Eilenburg

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Eilenburg liegt in der Leipziger Tieflandsbucht, größtenteils am linken Ufer des Flusses Mulde. Eilenburg ist sehr alt, hieß früher Mildenau und erhielt den heutigen Namen von der Burg (Ilburg), welche unter König Heinrich I. als wichtiger Grenzpunkt gegen die Sorben und Wenden genannt wird. Schon im 10. Jh. gehörte Eilenburg, das 981 als Stadt erscheint, dem Geschlecht der Wettiner, war der Hauptort der Ostmark und wurde in der Folge mit der Mark Meißen vereinigt. 1815 fiel es an Preußen, 1952 an den Bezirk Leipzig und damit 1990 wieder an Sachsen.

Marktplatz mit Rathaus und Nikolaikirche
Marktplatz mit Rathaus und Nikolaikirche

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Anreise

15 km südöstlich der Stadt gibt es mit Leipzig-Nordost (Bild:AB-AS-blau.png 25) einen Anschluss an die A 14. Von dort aus führt die B 87, die in den letzten Jahren als südliche Ortsumfahrung neu gebaut wurde, über Eilenburg nach Torgau. Eine weitere Bundesstraße ist die B 107 GrimmaWurzen–Eilenburg–Bad Düben.

Eilenburg liegt ferner an der elektrifizierten Hauptbahn Leipzig–Eilenburg–Cottbus und an der ebenfalls elektrifizierten Nebenstrecke HalleDelitzsch–Eilenburg. Auf der letztgenannten Strecke verkehren im Zweistundentakt umsteigefrei Regionalbahnen aus Nordhausen am Südharz. Auch ab Weißenfels kann man über Leipzig umsteigefrei mit sogar stündlichen Regionalbahnen anreisen. Bis 1998 gab es außerdem einen SPNV-Anschluss über die Dübener-Heide-Bahn aus Wittenberg.

[Bearbeiten] Mobilität

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

Für Sachsen eher untypisch ist die Burg Eilenburg, eine Backsteinburg, die im 10. Jh. unter Heinrich I. gegründet wurde. Vom Sorbenturm der Burg hat man eine gute Aussicht über die Stadt und das Muldental. Eine weitere bedeutende Sehenswürdigkeit ist das Renaissancerathaus von 1545, das 1945 zerstört, jedoch kurze Zeit später wieder aufgebaut wurde. Weitere Sehenswürdigkeiten:

  • Bergkirche Sankt Marien
  • Stadtkirche Sankt Nikolai
  • Gasthof „Zum Roten Hirsch“
  • Sternwarte
  • Wasserturm Eilenburg-Ost

[Bearbeiten] Aktivitäten

[Bearbeiten] Einkaufen

[Bearbeiten] Küche

[Bearbeiten] Nachtleben

[Bearbeiten] Unterkunft

[Bearbeiten] Ausflüge

Leipzig ist über die B 87 in etwas mehr als einer halben Stunde erreichbar. Im Nordosten erstreckt sich der sächsische Teil der Dübener Heide.

  • Wurzen (18 km südlich, B 107) - Geburtsort des Dichters Joachim Ringelnatz.
  • Bad Düben (19 km nördlich) - wie Eilenburg ebenfalls am Rande der Dübener Heide gelegen.
  • Delitzsch (24 km westlich) - gut erhaltene Abschnitte der ehemaligen Stadtbefestigung, Stadtkirche St. Peter und Paul.
  • Torgau (30 km nordöstlich, B 87) - Schloss Hartenfels, einstmals Sitz der albertinischen Wettiner; historischer Treffpunkt der Alliierten im April 1945.

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

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