Gambia
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Gambia liegt in Westafrika. Es ist das kleinste Land auf dem Kontinent und erstreckt sich im wesentlichen von der Atlantikküste ostwärts entlang des gleichnamigen Flusses Gambia. Das einzige angrenzende Land ist der Senegal.
| Lage
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| Flagge
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| Kurzdaten | |
| Hauptstadt: | Banjul |
|---|---|
| Staatsform: | Präsidiale Republik |
| Währung: | 1 Dalasi (GMD) = 100 Butut |
| Fläche: | 11.300 km² |
| Bevölkerung: | 1,55 Mio |
| Sprachen: | Englisch (offiziell), Mandinka, Wolof, Fula, andere |
| Religionen: | Muslime 90 %, Christen 9 %, Naturreligionen 1 % |
| Stromnetz: | 230 V/ 50 Hz (UK Stecker) |
| Telefonvorwahl: | +220 |
| Internet TLD: | .gm |
| Zeitzone: | MEZ-1h (WEZ) |
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Regionen
Das Land setzt sich aus fünf Divisionen und einer Stadt* zusammen: Banjul*, Central River, Lower River, North Bank, Upper River, Western.
[Bearbeiten] Städte
- Banjul - die Hauptstadt Gambias ist eigentlich recht gemütlich zu nennen und liegt auf einer Halbinsel. Banjul ist eher die politische Hauptstadt und
- Serekunda ist die wirtschaftliche Hauptstadt. Hier findet man durchaus auch westliche Produkte und große Märkte. Das Durcheinander ist in Serekunda allerdings recht groß.
- Brikama - Die letzte Stadt im Landesinneren, die noch auf "ordentlichen" Straßen erreicht werden kann.
- Gunjur - Hier findet man herrliche Strände ohne Touristen.
- Soma - hier wechselt man meistens die Transportmittel oder übernachtet, wenn man nach der langen Fahrt auf schrecklichen Straßen zu müde ist.
- Farafenni - Stadt auf der nördlichen Seite vom Gambia-Fluss. Von hier kann man leicht in den Senegal kommen.
- Janjanbureh (früher: Georgetown) - schöner Ort auf einer Insel mit herrlichen Vögeln und einem Sklavenhaus.
- Bansang - Marktort Ostgambias. Es gibt Hügel in der Region.
- Basse Santa Su - östlichste Stadt Gambias mit Grenzübergang zum Südsenegal und Transportmöglichkeiten nach Guinea.
[Bearbeiten] Weitere Ziele
- Steinkreise von Wassu - hier gibt es interessante Steinkreise, die seit 2006 zusammen mit den im Senegal liegenden zum Weltkulturerbe zählen.
- Baboon Island National Park - nette Tourmöglichkeiten mit dem Boot bei Kuntaur. Man kann Schimpansen und Baboons sehen.
[Bearbeiten] Hintergrund
Gambia erlangte 1965 seine Unabhängigkeit von Großbritannien. Von 1982 bis 1989 war es mit Senegal als Konföderation Senegambia vereint. Nach dem Staatsstreich von 1994 übernahm Yahya Jammeh die Macht und wurde bei den Wahlen 1996 im Amt bestätigt.
[Bearbeiten] Anreise
[Bearbeiten] Flugzeug
Die Einreise mit dem Flugzeug ist problemlos. Aber nur wenige Airlines steuern den Banjul International Airport (BJL) an.
Bei Ankunft und bei Abflug ist es notwendig, Informationen zur Person in schriftlicher Form abzugeben. Dazu werden jeweils entsprechende Zettel verteilt.
Bei Ankunft und/ oder bei Abflug wird keine Touristengebühr veranschlagt.
[Bearbeiten] Bahn
Eine Eisenbahn existiert nicht.
[Bearbeiten] Bus
[Bearbeiten] Auto
[Bearbeiten] Schiff
[Bearbeiten] Mobilität
Wenn man sich ein kleines, gebrauchtes und aus irgendwelchen anderen Teilen zusammengeschustertes Auto kauft bzw. mietet, lässt man sich garantiert auf ein Abenteuer ein. Mit einem gepflegten Jeep sollten ausgedehnte Erkundungstouren kein Problem sein.
Für kurze Strecken benutzt man besser ein grünes Touristentaxi, ein gelbes einheimischen Taxi oder ein Bushtaxi.
Bushtaxis sind Kleinbusse, welche bis zu zwölf Personen befördern. Diese Taxis fahren feste Routen. Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten gibt es jederzeit entlang der Strecke. Eine Fahrt kostet fünf Dalasi pro Person. Kleinkinder fahren kostenlos mit.
Nach der Unabhängigkeit von Großbritannien wurde der Rechtsverkehr eingeführt.
Die Fähre von Banjul nach Barra kann man nutzen, um ins Landesinnere (Nordufer des Gambia) zu kommen.
[Bearbeiten] Sprache
Englisch verstehen die meisten Leute. Da in Gambia auch viele Senegalesen leben, wird auch Französisch gesprochen.
[Bearbeiten] Kaufen
Die Preise sind sehr billig, wenn man gut handeln kann.
[Bearbeiten] Küche
Yassa - gambianisches Gericht: Zwiebelsauce, scharf gewürzt mit schwarzen Pfeffer, dazu gibt es Fisch oder Fleisch und Reis oder Kartoffeln.
[Bearbeiten] Nachtleben
Dieses findet hauptsächlich in und um Senegambia statt.
Dabei handelt es sich einmal um das gleichnamige Hotel und des weiteren um die dortigen Bars und Restaurants.
[Bearbeiten] Unterkunft
An der Küste gibt es sehr gute Hotels, im Landesinneren billige Unterkünfte, die aber normalerweise sauber sind.
[Bearbeiten] Lernen
Die Kinder gehen gerne in die kostenpflichtige Schule.
Über mitgebrachte, alte, ausgesonderte Schulsachen wie Bleistifte, Kugelschreiber, Hefte, Blöcke usw. freut sich jedes Kind. Außerdem ist es besser als Geld (wo man nicht weiß, ob es auch für Schulsachen benutzt wird) oder Süßigkeiten (Zahnproblem).
[Bearbeiten] Arbeiten
[Bearbeiten] Feiertage
| Termin | Name | Bedeutung |
| xx. yy | Xyz | Xyz |
Es gibt jeden letzten Samstag im Monat den "Cleaning Day". Dieser wurde vor zwei Jahren seitens der Regierung eingeführt. D.h. in der Zeit von 9:00 bis 13:00 Uhr ist jeder Einwohner Gambias aufgerufen auch ausserhalb seines Hauses für Ordnung und Sauberkeit zu sorgen. In dieser Zeit fahren keine Taxis und Busse. Der Verkehr für private Fahrzeuge ist ebenfalls untersagt. Weiterhin sind alle Geschäfte und Märkte geschlossen.
[Bearbeiten] Sicherheit
Gambia ist ein sicheres Land.
[Bearbeiten] Gesund bleiben
Als Prophylaxe sollte man die Informationen vom Gesundheitsamt beachten, sich Impfen lassen und Malariaprophylaxe betreiben! In Gambia herrscht wie in den meisten afrikanischen Staaten eine Knappheit an Medikamenten. Aus diesem Grunde sind Medikamente hauptsächlich für die Einheimischen vorgesehen. Deshalb wird empfohlen, eine Reiseapotheke mit den wichtigsten Medikamenten mitzuführen. Ein Apotheker gibt gern Auskunft, was für eine Reise durch Westafrika sinnvoll ist.
[Bearbeiten] Klima
Regenzeit: Ab Mitte Juni bis Mitte Juli ist die erste Periode. Danach gibt es eine kurze Pause. Ab August bis Anfang Oktober ist die zweite Regenperiode.
[Bearbeiten] Respekt
Ordentlich herumlaufen, möglichst in Hemd und man wird sehr respektiert. Anständiges Aussehen ist wichtig. Ältere Menschen werden besonders respektiert. Im Gegensatz zu Jüngeren ,die eher Respekt zeigen sollten. Als Tourist in Strandregionen ist man sowieso der reiche Ausländer und somit Freiwild für Bettler (Bumpsters)!
[Bearbeiten] Post und Telekommunikation
An der Küste gibt es Internetcafés.
Telefonzellen gibt es in größeren Orten.
Prepaid-Karten zum Mobiltelefonieren (national, international) kann man überall kaufen.
[Bearbeiten] Literatur
- Gambia - Kleines Urlaubsparadies in Westafrika von Ilona Hupe. Ein Reiseführer für alle, die neben den Stränden des Landes auch das Hinterland und die vielen anderen Sehenswürdigkeiten Gambias kennen lernen möchten. Voller Tipps für Touren und Ausflüge auf eigene Faust. ISBN 9783932084331



