Grabfeld
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Das Grabfeld oder auch Grabfeldgau ist eine Ebene in der Mittelgebirgsregion im nördlichen Unterfranken in Bayern.
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[Bearbeiten] Regionen
[Bearbeiten] Orte
- Bad Königshofen - Kurstadt und Kurort.
- Römhild - an den Gleichbergen. Info
- Sulzdorf an der Lederhecke - Quellort der fränkischen Saale.
- Trappstadt - Marktgemeinde.
[Bearbeiten] Weitere Ziele
[Bearbeiten] Hintergrund
Das Grabfeld ist ein ehemaliger ostfränkischer Gau.
Geographisch grenzt das Grabfeld im Nordwesten an die Region Rhön-Saale, im Nordosten an den Thüringer Wald, und im Süden an die Haßberge.
Die erstmalige Erwähnung des Grabfelds als "Theil Ostfrankens" erfolgte in einer Urkunde aus dem Jahre 813. In dieser Urkunde wird zwischen einem östlichen und einem westlichen Grabfeld unterschieden. Dem Gau sind auch zahlreiche Untergaue zugeteilt, die Bezeichnung "provincia" wird ausdrücklich geführt. Fulda wird noch schlicht dem Grabfeld zugeteilt.
Die Region ist namensgebend für die Grabfeld-Formation, ein geologischer Begriff für die Bodenschicht des Gipskeuper, die in ganz Deutschland auftritt und für die das Grabfeld typisch ist. Die Bodenschicht entstand als Ablagerungsgestein vor ca. 230 Mio. Jahren, das ist der Zeitraum mit den allerersten Saurieren (wikipedia:Grabfeld-Formation).
[Bearbeiten] Sprache
[Bearbeiten] Anreise
[Bearbeiten] Mobilität
Das Grabfeld liegt beidseits der Bundesstrasse B279 von Bad Neustadt nach Bamberg, und ist über diese gut zu erreichen. Anschlußstelle der B279 an die Autobahn A71 (Thüringer-Wald Autobahn): Abfahrt Bad Neustadt;
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
- Gleichberge, (679m), Großer- und Kleiner- ; bewaldete Zwillings-Vulkankegel im Thüringer Teil des Grabfelds;
[Bearbeiten] Burgen und Schlössr
- Burg Brennhausen - spätmittelalterliche einsame Wasserburg in Sulzdorf an der Lederhecke; Erste Baudetails vermutlich schon im 13. Jahrhundert, im Jahre 1408 urkundlich erstmalig erwähnt;
- Burg Wildberg - Burgruine aus Mauer- und Gewölberesten auf der Haßberghöhe bei Sulzdorf, Stammsitz der gleichnamigen Dynastie die hier von 1123 bis 1305 urkundlich nachgewisen ist. 1525 im Bauernkrieg zerstört. 1977 wurden die Gewölbe wieder frei gelegt und gesichert.
- Veste Irmelshausen, eines der schönsten Wasserschlösser Frankens. Seit sechshundert Jahren im Besitz der Herren von Bibra und sowohl im Inneren als auch im Äußeren im gepflegtesten Zustand. Entstanden ab 1376 in mehreren Phasen unter den Bibras; Hansenbau bestehend aus Ost-, Süd, und Südwesttrakt in den Jahren von 1556-1561; Spätgotischer Nordwest-Trakt ab 1854 erneuert; Das Froschkonzert im Wassergraben ist überaus beeindruckend.
- Die Veste ist bewohnt und für Touristen im Inneren daher nicht zugänglich.
- Anfahrt: ca. 8km nördlich von Bad Königshofen;
- Kleinbardorf, Renaissance-Wasserschloss mit reichgeschmückten Portalen; Erbaut 1589/1590 von Heinrich von Bibra; 1766 renoviert;
- Wasserschloss Roßrieth erstmalig erwähnt 1140, die jetzige Anlage entstand ab 1589 auf den Trümmern der alten Burg, die als Räubernest zerstört worden war. Derzeit in stark nenovierungsbedürftigem Zustand;
- Schloss Trappstadt,
- Sternberg, Burgveste der Grafen Henneberg auf dem Sterenberg, urkundlich 948 erstmalig erwähnt. Im 14. Jahrhundert Ganerbenburg;
[Bearbeiten] Museen
- Archäologisches Museum, in Bad Königshofen, ein Zweigmuseum der archäologischen Staatssammlung in der "Alten Schranne". Das Museum zeigt einen umfassenden Überblick über die Vor- und Frühgeschichte des östlichen Unterfranken, insbesondere der Rhön und des Grabfeldes.
- Martin-Reinhard-Straße 9, 97631 Bad Königshofen; Tel. 09761/ 40934 ;
- Steinsburgmuseum in Römhild, Spezialmuseum für Ur- und Frühgeschichte Südthüringens;
[Bearbeiten] Sonstiges
- Märchenwald Sambachshof in Sambachshof bei Bad Königshofen. In idyllischer Lage, im Wandergebiet der Kurstadt Bad Königshofen, abseits des großen Autoverkehrs erfreuen sich jung und alt über die beliebtesten Märchen der Gebrüder Grimm.
[Bearbeiten] Aktivitäten
- Frankentherme in Bad Königshofen, seit 2006 mit dem ersten Heilwassersee in Deutschland.
- Am Kurzentrum 1, 97631 Bad Königshofen; Telefon 09761/9120-0; Telefax 09761/912040;
[Bearbeiten] Küche
[Bearbeiten] Nachtleben
[Bearbeiten] Sicherheit
[Bearbeiten] Klima
[Bearbeiten] Literatur
Spezielles
- "Der Sagenschatz des Frankenlandes", und "Die Sagen des Rhöngebirges und des Grabfeldes", herausgegeben von Ludwig Bechstein, Voigt und Nocker, Würzburg (1842), Reprint im September 1979 durch Rainer Hartmann, Sondheim v.d.Rhön ---im Antiquariat.
- Die Kunstdenkmäler von Bayern, III, Bezirksamt Königshofen; Verlag R. Oldenbourg, München 1915; Nachdruck München 1983, ISBN 3-486-50476-3;
[Bearbeiten] Weblinks
- Verein für Heimatgeschichte im Grabfeld: www.das-grabfeld.de;

