Fladungen
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| Fladungen
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| Kurzdaten | |
| Bundesland: | Freistaat Bayern |
|---|---|
| Einwohner: | 2 296 (2005) |
| Höhe: | 414 m |
| Tourist- Information: | www.fladungen-rhoen.de |
| Lage
| |
Fladungen ein mittelalterlich romantisches Fachwerkstädtchen in Unterfranken in der Rhön und ist die nördlichste Stadt Bayerns.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Hintergrund
Erste Erwähnung der Stadt in einer Fuldaer Urkunde aus dem Jahre 789. 1335 Stadterhebung durch Kaiser Ludwig.
Seit der bayerischen Gebietsreform in den Jahren 1971 bis 1980 sind die Ortschaften Brüchs, Heufurt, Leubach, Oberfladungen, Rüdenschwinden, Sands und Weimarschmieden Stadtteile von Fladungen.
Nachbargemeinden in Bayern sind Willmars, Nordheim, Sondheim, Hausen, in Hessen Ehrenberg (Rhön) und in Thüringen Birx, Frankenheim, Erbenhausen, Melpers, Bettenhauen.
[Bearbeiten] Anreise
[Bearbeiten] mit dem Auto
- von Westen/ Norden: auf der Autobahn A7 (Kassel - Würzburg),
Fulda Nord, dort Richtung Tann/ Rhön und Fladungen (knapp 40 km ab der Autobahnabfahrt).
- von Süden und Nordosten: über die Autobahn A71 (Schweinfurt - Suhl),
Mellrichstadt, dann auf der B285 bis Fladungen.
[Bearbeiten] mit der Bahn
Nächster Bahnhof ist Mellrichstadt an der Bahnlinie Würzburg - Erfurt, ab Mellrichstadt weiter mit dem Bus (ca. 12 km).
[Bearbeiten] Mobilität
Das Städtchen ist recht übersichtlich und kann zu Fuss erkundet werden. Der Weg zur Gangolfskapelle auf der Anhöhe ist eine Wanderung von ca. einer halben Stunde, alternativ: KFZ.
- ÖPNV Rhön-Grabfeld (öffentlicher Personennahverkehr): www.nahverkehr.rhoen-grabfeld.de.
- Liniennetze Busverkehr: Kreis Rhön-Grabfeld. Stadt Mellrichstadt.
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
- kath. Pfarrkirche St. Kilianus, mit Ursprüngen des Mauerwerks bis ins Mittelalter, jedoch wiederholt umgebaut und im Charakter geändert. 1582 Anbau des Seitenschiffs, 1613 Aufmauerung des Turmobergeschosses. 1642 brannte die Kirche aus, wurde aber schon 1659 neu konsekriert.
- St. Gangolphskapelle aus dem Jahre 1597, mit Kreuzigungsgruppe malerisch auf einem Hügel südwestlich unweit vor der Stadt gelegen, Einrichtung aus dem Jahre 1750.
- Stadtbefestigung, wahrscheinlich um 1335, sehr gut erhaltener Mauergürtel mit jetzt trockenem Graben und fünf Wehrtürmen, restaurierter Wehrgang.
- Maulaffenturm, rechteckiger, sehr gut erhaltener nördliche Turm der Stadtbefestigung an der Strasse nach Oberfladungen mit dem (mittlerweile stark verwitterten) Wasserspeier Maulaff mit blankgezogenem Hinterteil am runden Treppenturm.
- Um dieses Männchen in eindeutiger Pose rankt sich eine Sage aus dem Dreißigjährigen Krieg während der Zeit der Belagerung durch die Schweden und dem mit den Schweden verbündetem Nachbarort Oberfladungen. Danach soll ein Bäcker aus dem allerletzten Mehl die Figur gebacken und auf die Stadtmauer mit Ausrichtung nach Oberfladungen gestellt haben, was den Abzug der Schweden zur Folge hatte.
- Rhönmuseum im historischen Amtshaus aus dem Jahre 1628, bedeutende Sammlung Rhöner Volkskunst.
- Wichtige Exponate: Vor- und frühgeschichtliche Funde, historische Landkarten, beschnitzte Tische und Stühle, bemalte Truhen und Schränke, Bilder, Hauskreuze und Hausaltäre, Fasnachtsmasken und Kleinschnitzereien.
- Öffnungszeiten: 1. Apr.-31.Okt., Die.-So.: 11.00 Uhr-16.00 Uhr (letzter Einlaß).
- Marktplatz 1, 97650 Fladungen, Tel.: 09778/ 1575.
- Fränkisches Freilandmuseum: Museum für ländliche Baukultur und für das dörfliche Wohnen und Wirtschaften in Unterfranken auf einem Museumsgelände mit 7 ha.
- Wichtige Exponate: acht bäuerliche Hofstellen und Taglöhnerhäuser, für Unterfranken typische Gemeindebauten wie Kirche, Dorfwirtshaus und Gemeindebrauhaus und alte Mühlentechnik in einer Mahl- und in einer Ölmühle. Veranstaltungen und Sonderausstellungen.
- Öffnungszeiten: 1.Apr.-1.Nov., Die.-So.: 9.00-18.00 Uhr. INFO.
- Bahnhofstraße 19, 97650 Fladungen, Tel.: 09778/ 9123-0, Fax: 09778/ 9123-45.
- Rhöner Bauernladen am Museum, "Regionale Produkte - frisch vom Erzeuger".
- In einem Nebengebäude des historischen Bahnhofs von Fladungen, direkt am Museumsparkplatz.
- Öffnungszeiten: während der Museumssaison von Apr. - Ende Okt.: Die.-Sa.: 10.00-18.00 Uhr, So.: 11.00-18.00 Uhr. außerhalb der Museumssaison: Fr.: 10.00-18.00 Uhr, Sa.: 10.00-14.00 Uhr. Tel/ Fax: 09778/ 642.
- Museumswirtshaus, im historischen Wirtshaus "Zum Schwarzen Adler" aus Alsleben.
- Tel. 09778/ 661, Fax 09778/ 695, Info
- Museumseisenbahn Nostalgiebahn mit historischen Dampf- oder Dieseltriebfahrzeugen.
- Fahrbetrieb vom Mai bis Sept.
- Haltestellen: Fladungen, Ostheim, Stockheim, Mellrichstadt.
[Bearbeiten] Aktivitäten
- Streuobstlehrpfad mit Sortengarten in der Nachbargemeinde Hausen (ca. 3 km südöstlich von Fladungen). Der Lehrpfad informiert über die Geschichte und die Bedeutung des Streuobstes, den Lebensraum Streuobstwiese, ökologische Bedeutung, Bestandspflege, Sortenvielfalt und weiteres zum Thema Streuobst.
- Fladunger Straße 1, 97647 Hausen/ Rhön. Tel. 09778/ 9191-0, Fax. 9191-33
[Bearbeiten] Einkaufen
[Bearbeiten] Küche
[Bearbeiten] Nachtleben
[Bearbeiten] Unterkunft
- Goldener Adler. Metzgerei Genzler. Obere Pforte 1. 97650 Fladungen,
- Tel. 0 97 78/ 71 28, Fax 71 29. Internet. e-Mail: Gasthof.goldeneradler@t-online.de.
- Sennhütte, Berggasthof, Sennhütte 1 (auf der Hochrhön). 97650 Fladungen,
- Tel. 0 97 78/ 91 01 - 0, Fax 91 01 - 100 Internet. e-Mail: klingenberg.sennhuette@t-online.de
- Hotel Sonnentau. Wurmberg 1-3. 97650 Fladungen.
- Tel. 0 97 78/ 91 22 - 0, Fax 91 22 55. Internet. e-Mail: Info@Sonnentau.com
[Bearbeiten] Ausflüge
- Fahrt mit der Museumsbahn "Rhönzügle" nach Ostheim vor der Rhön im Sommer.
- Fladungen liegt unmittelbar vor den Bergen der Rhön, das Grabfeld ist nicht weit.
- nahe Städte sind Ostheim vor der Rhön, Mellrichstadt, Bischofsheim an der Rhön, Meiningen, Bad Neustadt und Bad Königshofen.
- Bad Kissingen, Fulda, Schweinfurt, Bamberg und Würzburg sind in einer Autostunde zu erreichen.
[Bearbeiten] Literatur
- Die Kunstdenkmäler von Bayern, Dritter Band: Unterfranken und Aschaffenburg. Band XXI, Bezirksamt Mellrichstadt. Verlag R. Oldenbourg, München 1921. Nachdruck München 1983, ISBN 3486504754.

