse im obersten Stockwerk und ein gutes Restaurant. Das DZ kostete im Sommer 2008 60 Euro und im Frühjahr oder Herbst 70 Euro.
  • Der Parador Nacional San Francisco **** liegt praktisch auf dem Gelände der Alhambra. E-Mail: granada@parador.es. Webseite: http://www.parador.es. Man kann dort nicht nur wohnen sondern auch zu Mittag oder Abend essen. Für einen Kaffee zwischendurch oder einen kleinen Imbiss empfiehlt sich das Café im schönen Innenhof hinter der Rezeption.

[Bearbeiten] Lernen

Die Universität in Granada hat die bekannteste und anerkannteste medizinische Fakultät ganz Spaniens.

[Bearbeiten] Arbeiten

[Bearbeiten] Sicherheit

Rund um die Kathedrale, im Stadtzentrum und im Albaícin sollte man (wie in allen anderen "Touristenstädten") etwas mehr auf den Geldbeutel, Kamera und Handtasche achtgeben. Im hinteren Teil des Albaicíns und im Sacramonte sollte man sich nicht unbedingt alleine bewegen und nachts empfiehlt sich ein Taxi. Man sollte auf Frauen, die mit Rosmarinsträußen oder einer Blume auf einen zu kommen, aufpassen. Man sagt, dass sie sehr geschickt stehlen.

Ansonsten ist Granada genauso "gefährlich" wie alle anderen Städte in dieser Größenordnung.

[Bearbeiten] Gesund bleiben

Entgegen der allgemeinen Aussage, dass man in südlichen Ländern kein Leitungswasser trinken sollte, kann man dies in Granada unbedenklich tun. Es gibt auch viele Trinkbrunnen in der ganzen Stadt, die rege genutzt werden.

[Bearbeiten] Klarkommen

[Bearbeiten] Zeitungen

  • 20minutos informiert täglich Mo-Fr über aktuelle Geschehen im Land und in Granada (allerdings etwas im Bild-Stil), wird morgens an vielen Strassenecken kostenlos verteilt
  • Granada hoy Tageszeitung Granadas mit Nachrichten, Sport, Kultur, Anzeigenmarkt

[Bearbeiten] Sprache

Auch wenn Granada eine "Touristen-Stadt" ist, sprechen nicht viele der Einheimischen Englisch und für einen VHS-Spanisch-Sprechenden ist der andalusische Akzent am Anfang nicht einfach zu verstehen. Granada ist aber auch eine Studenten-Stadt mit vielen ausländischen Studenten; mit etwas Glück stößt man auf einen Landsmann (einfach die Ohren etwas offen halten). Zudem sind die Andalusier sehr hilfsbereit und wenns mit der Sprache nicht so klappt, dann halt mit Hand und Fuß.

Und wer einen Sprachkurs machen möchte, sollte das unbedingt an der Escuela Montalbán machen. Die Schule bietet seit 1986 Spanischkurse an und ist vom spanischen Instituto Cervantes anerkannt. Escuela Montalbán gehört zu TANDEM International.

[Bearbeiten] Post und Telekommunikation

[Bearbeiten] Ausflüge

[Bearbeiten] Literatur

  • „Tales of the Alhambra“ von Washington Irving aus dem Jahre 1832
  • "Die Alhambra und Granada - aus der Nähe betrachtet" Edilux Verlag. ISBN 84 87282-38-5

[Bearbeiten] Weblinks

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