Französisch-Guayana
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Französisch-Guayana ist ein französisches Übersee-Department im Nordosten von Südamerika und das einzige der drei Guayanas, das noch nicht unabhängig ist. Vermutlich wird es auch dazu nie kommen, denn die Einwohner profitieren vom höchsten Lebensstandard Südamerikas, so dass weniger als 10 Prozent der Bevölkerung eine Loslösung von Frankreich unterstützen.
Das Gebiet grenzt an Brasilien und Suriname und ist zum größten Teil von tropischem Urwald bedeckt. Noch ist es extrem dünn besiedelt, aber eine große Schar Einwanderer aus den Nachbarländern und aus Asien ändert dies langsam und trägt zu einem multikulturellen Flair bei. Für Reisende interessant sind der Weltraumbahnhof Kourou sowie die Hauptstadt Cayenne mit der vorgelagerten ehemaligen Strafkolonie auf der Inselgruppe Îles du Salut.
| Flagge
| |
| Kurzdaten | |
| Hauptstadt: | Cayenne |
|---|---|
| Staatsform: | Französisches Überseedépartement |
| Währung: | Euro (EUR) |
| Fläche: | 91.000 km² |
| Bevölkerung: | 191.000 |
| Sprachen: | Französisch |
| Religionen: | Katholiken |
| Telefonvorwahl: | +594 |
| Internet TLD: | .gf |
| Zeitzone: | MEZ-4h |
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Regionen
Das Land ist in zwei Bezirke (Cayenne und Saint-Laurent-du-Maroni), 19 Kantone und 22 Kommunen eingeteilt.
[Bearbeiten] Städte
[Bearbeiten] Weitere Ziele
- Teufelsinsel
- europäischer Weltraumbahnhof Kourou
[Bearbeiten] Hintergrund
Französisch-Guayana ist zu 90% mit Urwald bewachsen. Bis auf ein paar Städte und Dörfer im Zentrum des Landes (z.B. Saül) ist nur die Küste besiedelt. Außer ein paar kleineren Bächen und Wasserläufen gibt es noch zwei große Flüsse, den Maroni, der die Westgrenze zu Surinam markiert und den Oyapok der im Osten die Grenze zu Brasilien bildet. Neben den Teufelsinseln gibt es auch ein paar kleine Inseln vor Rémire.
Die Bevölkerung setzt sich aus verschiedenen ethnischen Gruppen zusammen: - ca. 40 verschiedene Indianerstämme - Créolen und Noirs Marrons: Nachfahren der verschleppten Sklaven zur Zeit der Kolonisierung - Franzosen - Hmongs (Laos) - Brasilianer - Surinamesen - Antillais
[Bearbeiten] Geschichte
[Bearbeiten] Kultur
Französisch Guayana ist als Überseedepartement von Frankreich ein französisches Gebiet das dessen Kultur zum Teil übernommen hat. Der Großteil der Bevölkerung ist katholisch und es gibt dieselben Feiertage wie bei den Katholiken und Franzosen im Allgemeinen. In Guayana gibt es viele Brasilianer. Durch sie wurde wahrscheinlich auch die Tradition ins Land gebracht, den Karneval sehr ausgiebig, mit bunten Kostümen und Umzügen zu feiern.
[Bearbeiten] Politik
In Französisch-Guayana gelten die französischen Gesetze und es regiert die französische Regierung.
[Bearbeiten] Anreise
[Bearbeiten] Flugzeug
Anreise aus Europa mit Air France oder Air Caraibe von Paris. Anreise aus Brasilien mit Tam oder Air Caraibe von Belem.
[Bearbeiten] Bahn
[Bearbeiten] Bus
[Bearbeiten] Auto
[Bearbeiten] Schiff
[Bearbeiten] Mobilität
Leider gibt es in Französisch-Guayana kaum öffentliche Verkehrsmittel. In Cayenne fährt ein Bus, es ist jedoch nicht zu empfehlen, sich darauf zu verlassen, dass der Bus pünktlich kommt. Die Städte an der Küste kann man mit dem Auto erreichen. Die meisten Städte im Wald sind nur mit dem Flugzeug zu erreichen, da es noch keine Straßen gibt.
[Bearbeiten] Sprache
Die Amtssprache in Französisch-Guayana ist Französisch. Die zweitwichtigste Sprache ist Créole. Es wird hauptsächlich von dem creolischen Teil der Bevölkerung aber auch von anderen gesprochen. Unter den Jugendlichen ist Créole zum Teil sehr verbreitet. Außerdem hört man viel Portugiesisch.
Mit Englisch kommt man in Guayana leider nicht sehr weit. Es ist zu empfehlen zumindest Grundlagen des Französischen zu beherrschen.
[Bearbeiten] Kaufen
Es gibt einen "Hypermarché" etwas außerhalb von Cayenne. Das ist ein Einkaufszentrum in dem es neben einem großen Supermarkt (Hypermarché) auch kleinere Geschäfte wie z.B. Juweliere oder Handy-Shops gibt. In dem Supermarkt gibt es von Büchern über Kleidung und einer großen Auswahl an Nahrungsmitteln so ziemlich alles.
In der Stadt findet man andere kleine Supermärkte und auch Möglichkeiten zum Shoppen. Außerdem gibt es eine große Anzahl an "Épicerie"s (so ähnlich wie ein "Tante Emma Laden"). Dort gibt es hauptsächlich Lebensmittel aber auch andere Sachen wie Anti-Mückenspray, Zahnpasta und andere Hygieneartikel, Schreibwaren etc.
Die Preise sind sehr hoch. Es gibt eine "Luxussteuer", z.B. für elektronische Ware und Lebensmittel wie Milchprodukte, die aus Frankreich importiert werden sind auch sehr teuer.
[Bearbeiten] Küche
Die guayanesiche Küche ist für Europäer sehr exotisch. Es gibt viel Fisch und Fleisch von Tieren aus dem Urwald. In einigen Restaurants werden auch geschützte Tierarten angeboten (z.B. Suppenschildkröte oder Kaiman), bitte nehmen Sie diese nicht!
[Bearbeiten] Ausgehen
Während des Karnevals (vom 1. Sonntag im Januar bis zum Aschermittwoch) wird sehr viel gefeiert. Jeden Sonntag sind Umzüge in Cayenne, Kourou und Saint Laurent.
Abends kann man in die Disco oder eine Bar gehen. In Cayenne sind für die Karnevalszeit "Le Soleil Levant" und "Chez Polina" zu empfehlen, in Kourou "La Matadô". Außerhalb der Karnevalszeit kann man in die folgenden Discos und Bars gehen: "Petit Bar De L'ouest", "Bar des Palmistes", "Lido Night", "Loft" "Acropolis".
Außerdem gibt es ein Bowlingcenter in Rémire-Montjoly.
[Bearbeiten] Unterkunft
In Cayenne gibt es zwei Hotels, "Amazonia" und "Novotel". Die Preise sind relativ hoch. Es gibt auch kleine Pensionen, diese sind allerdings nicht im Internet verzeichnet.
Wenn man im Wald übernachten möchte, sollte man ein "Carbet" (eine Art großräumige Hütte) mieten. Dort kann man in einer Hängematte schlafen.
[Bearbeiten] Lernen
[Bearbeiten] Arbeiten
[Bearbeiten] Feiertage
| Termin | Name | Bedeutung |
| xx. yy | Xyz | Xyz |
[Bearbeiten] Sicherheit
Teile des Landes werden von der französischen Fremdenlegion (Légion Étrangère) patrouilliert, die dort gegen illegale Goldsucher vorgeht. Die Fremdenlegion schützt auch den Weltraumbahnhof und unterhält ein Ausbildungslager für den Dschungelkampf im Land.
[Bearbeiten] Gesund bleiben
Impfungen sind wichtig. Aufgrund der schlechten medizinischen Versorgung besteht Gefahr vor Krankheiten. Besonders Malaria ist in Französisch- Guayana weit verbreitet. Genauso können vorkommen: Cholera, Durchfallerkrankungen, Typhus, Tollwut und auch Zecken könnten gefährliche Infektionen Übertragen. Die Gelbfieberimpfung ist vorgeschrieben.
Im Wald sollte man lange Kleidung und feste Schuhe tragen, da es Spinnen und Schlangen gibt.
[Bearbeiten] Respekt
Auch wenn die créolische Kultur in Französisch -Guayana sehr präsent ist, sind die Guayanesen stolz darauf, Franzosen zu sein und fühlen sich auch als solche. Es sollte vermieden werden, die Guayanesen in ihrem Verhalten o.ä. zu kritisieren. Ein anderes Thema, bei dem man vorsichtig sein muss, ist die Sklaverei.
[Bearbeiten] Klima
In Französisch-Guayana herrscht tropisches Klima. Die Temperatur bleibt das ganze Jahr über gleich, bei ca. 26 °C. Aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit kommt es einem allerdings wärmer vor. Nachts kühlt es ab, es reicht jedoch eine lange Hose und ein langärmeliges T-Shirt bzw. einen dünnen Pullover anzuziehen.
Von Dezember bis Mai/ Juni ist Regenzeit, von Juni bis Dezember Trockenzeit. Während der Regenzeit gibt es jeden Tag starke Regenschauer oder Dauerregen. Es ist dadurch etwas kühler als während der Trockenzeit (ca. 25 °C). "Trockenzeit" bedeutet, dass es nur ab und zu regnet. Die Luftfeuchtigkeit ist immer noch sehr hoch.


