Eppingen
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Eppingen ist eine Stadt im Kraichgau in Baden-Württemberg.
| Eppingen | |
| Einwohner: | 21 200 |
|---|---|
| Höhe: | 199 m |
| Tourist- Information: | Stadtverwaltung, Marktplatz, Tel. 07262/920-116 |
| Lage
| |
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Hintergrund
Eppingen wurde 985 erstmals urkundlich erwähnt und wahrscheinlich bereits 1192 zur Stadt erhoben. 1462 kam es zur Kurpfalz. Nach einer Blütezeit im 15. und 16. Jahrhundert brachte das 17. Jahrhundert mit dem Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) und dem pfälzischen Erbfolgekrieg (1688-1697) Not und Elend. Von 1693 an waren hier die Reichstruppen unter dem Markgrafen Ludwig Wilhelm von Baden, dem Türkenlouis. Die Eppinger Linien, eine Verteidigungslinie von Pforzheim über Eppingen bis Neckargemünd, zeugen noch heute davon.
Ab 1803 kam Eppingen zu Baden, 1879 erfolgte die Anbindung ans Eisenbahnnetz nach Karlsruhe, 1880 nach Heilbronn und ab 1899 über Sinsheim nach Heidelberg. Die Kreisreform 1973 ordnete Eppingen dem Landkreis Heilbronn zu, es wurden die ehemals selbstständigen Gemeinden Adelshofen, Elsenz, Kleingartach, Mühlbach Richen und Rohrbach eingemeindet. Heute ist Eppingen Große Kreisstadt.
[Bearbeiten] Anreise
[Bearbeiten] Mit dem Flugzeug
Die nächsten Flughäfen sind in Stuttgart und Frankfurt am Main.
[Bearbeiten] Mit der Bahn
Eppingen liegt an der Bahnstrecke zwischen Karlsruhe (ca. 1 Stunde) und Heilbronn (ca. 1/2 Stunde Fahrzeit). Nach Sinsheim gibt es ebenfalls eine Bahnverbindung, Fahrtdauer ca. 25 Minuten.
[Bearbeiten] Auf der Straße
- Die Bundesstraße B293 führt in nördlicher Richtung um Eppingen herum und verbindet die Stadt mit Karlsruhe und Bretten im Westen und Heilbronn im Osten.
- Die nächsten Autobahnauffahrten sind an der A 6 die
33 bei Sinsheim (16 km), die
34 bei Sinsheim-Reihen (12 km), bzw. die
35 bei Bad Rappenau (18 km).
[Bearbeiten] Mobilität
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
- Der Pfeifferturm, 22 m hoch, früher Amtsgefängnis, ist ein Wahrzeichen der Stadt
- Nur wenige Meter davon steht die Alte Universität, während der Pestjahre 1564/65 war hier ein Teil der Heidelberger Universität ausgelagert.
- Das Baumannsche Haus, ein sehr schöner Fachwerkbau beim Altstadthotel "Wilde Rose"
- Unsere Liebe Frau, katholische Pfarrkirche
- Die ehemalige Katharinenkapelle mit einem 10 m langen Wandgemälde Totentanz
- Rathaus mit Marktplatz
- Der Fachwerkpfad. Auf dem Fußweg vom Bahnhof zur Altstadt stehen typische Beispiele von Fachwerken wie das fränkische Männle oder das alemannische Weible.
- Insgesamt gibt es weit über 100 Fachwerkgebäude in der Stadt
- Die Wallfahrtskapelle auf dem Ottilienberg
- Der Stadtteil Mühlbach liegt am Rande des Kraichgaus zu Stromberg und Heuchelberg und gilt als Steinhauerdorf.
- Der Stadtteil Kleingartach ist ein Weinbauort im Bereich Heuchelberg.
[Bearbeiten] Aktivitäten
[Bearbeiten] Einkaufen
[Bearbeiten] Küche
| Talschenke | Talstraße 21 | 07262 – 8367 |
| Höhen-Gaststätte | Leinburg | 07138 - 811150 |
| Alte Ratsschänke | Altstadtstr. 5 | 07262 - 2075844 |
| Palmbräuhaus | Rappenauer Str. 5 | 07262 - 609 8899 |
| Zornickel Bistro | Brettener Str. 13 | 07262 - 2240 |
| Moonlight Ranch | Alter Mühlbacher Weg | 07262 - 3740 |
| Villa Waldeck | Waldstr. 80 | 07262 - 61800 |
| Pizza-Haus | Gemminger Str. 11 | 07262 – 4942 |
| Altstadthotel Wilde Rose | Kirchgasse 29 | 07262 – 914 00 |
[Bearbeiten] Unterkunft
[Bearbeiten] Gesundheit
[Bearbeiten] Klarkommen
[Bearbeiten] Post und Telekommunikation
75031 ist die Postleitzahl für alle Stadtteile
Die Telefonvorwahl ist
- 07262 für Eppingen, Adelshofen, Mühlbach, Richen, Rohrbach a.G.
- 07260 für Elsenz
- 07138 für Kleingartach
[Bearbeiten] Ausflüge
- Nach Sinsheim ins Auto-Technik-Museum
- Zur Ravensburg bei Sulzfeld
- Nach Kürnbach mit Actienmuseum, Waldlehrpfad, Weinlehrpfad, Märchenwald
- Nach Sternenfels zum Schlossbergturm
- Nach Güglingen zum Römermuseum
- Nach Brackenheim: Renaissance-Schloss, gotische Stadtkirche, Theodor-Heuss-Museum
- Nach Schwaigern: Stadtkirche, Hexenturm, Jugendstilrathaus
- In die Melanchthon-Stadt Bretten
- Wanderung auf den Eppinger Linien. Wanderzeichen: eine stilisierte Chartaque, ein Wachtturm. Die Route führt über den Ottilienberg und Sternenfels (ca. 22 km) nach Maulbronn und weiter bis Mühlacker (weitere ca. 18 km). Nähere Infos über diese Zweitagestour bei Kraichgau-Stromberg-Tourismus.

