Ecuador

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Ecuador liegt in Südamerika. Angrenzende Länder sind Kolumbien und Peru. Die Landschaft Ecuadors lässt sich in drei Gebiete einteilen: Costa Ecuador, Sierra Ecuador, Oriente Ecuador.

Lage
Karte von Südamerika mit eingezeichneter Lage von Ecuador
Flagge
Flagge von Ecuador
Kurzdaten
Hauptstadt: Quito
Staatsform: Präsidiale Republik
Währung: 1 US-Dollar (USD)
= 100 Cents
Fläche: 284.000 km²
Bevölkerung: 13,2 Mio
Sprachen: Spanisch (Amtssprache), Amerindische Sprachen (insbesondere Quichua)
Religionen: Römisch-Katholisch 95 %
Telefonvorwahl: +593
Internet TLD: .ec
Zeitzone: MEZ-6h

Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Regionen

  • Galápagos-Inseln - Eine Inselgruppe im Pazifik, zu Ecuador gehörig, mit einer faszinierenden Tierwelt.
  • Sierra (Hochland) - Das Hochland der Anden besteht aus zwei Cordillera Zügen, der Cordillera real und der Cordillera occidental, die vom interandinen Graben getrennt werden. Quito, die Hauptstadt des Landes, befindet sich nur wenige Grad südlich des Äquators im interandinen Graben. In der Sierra befinden sich weltbekannte Vulkane, wie den Cotopaxi, Chimborazo, Altar, Cayambe.
  • Costa (Küste) - Die Küste erstreckt sich über die Provinzen Esmeraldas, Manabí, Guayas, El Oro.
  • Oriente (Amazonasgebiet) - Regenwaldgebiet, das an das Amazonasbecken angrenzt.

[bearbeiten] Städte

Karte von Ecuador
  • Ambato - Stadt der Blumen. Bekannt für seine Faschingsumzüge.
  • Bahia de Caraquez - Küstenstadt, die ihren besonderen Charme dadurch bekommt, dass man sie nur mit einer Fähre/ einem kleinen Boot erreichen kann.
  • Baños - Stadt unterhalb des aktiven Vulkans Tungurahua.
  • Cuenca - drittgrößte Stadt Ecuadors, Hauptstadt der Provinz Azuay in den südlichen Anden, UNESCO Weltkulturerbe.
  • Guayaquil - die größte Stadt des Landes, industriell geprägt.
  • Latacunga - Provinzhauptstadt Cotopaxi. Berühmt für das „Mama-Negra-Fest“, das im November stattfindet.
  • Otavalo - Stadt im Norden Quitos. Die Otavalenos sind weltberühmt für ihre Handwerksarbeiten (Textilien).
  • Quito - die Hauptstadt des Landes, touristisch interessant.

[bearbeiten] Weitere Ziele

Dschungel Lodges in der Nähe von Tena:

  • Amarongachi Lodge - am Flussufer des Alto Napo gelegen.
  • Shangrila Lodge - an einem Steilhang 100 m über dem Fluss Anzu gelegen, spektakuläre Aussicht über den Regenwald.

La ruta de sol Entlang der Küste Ecuadors:

  • Es gibt eine recht gut ausgebaute Strecke entlang der gesamten Küste Ecuadors. Besonders reizvoll ist dabei die Strecke zwischen Esmeraldas und Salinas.

Sie kann sowohl per Bus und mit dem Mietwagen zurückgelegt werden. Besondere Highlights - für alle die kleine Küstendörfer lieben sind dabei:

  • Mompiche - kleines Fischerdorf mit nur wenigen Touristen. Traumparadies!
  • Canoa - ein etwas größeres Fischerdorf, das in den letzten Jahren eine rasante touristische Entwicklung mitgemacht hat. Der weite Strand und die guten Wellen sind einzigartig.

[bearbeiten] Hintergrund

[bearbeiten] Anreise

[bearbeiten] Flugzeug

Es gibt nicht allzu viele Flüge nach Ecuador, deshalb sollte man früh genug buchen! Es gibt zwei internationale Flughäfen: in Quito und in Guayaquil.

Aus der Schweiz: Mit Lufthansa über Frankfurt nach Caracas, Venezuela, ca. sechs Stunden Aufenthalt, von dort aus nach Quito mit kurzem Zwischenstopp in Bogotá. Auch mit Iberia über Madrid oder mit KLM über Amsterdam möglich.

Aus Deutschland:

  • mit Lufthansa nach Caracas, Venezuela, ca. sechs Stunden Aufenthalt, von dort aus nach Quito mit Zwischenstopp in Bogotá.
  • mit Continental z.B. ab Düsseldorf über New York und Bogotá nach Quito.
  • mit Iberia über Madrid nach Quito (teilweise mit kurzem Zwischenstopp von einer Stunde in der Dominikanischen Republik).
  • mit KLM über Amsterdam nach Quito und Guayaquil (mit kurzem Zwischenstopp auf Bonaire)
  • mit British Airways über London nach Miami. Von dort bietet American Airlines Direktflüge nach Ecuador an. Oder mit Copa Airlines über Panama (1 Stunde Aufenthalt) oder über Bogotá oder Caracas mit diversen Airlines.
  • mit Air France über Paris und Bogotá nach Quito

[bearbeiten] Bus

[bearbeiten] Auto

Ecuador ist sowohl von Peru als auch Kolumbien über die Panamericana erreichbar. Es ist allerdings nicht ratsam, als Mitteleuropäer in Südamerika Auto zu fahren.

[bearbeiten] Schiff

[bearbeiten] Mobilität

Es gibt Inlandsflüge zu allen größeren Städten werden von den ecuadorianischen Airlines Aerogal, Icaro und Tame betrieben. Im Oktober 2004 lag der Preis für einen Flug bei 50 US-$ (one way).

Eisenbahnen gibt es in Ecuador nur als Touristenattraktion. Von Riobamba fährt zweimal wöchentlich ein Zug nach Alausi. Der Preis liegt bei nur elf US-$ für fünf Stunden beeindruckende Landschaft. Man sitzt auf den Dächern der Gepäckwagen, wobei man sich für einen US-$ ein Sitzkissen mieten kann. Entgleisungen der Lok am Steilhang durch lose Schienen sind keine Seltenheit. Das Zugpersonal hat aber alles griffbereit und den Zug binnen einer Stunde wieder in den Gleisen.

Der Bus ist DAS Fortbewegungsmittel in Ecuador, die Busse sind in gutem Zustand. Man kommt damit überall hin und es gibt sehr viele Verbindungen. Für längere Strecken von größeren Städten aus kauft man Tickets am Schalter, sonst direkt im Bus. Jede Busgesellschaft hat einen eigenen Schalter an den Busbahnhöfen (manchmal sogar pro Zielort einen Schalter). Die Tickets beinhalten zumeist nummerierte Platzkarten für den jeweiligen Bus. Wer ruhiger sitzen möchte, wählt beim Kauf niemals die vorderen Plätze, weil sich sowohl einheimische Kurzstrecken-Reisende als auch die zahlreichenden fliegenden Händler vor und zwischen diesen Sitzen drängeln - vorne haben die Busse die einzige Tür.

Die Busbahnhöfe sind recht groß und anfangs unübersichtlich, die Leute helfen aber gerne. Buspreise: ca. 1.00 $ für eine Stunde Fahrt, inkl. Versicherung bei Unfällen.

Aufgrund der vielen schlechten Straßen, zahlreichen Kurven und der Überwindung großer Höhenunterschiede im Bus sollten empfindliche Naturen Reisetabletten mitnehmen. Verzögerungen, z.B. durch Reifenpannen, können bei Busreisen in Ecuador auftreten - Ursache sind ebenfalls die häufig schlechten Straßenverhältnisse.

Es wird empfohlen, nicht nachts mit den Bussen zu fahren, da es schön öfter zu Überfällen gekommen ist. Es gibt sichere Nachtbusse, bei denen man ein wenig mehr bezahlt, aber dafür sicher reisen soll, Informationen dazu vor Ort. Den Reisepass (Original) bei einer Busreise nicht vergessen, es kann Kontrollen geben.

Das Chauffieren eines Autos in Ecuador ist für Reisende kaum empfehlenswert. Zwar gibt es Autovermietungen an den Flughäfen und in den Städten, doch die Verkehrsverhältnisse sind, gelinde gesagt, schwierig. Fast alle Überlandstraßen sind über lange Strecken unasphaltiert und haben enorme Schlaglöcher, die bei unachtsamem Durchfahren ernsthafte Schäden am Fahrzeug verursachen können. Straßenmarkierungen, Leitplanken und ähnliche Sicherheitsmaßnahmen sind kaum verbreitet, so dass die Fahrt bei schlechten Sichtverhältnissen ein ernst zu nehmendes Abenteuer darstellt - besonders in den Anden, wo es neben der Straße durchaus tiefe Abhänge gibt. Zudem neigen die einheimischen Fahrer zu riskanten Überholmanövern auf kurvigen Strecken - Unfälle sind keine Seltenheit.

Für die Fahrt zu kleineren Orten sind Fahrzeuge mit Allradantrieb empfehlenswert, um die dort noch schlechteren Straßenverhältnisse sowie Steigungen und Flussdurchfahrten bewältigen zu können.

Den Risiken des Individualverkehrs stehen die überschaubaren Kosten für Busfahrten, Inlandsflüge oder Taxifahrten gegenüber. Diese Verkehrsmittel stellen normalerweise die entspanntere Form der Fortbewegung dar.

Für erfahrene und versierte Fahrer kann das Auto auf allen einigermaßen befahrbaren Straßen, z.B. in den Anden und im Oriente, allerdings durchaus eine Option darstellen.

[bearbeiten] Sprache

Die Amtssprache ist Spanisch, daneben gibt es noch Sprachen der indianischen Bevölkerung, vor allem Kichwa (eine Quechua-Variante).

Es ist von großem Vorteil wenn man Spanisch kann, denn sogar in größeren Orten, an Flughäfen oder in Hotels können die Gesprächspartner häufig kein Englisch. Die Menschen freuen sich sehr, wenn man Spanisch spricht und man kommt schnell ins Gespräch. Aber auch mit wenigen Brocken Spanisch wird einem gerne weiter geholfen.

chevere = super

bacan = klasse

Siehe auch: Sprachführer Spanisch

[bearbeiten] Kaufen

Die offizielle Währung in Ecuador ist der US-Dollar. Somit erübrigt sich lästiges rumrechnen.

[bearbeiten] Küche

In Ecuador ist Reis mit Hühnchen (Sierra), bzw. Reis mit Fisch oder Meeresfrüchten (Costa) das am weitesten verbreiteste Gericht. Zudem sind Ecuadorianer Fanatiker für Koriander (Achtung!), der sämtliche Speisen von der Suppe über den Salat hin zu den traditionellen Speisen wie Ceviche (Meeresfrüchte in Zitronensosse) und Encocado ziert. Das in so gut wie jedem Reiseführer erwähnte Cuy (Meerschweinchen) sollte man, sofern man es denn probieren möchte, in einem spezialisierten Restaurant essen. Es wird normalerweise gegrillt und mit einer Erdnusssoße serviert. Das Fleisch ist sehr fettig und schmeckt eher nach Hühnchen als nach Kaninchen (wie man vermuten könnte). Unbedingt darauf achten, dass der Kopf noch dran ist, um sicher zu gehen, dass man wirklich ein Meerschweinchen serviert bekommt. Im Übrigen sind Zuchtmeerschweinchen im Vergleich zu unseren Haustieren riesig.

Die Auswahl der Früchte ist spektakulär, dementsprechend die Auswahl an der Saftbar. Allerdings kann man vielerorts in kleinen Restaurants abseits der großen Touristenorte nur exotisch anmutende überzuckerte Limonaden (z.B. Erdbeergeschmack), Cola oder Mineralwasser bestellen.

In den großen Städten Ecuadors sind auch die üblichen Restaurants und Schnellimbisse wie McDonald's, KFC, BurgerKing und Pizza Hut zu finden. Besonders exklusiv geht es auch in den Food Courts der Shopping Center zu. Ein beliebter einheimischer Snack sind neben dem bereits erwähnten Ceviche Fritadas, im eigenen Saft geschmorte Schweineteile, die man praktisch überall in kleinen (oder größeren) Fritaderias kaufen kann. Ebenfalls einheimisch sind Ketten wie Gus (ähnelt KFC) oder TropiBurger.

Wer einen nicht zu anfälligen Magen hat, kann sehr billig auf den Märkten essen. Ein almuerzo (Mittagessen) oder eine merienda (Abendessen) ist zwischen einem und drei US-$ zu haben und beinhaltet Suppe, Hauptgericht und Getränk, manchmal auch einen kleinen Nachtisch.

Niemals Creme-Eis von der Straße kaufen! Lieber Eis in einer heladería kaufen. Neben Pingüino (ecuadorianischer Ableger von Langnese) können auch die Eisläden in der Av. Guaytambos in Ambato (gegenüber d. Colegio Santo Domingo) mit ihrem Frucht- und Mehr-Schichten-Eis empfohlen werden.

[bearbeiten] Nachtleben

In Quito gibt es das legendäre Partyviertel, El mariscal, wegen seines hohen Touristenanteils auch Gringolandia genannt (Gringos sind eigentlich nur die Nordamerikaner, aber in diesem Fall sind alle Touristen gemeint). Es gibt im Mariscal viele Bars und Discos und es ist immer was los. Deswegen ist es auch relativ sicher sich dort nachts aufzuhalten. Nur das nötigste Bargeld mitnehmen und nach Hause immer mit dem Taxi fahren. Angst muss man aber auf gar keinen Fall haben. Als Mädchen höchstens vor nervenden Verehrern, die man abwimmeln muss (diese werden aber auch nie überaufdinglich, sie können super tanzen und werden in der Regel nicht "handgreiflich").

[bearbeiten] Unterkunft

Wunderschön in Quito und direkt im Mariscal gelegen: Posada del Marple

In Salango (Nachbardorf von Puerto Lopez), mit super Aussicht auf das Meer und die Wale, welche dort durchschwimmen: Hosteria Isla Mar

[bearbeiten] Lernen

In Quito gibt es unzählige Sprachschulen. Es lässt sich schnell was geeignetes finden. Preis: ca. fünf Dollar die Einzelstunde.

[bearbeiten] Arbeiten

Es werden ständig Freiwillige gesucht. Auf Aushänge im Mariscal achten.

[bearbeiten] Feiertage

Termin Name Bedeutung
xx. yy Xyz Xyz

[bearbeiten] Sicherheit

[bearbeiten] Gesund bleiben

Unbedingt das Essen von der Strasse meiden und nie das Wasser aus dem Hahn trinken. Ebenfalls Salate und nicht-desinfiziertes, rohes Gemüse (Parasiten und Bakterien!) meiden. Vorsicht auch bei den Jugos (Säfte), diese sind oft mit nicht abgekochtem Leitungswasser verdünnt. Dann sollte es gutgehen. Trotzdem unbedingt Tabletten gegen Durchfall mitnehmen!

[bearbeiten] Klima

Klimatabelle Porto Viejo
Monat                   JAN  FEB  MÄR  APR  MAI  JUN  JUL  AUG  SEP  OKT  NOV  DEZ  Jahr
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Niederschlag (mm)        84   103  99   58   36   22   2    2    4    2    4    17   434
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Ø Tagestemperatur ( °C)  25,8 26,0 26,1 26,1 25,5 24,5 23,8 23,8 24,0 24,3 24,4 25,2 24,9

[bearbeiten] Respekt

Auf jeden Fall voll vorhanden.

Dennoch gilt es, gerade in Taxis, aufzupassen, dass man nicht übers Ohr gehauen wird. Am Besten über den Fahrpreis vor der Fahrt verhandeln; solange der Taxifahrer einschlägt, ist der Preis gerecht. Hat man am Ende dennoch das Gefühl, den Gegenüber zu übervorteilen, kann man lieber ein Trinkgeld geben.

In Quito ist es tagsüber für die Taxifahrer Pflicht, das Taximeter zu verwenden. Der Betrag wird am Ende meist aufgerundet.

[bearbeiten] Post und Telekommunikation

[bearbeiten] Literatur

[bearbeiten] Weblinks

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