Deutschland
Aus Wikivoyage
Deutschland ist nach Einwohnern der größte Staat in Mitteleuropa mit der vollständigen Staatsbezeichnung Bundesrepublik Deutschland. Deutschland ist Mitgliedsstaat der Europäischen Union und gehört dem Schengener Abkommen an.
| Lage
| |
| Flagge
| |
| Kurzdaten | |
| Hauptstadt: | Berlin |
|---|---|
| Staatsform: | Bundesrepublik |
| Währung: | Euro |
| Fläche: | 357.021 km |
| Bevölkerung: | 83 Mio. |
| Sprachen: | Deutsch |
| Stromnetz: | 230 V / 50 Hz, Europäischer Stecker |
| Telefonvorwahl: | +49 |
| Internet TLD: | .de |
| Zeitzone: | ME(S)Z |
Inhaltsverzeichnis |
[bearbeiten] Regionen
Geschichtlich bedingt spielen die Regionen auch heute in Deutschland noch eine große Rolle. Die Vielfältigkeit Deutschlands spiegelt sich deutlich in der Vielzahl der Regionen mit ihren spezifischen Eigenarten wider.
Die Bundesrepublik Deutschland ist in 16 Bundesländer gegliedert:
- Norden
- Osten
- Mitte
- Süden
- Westen
Andere bedeutende Regionen sind von Nord nach Süd:
- Friesland
- Münsterland
- Ballungsgebiet Rhein-Ruhr
- Sauerland
- Bergisches Land
- Westerwald mit dem Lahntal
- Eifel mit Ahrtal und Moseltal
- Mittelrhein
- Hunsrück
- Rhein-Main-Gebiet
- Odenwald
- Pfalz
- Rhein-Neckar-Gebiet
- Franken
- Baden
- Bayerischer Wald
- Schwaben
- Schwarzwald
- Allgäu
Touristisch relevante Regionen finden sich auch in der Liste deutscher Feriengebiete.
[bearbeiten] Städte
Bundeshauptstadt ist Berlin, das von 1961 bis 1989 durch die Berliner Mauer geteilt war und heute ein kulturelles Zentrum Deutschlands darstellt. Weitere wichtige Städte sind die Hafenstadt Hamburg, die bayerische Landeshauptstadt München, die Bankenstadt Frankfurt am Main, Köln mit dem Dom und Mainz als Karnevals- bzw. Fastnachtshochburgen, Weimar als Stadt Goethes und Schillers und viele andere mehr wie die Barockstadt Dresden mit Frauenkirche und Semperoper, das romantische Heidelberg mit seinem Schloss, das verträumte Freiburg, die Main-(Wein)metropole Würzburg, die Städte im Ruhrgebiet, das mittelalterliche Rothenburg ob der Tauber und die zweitälteste, von den Römern gegründete Stadt Augsburg.
Nicht vergessen werden sollte in dieser Aufzählung aber auch die kleine Stadt Bonn, die nach dem Zweiten Weltkrieg bis 1990 Bundeshauptstadt, bis 1999 Regierungssitz und damit auch das politische Zentrum der Bundesrepublik war.
Einer Anekdote zufolge hat sie damals das Rennen um die Bundeshauptstadt gegenüber Frankfurt am Main gewonnen, damit der erste Bundeskanzler, Konrad Adenauer, es nicht so weit zur Arbeit hat. Adenauer war vor dem Zweiten Weltkrieg Oberbürgermeister von Köln.
Obwohl immer nur als Übergangs-Hauptstadt geplant, hatte sich dieses Provisorium doch lange gehalten.
[bearbeiten] Weitere Ziele
Neben den Inseln und der Küste an Nord- und Ostsee sind insbesondere die Mittelgebirge wie der Schwarzwald oder das Sauerland wichtige Urlaubsgebiete. Der Bodensee und der Bayerische Wald und die Weinregion Franken im Süden, der Harz in der Mitte, die Mecklenburgische Seenplatte im Nordosten sind nur weitere Beispiele für touristische Gegenden.
Für Radtouren bieten sich zahlreiche Flusstäler und Ferienregionen an.
Das Ruhrgebiet bietet neben vielen musealisch aufbereiteten technischen Großanlagen des 19. und 20. Jahrhunderts die höchste Dichte verschiedener öffentlicher Trendsportanlagen in Deutschland.
Bundesgolddörfer wurden beim alle drei Jahre stattfindenden Bundeswettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden - Unser Dorf hat Zukunft" ausgezeichnet. Als Markenzeichen bieten diese ein gepflegtes Ortschaftsbild und viele Aktivitäten der Bevölkerung.
Wer technisch interessiert ist, findet in Deutschland viele sehenswerte Eisenbahnstrecken, auf denen noch alte Dampfrösser schnaufen.
[bearbeiten] Hintergrund
Seit jeher spielte die Kleinstaaterei in Deutschland eine große Rolle, was sich auch in der späten Gründung des Nationalstaates 1871 zeigte. Der Kleinstaaterei ist allerdings auch ein von vielen Deutschen als besonders erachteter Kulturreichtum zu verdanken. Nach dem Ersten Weltkrieg (1914-1918) brach das Zweite Kaiserreich zusammen, 1919 wurde die Weimarer Republik gegründet. 1933 kamen die Nationalsozialisten mit Adolf Hitler an die Macht und entfesselten den Zweiten Weltkrieg (1939-1945), in dem etwa 50 Millionen Menschen, starben. Nach Ende des Krieges wurde Deutschland in vier Besatzungszonen aufgeteilt. Während aus den drei westlichen, ehemals britischen, amerikanischen und französischen Besatzungszonen 1949 die wirtschaftsliberale und marktwirtschaftlich orientierte Bundesrepublik entstand, wurde in der sowjetischen Besatzungszone die sozialistische und planwirtschaftlich orientierte Deutsche Demokratische Republik (DDR) gegründet. Als Folge des Wirtschaftswunders in der Bundesrepubliki n den 1950er-Jahren wanderten viele Ostdeutsche aus. Diesem Verlust an gut Ausgebildeten setzte die DDR-Führung 1961 ein Ende, als mit dem Bau der Berliner Mauer auch das Schlupfloch Berlin geschlossen wurde. Erst das Ende des Kalten Krieges leitete die Friedliche Revolution (1989) ein, die am 9. November 1989 zum Fall der Mauer führte. Am 3. Oktober 1990 wurde die Wiedervereinigung gefeiert.
[bearbeiten] Anreise
EU-Bürger können mit einem gültigen Identitätsausweis einreisen, für Bürger vieler anderer westlicher Staaten genügt ein Reisepass. Ansonsten ist ein Visum zu beantragen, welches auch für die anderen Schengen-Länder gültig ist.
[bearbeiten] Flugzeug
Die wichtigsten Flughäfen Deutschlands sind Frankfurt am Main (FRA), Stuttgart (STR), München (MUC) und Düsseldorf (DUS). Die Flughäfen Berlins (TXL, SXF und THF), Hamburg (HAM) sowie Köln-Bonn (CGN) und Leipzig-Halle sind wichtige Charterflughäfen für den internationalen Luftverkehr.
Billigfluggesellschaften wie Ryanair landen darüber hinaus auf kleineren Flughäfen wie Hahn im Hunsrück (HHN), Karlsruhe/ Baden-Baden (FKB), Dortmund (DTM), Paderborn (PAD), Lübeck (LBC), Weeze (Niederrhein-Airport) (NRN), Altenburg (AOC), Friedrichshafen (FDH) und Zweibrücken (ZQW). Von hier aus existieren meist Busverbindungen, ab Friedrichshafen sogar eine Bahnverbindung in die nächsten großen Städte. Gegebenenfalls sind höhere Kosten für die Bus- bzw. Bahnfahrt einzurechnen.
Von Interesse sind auch grenznahe Flughäfen: Salzburg, Zürich, Mulhouse, Strasbourg, Metz, Luxembourg, Lüttich, Maastricht, Prag
[bearbeiten] Bahn
Deutschland ist nahezu perfekt an das europäische Hochgeschwindigkeitsbahnnetz angeschlossen. Grenzüberschreitenden Regionalverkehr ist allerdings noch entwicklungfähig; oftmals muß man - zumindest bei der Deutschen Bahn - mit altmodischem Wagenmaterial rechnen.
Eine Bahnreise (normaler Fahrpreis) ist im Vergleich zum Flugverkehr relativ teuer, kann allerdings auf kürzeren Strecken Zeit sparen. Seit einigen Jahren existiert jedoch ein Dschungel an Vergünstigungen, die Bahnfahrten wiederum attraktiv machen.
In Einzelfällen kann es günstig sein, die Streckennetze des Nachbarländer zu nutzen, z.B. im Elsass und in der niederländischen Provinz Limburg.
[bearbeiten] Bus
Busfahrten ins Ausland werden von der Deutschen Touring (Deutsche Bahn Gruppe) angeboten. Günstige Busfahrten nach Deutschland bzw. ins Europäischa Ausland findet man unter eurolines.com.
[bearbeiten] Auto/Motorrad
Jedes Nachbarland besitzt eine Autobahnanbindung nach Deutschland.
Seit Januar 2008 sind in mehreren deutschen Innenstädten sogenannte Umweltzonen eingerichtet, in denen nur Autos mit roter, gelber oder grüner Umweltplakette erlaubt sind. Autofahrer ohne diese Plakette müssen mit einem Bußgeld von 40 € und einem Punkt in Flensburg rechnen. Weitere Infos, auch zum Erwerb der Plaketten, siehe bei den jeweiligen Städteartikeln und bei www.umwelt-plakette.de.
[bearbeiten] Schiff
Einzig nennenswerte Fährverbindungen zwischen diversen Ostseestädten im In- und Ausland. Es verkehren regelmäßig Personenschiffe zwischen Wien und Passau.
[bearbeiten] Mobilität
[bearbeiten] Flugzeug
Es gibt in Deutschland ein sehr gut ausgebautes Linienflugnetz, selbst einige der kleinsten Flughäfen wie Uetersen (bei Hamburg) sind per Linienflug zu erreichen. Diese Flüge sind oftmals (bei rechtzeitiger Vorausbuchung) aufgrund der niedrigen Preise der Deutschen Bahn vorzuziehen. Außerdem existieren Mitflugzentralen. Dabei ist allerdings zu beachten, dass die Regionalflughäfen in vielen Fällen sehr weit von den namensgebenden Städten entfernt liegen.
So befindet sich der so genannte Flughafen „Frankfurt“-Hahn in der Eifel - in Rheinland-Pfalz -, die nächste Stadt ist Koblenz. Die Stadt Frankfurt am Main hingegen liegt in Hessen.
[bearbeiten] Bahn
|
ICE ICE ist die Abkürzung für die Zuggattung InterCityExpress der Deutschen Bahn. Es handelt sich dabei um Hochgeschwindigkeitszüge mit Höchstgeschwindigkeiten von 230 km/ h (ICE T mit Neigetechnik = Baureihen 411 und 415), 280 km/ h (ICE 1 = BR 401, das Original und ICE 2 = BR 402, halb so lang wie ICE 1) und 330 km/ h (ICE 3, darf als einziger auf die Neubaustrecke Frankfurt – Köln). Geschwindigkeiten über 200 km/ h werden nur auf Neubaustrecken für den Hochgeschwindigkeitsverkehr (Würzburg – Fulda – Kassel – Hannover, Stuttgart – Mannheim, Berlin – Hannover, Frankfurt-Flughafen – Köln und Nürnberg-Ingolstadt) gefahren. Für die Benutzung der ICE benötigt man spezielle Fahrkarten, die etwas teurer sind als die normalen Fahrkarten für den Fernverkehr. Sie enthalten den Vermerk ICE und dahinter die Angabe des Streckenabschnitts mit ICE-Berechtigung. |
Das Bahnsystem (Die Bahn) in Deutschland ist großenteils gut ausgebaut, in ländlichen Regionen jedoch recht lückenhaft; die Reisegeschwindigkeit im Regionalverkehr lässt auch zu wünschen übrig. Bahnfahren ist vor allem im Fernverkehr (ICE, IC, D) abgesehen von einigen Angeboten des Unternehmens relativ teuer, da die Deutsche Bahn AG noch immer Quasi-Monopolist ist. Deutschland gehört zur Interrail-Zone C. Für Langstreckenfahrer lohnt sich die Bahncard (50 oder 25% Ermäßigung) oder die Frühbuchung (mindestens 3 Tage vor Abfahrt, mit Zugbindung). Im Internet gibt es wöchentlich wechselnde Sonderangebote (kontingentiert) für bestimmte Verbindungen (´Surf and Rail´). Für Besucher aus dem Ausland kann auch das Angebot ´Euro-Domino´ interessant sein. Darüber hinaus können sehr preisbewusste Reisende am Wochenende das "Schönes Wochenende"-Ticket nutzen, mit dem bis zu fünf Erwachsene für einen Festpreis (30 € am Automat, 32 € mit Bedienung) an einem Tag des Wochenendes ohne Beschränkungen quer durch Deutschland mit Zügen des Regionalverkehrs (IRE, RE, RB, S sowie die meisten Privatbahnen) sowie den meisten übrigen Regionalverkehrsmitteln (U, Schwebebahn, Straßenbahn, Bus, Fähre) fahren können. Diese Reisemöglichkeit ist jedoch meist mit einer wesentlich längeren Reisezeit und mehrmaligem Umsteigen verbunden. Vereinzelt existieren Wettbewerber der Deutschen Bahn AG, wie etwa der InterConnex, die häufig preisgünstigere Bahnfahrten anbieten.
Im Regionalverkehr gibt es inzwischen flächendeckend Ländertickets, mit denen montags-freitags von 09:00 bis 03:00 Uhr des Folgetags (an Wochenfeiertagen und in manchen Ländern auch am Wochenende bereits ab 00:00h) 5 Erwachsene zu einem Pauschalpreis zwischen 22 und 28 € alle Züge des Regionalverkehrs und häufig auch die Busse und Stadtbahnen in Verkehrsverbünden benutzen können. In Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen gibt es auch eine Single-Version, die knapp 10 € günstiger ist. Bewegt man sich innerhalb eines Verkehrsverbundes lohnt sich meist ein Blick auf das Angebot an Tageskarten oder Zeitkarten mit Gültigkeit von 3-4 Tagen, einer Woche oder einem Monat.
Sehr nützlich ist die Fahrplanauskunft unter [1]: Klickt man auf ´erweitert´, lassen sich Verbindungen von Haustür zu Haustür ermitteln (Haltestellen- oder Adresseneingabe wählbar), inklusive der Angabe des Fußwegs (mit Zeit und Karte), Bus, U- und Straßenbahn sowie natürlich den Zügen in ganz Europa!
[bearbeiten] Bus
In Gebieten ohne adäquate Bahnanbindung übernehmen Busnetze den Regionalverkehr. Im Gegensatz zu den meisten anderen europäischen Staaten gibt es kaum ein Angebot für innerdeutsche Überlandbusfahrten, da dies bis auf wenige Ausnahmen gesetzlich verboten ist; die meisten Überlandbuslinien sind auf Berlin bzw. Polen ausgerichtet. Es ist prinzipiell möglich, sich in Deutschland nur per Bus fortzubewegen, jedoch sollte man beachten, dass dies mit extrem langen Reisezeiten und häufigen Umstiegen verbunden ist.
Eine zentrale Auskunftsstelle existiert nicht; im Prinzip gibt zwar die Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn Auskunft über die meisten Regionalbuslinien und ermöglicht sogar, Busse als einzig zulässiges Verkehrsmittel auszuwählen, jedoch ist diese dann in der Regel bei größeren Entfernungen aufgrund der Komplexität der Verbindung überfordert.
In Einzelfällen kann es günstig sein, die Streckennetze der Nachbarländer, die oftmasl besser sind als das deutsche, zu nutzen. Das gilt besonders für die Grenzgebiete nach Luxemburg und in die Niederlande.
[bearbeiten] Auto
In Deutschland lassen sich größere Distanzen ausgesprochen schnell mit dem Auto überwinden. Dafür sorgt das gut ausgebaute Straßennetz. Gerade die Autobahnen sorgen noch recht oft für hohe Reisegeschwindigkeiten, da es auf einigen Teilen keine Geschwindigkeitsbegrenzung gibt. Es sei allerdings darauf hingewiesen, dass im Falle eines Unfalls eine wesentlich höhere Geschwindigkeit als 130 km/ h (= gesetzliche Richtgeschwindigkeit) in der Regel strafrechtliche Maßnahmen nach sich zieht und Probleme mit der Versicherung machen kann.
[bearbeiten] Schiff
Neben einigen Fähren, um z.B. die Nordseeinseln zu erreichen, den Bodensee zu überqueren, oder verschiedene Flüsse zu kreuzen, gibt es in Deutschland auf den großen Flüssen wie dem Rhein oder der Donau auch Ausflugs- und Kreuzfahrten. Der Rhein ist in Deutschland auf seiner gesamten Länge für die kommerzielle Schifffahrt befahrbar.
[bearbeiten] Sprache
Deutsch ist die offizielle Landessprache. Die meisten Menschen sprechen - ihren Regionen entsprechend - Dialekte und verwenden für ein und denselben Begriff manchmal verschiedene Ausdrücke. Viele Deutsche beherrschen als Bildungssprache Englisch und auch Französisch wird (vor allem im Südwesten) noch relativ oft verstanden. Desweiteren sprechen mehrere Millionen Menschen türkischer Abstammung ihre Muttersprache. In den Touristenzentren sind auch andere europäische Sprachen als Bildungssprachen verbreitet, z.B. Italienisch und Spanisch. In Deutschland gibt es auch kleine regionale Minderheiten, die noch ihre eigenen Sprachen sprechen. Zu diesen gehören die Friesen im Norden und die Sorben im Osten des Landes. An der nördlichen Grenze Deutschlands wird teilweise auch Dänisch verstanden.
[bearbeiten] Aktivitäten
- Radfahren: In ganz Deutschland gibt es ein Netz von relativ gut ausgeschilderten Radwanderwegen. Diese Fahrradwege haben überwiegend eine asphaltierte oder wassergebundene Oberfläche. Teilweise verlaufen sie auf wenig befahrenen Straßen. Viele Radwege führen entlang von Flüssen oder auf ehemaligen Bahnlinien, haben entsprechend geringe Steigungen und sind auch für Familien mit Kindern geeignet. Die Qualität von Radwegen und ihrer Beschilderung ist in den einzelnen Landkreisen und Bundesländern unterschiedlich.
- Wandern: Viele Mittelgebirgsregionen lassen sich hervorragend auf Wanderungen entdecken. Das Wandern hat in Deutschland eine lange Tradition. In vielen Regionen gibt es ausgezeichnete Angebote. Einer der bekanntesten Wanderwege ist z. B. der Rennsteig im Thüringer Wald. Ein weiterer Klassiker ist auch die Brockenwanderung im Harz. Selbst auf Deutschlands höchsten Berg, die Zugspitze kann man zu Fuss gelangen.
- Wintersport: Der alpine wie auch der nordische Wintersport hat in Deutschland eine lange Tradition. Bekannt sind natürlich die Skigebiete in den deutschen Alpen. Aber auch in den Mittelgebirgen gibt es attraktive Reviere. Diese sind besonders bei den Langläufern beliebt. Wintersportinfos sind im Artikel Wintersport in Deutschland zu finden.
[bearbeiten] Einkaufen
[bearbeiten] Geld
Das Hauptzahlungsmittel ist Bargeld in der europäischen Gemeinschaftswährung Euro.
Der Großteil der Geschäfte akzeptiert deutsche EC-Karten. Da zu jedem Standard-Konto bei einer deutschen Bank auch automatisch eine EC- oder damit kompatible Karte gehört, ist dies auch die üblicherweise genutzte bargeldlose Zahlungsart. Kreditkarten sind daher seltener, werden aber nichtsdestotrotz ebenfalls meistens akzeptiert. Am weitesten sind Mastercard und VISA verbreitet. Akzeptanzstellen für American Express findet man etwas seltener. Inzwischen wird in Deutschland jeder zweite Betrag ab 50 € mit einer Karte bezahlt.
Schecks werden seit Jahren nicht mehr akzeptiert, einzige Ausnahme sind Touristenstädte und Banken, in denen in einigen Fällen auch Traveller Checks eingelöst werden können.
Die Bargeldversorgung wird durch das dichte Geldautomaten-Netz der deutschen Banken, Sparkassen und Postfilialen garantiert. Hier kann man problemlos mit EC- oder Kreditkarten sowie allen Karten, die dem weltweiten Maestro-Verbund angehören, Geld abheben, wobei jedoch unter Umständen nicht unerhebliche Gebühren anfallen können. Nähere Informationen zu gebührenfreien Geldautomaten erteilt die kartenausgebende Bank bzw. Kreditkartenfirma.
Bei kleinen Beträgen wird Bargeld wegen der geringeren Kosten bevorzugt, dies gilt besonders für Cafés und Restaurants.
[bearbeiten] Öffnungszeiten
Die Ladenöffnungszeiten sind mittlerweile in die Zuständigkeit der Bundesländer übergangen und so gibt es keine bundeseinheitliche Regelung. Die meisten Bundesländer geben die Öffnungszeiten bis mindestens 22:00 Uhr frei, wobei einige Regelungen seit Frühjahr des Jahres 2007 in Kraft getreten sind. Einzig das Saarland hat längere Öffnungszeiten als 20:00 Uhr abgelehnt. In den meisten Regionen in Deutschland sind die Geschäfte nicht länger als 20:00 Uhr geöffnet, einzig einzelne Supermarktketten und Einkaufsmeilen in Großstädten haben die Öffnungszeiten bis 22:00 Uhr ausgeweitet. Auf dem Land kann es vorkommen, dass Geschäfte von 12:30 Uhr bis 14:30 Mittagspause sowie am Mittwoch-Nachmittag geschlossen haben. Friseursalons sind montags meist geschlossen. Gänzlich vom Ladenschluss ausgenommen sind Friseurgeschäfte, Tankstellen sowie Geschäfte in Bahnhöfen, auf Flughäfen und in Kurorten - hier ist allerdings mit deutlich höheren Preisen zu rechnen. Weiterhin dürfen Bäckereien, obwohl sonst an die genannten Zeiten gebunden, Sonntag vormittags Kuchen und Brötchen verkaufen. Pro Stadt sind außerdem zur Zeit vier verkaufsoffene Sonntage pro Jahr geplant.
Restaurants, Kneipen, Cafés und dergleichen sind nicht an das Ladenschlussgesetz gebunden, die Öffnungszeiten werden von der Gemeinde geregelt und variieren dementsprechend. Der Montag gilt davon unabhängig in der Gastronomie traditionell als Ruhetag, ein Teil der Restaurants haben an diesem Tag geschlossen.
Banken und Postfilialen haben vergleichweise eingeschränkte Öffnungszeiten. Postfilialen sind meist montags bis freitags zwischen 9 und 18 Uhr geöffnet, samstags bis 12 Uhr, häufig auch noch eine Stunde über Mittag. Dies kann bei kleineren Filialen (vorwiegend in ländlicher Gegend) erheblich reduziert sein. Banken schließen darüber hinausgehend in der Regel bereits um 16 Uhr und sind samstags gänzlich geschlossen.
An jeder Bank- und Postfiliale befinden sich jedoch Geld- bzw. Briefmarkenautomaten (letztere geben kein Wechselgeld, sondern gedruckte 1-Cent-Briefmarken!), die rund um die Uhr zugänglich sind. Seit einigen Jahren etablieren sich an grösseren Bahnhöfen und (Autobahn-)Tankstellen EC-Automaten. Hier ist jedoch Vorsicht geboten, man sollte sich vorher am Automaten informieren, wieviel Gebühren bei einer Geldverfügung berechnet werden.
[bearbeiten] Küche
Eine spezifische deutsche Küche gibt es nicht, stattdessen existieren viele, insbesondere zwischen Nord- und Süddeutschland recht unterschiedliche Regionalküchen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die deutsche Küche zudem durch die Besatzungsmächte signifikant beeinflusst - während im Osten heutzutage osteuropäische Gerichte (insbesondere Soljanka (Eintopf) in zahlreichen Variationen) üblich sind, hat sich im Westen (insbesondere Ruhrgebiet) eine schnelle, sättigende Küche durchgesetzt (Brathähnchen, Pommes frites, Frikadellen). Während die badische Küche - wahrscheinlich durch die Nähe zu Frankreich bedingt - durch ihre vergleichsweise hohe Qualität und Größe der Portionen überzeugt, tut dies die friesische Küche (in Norddeutschland) vor allem durch ihre Originalität.
In Deutschland gibt es auch eine große Auswahl an internationalen Restaurants. Gute Qualität bieten oftmals italienische, griechische, kroatische, chinesische Betriebe; in vielen Orten sind sie den Betrieben mit deutscher Küche überlegen. Bei türkischen Betrieben überwiegen Imbiss-Restaurants; es gibt jedoch auch in vielen Städten Restaurants mit anspruchsvollerer türkischer Küche.
[bearbeiten] Nachtleben
[bearbeiten] Unterkunft
- Jugendherbergen/ Herbergen - In allen größeren Städten gibt es Jugendherbergen oder Hostels, die preisgünstig Unterkunft anbieten. Für Herbergen des DJH (Deutsches Jugendherbergswerk) ist eine Mitgliedschaft erforderlich, die man aber auch beim Einchecken erwerben kann. Der Standard ist im Vergleich zu anderen Ländern relativ hoch (z. T. besser als manches 2-Sterne-Hotel). Achtung: DJH-Herbergen bieten zwar meist Frühstück, manchmal auch Abendessen an, dafür sind sie nur selten mit Gäste-Küchen ausgestattet! Für privat geführte Hostels ist keine Mitgliedschaft erforderlich. Die Preise liegen im Durchschnitt zwischen 12 und 20 Euro pro Nacht in 4- bis 12-Bett-Zimmern/ Dorms. Diese unabhängig und individuell geführten Häuser sind erste Wahl für alle die dem DJH-Flair entfliehen wollen. Viele Backpacker Hostels sind in Deutschland dem Backpacker Network Germanyangeschlossen. Bettwäsche kann normalerweise vor Ort ausgeliehen werden oder ist im Preis inbegriffen. In die Kategorie fallen auch "Naturfreundehäuser" sowie Betriebe von Wandervereinen. Hier erhalten Mitglieder der jeweiligen Vereine Vorzugspreise.
- Hotels/ Pensionen - Ansonsten gibt es Pensionen (ca. 20 - 40 € pro Person Ü/ F) und natürlich Hotels aller Preislagen. Extrem günstig sind Etap-Hotels / Formule1-Hotels, welche allerdings in der Regel außerorts an stark befahrenen Straßen mit schlechter Verkehrsanbindung liegen. Vor allem mittelgroße Hotelketten wie Ringhotels oder Romantik-Hotels bieten in der Regel ein verlässliches Preis-Leistungs-Verhältnis.
- Privatzimmer Privat betriebene Gästehäuser und Gästezimmer, gibt es in Deutschland natürlich auch. Üblicherweise wird Übernachtung mit Frühstück angeboten, oft etwas preiswerter, als Pensionen.
- Campingplätze - Es gibt in den meisten Gegenden einen oder mehrere Campingplätze. In Urlaubsregionen gibt es reichlich Campingplätze. Viele der Plätze sind fast das ganze Jahr (bis auf Dezember/ Januar) oder sogar das ganze Jahr geöffnet (Dusch-/ Waschräume geheizt). Preise (1 Nacht/ 2Personen/ 1 Zelt/ 1 Auto): ca. 13 bis 20 EUR (wobei die Preisspanne mit ca. 7 bis 40 EUR sehr groß ist) Die große Mehrheit der Plätze ist weitgehend belegt durch Dauercamper. Für Nicht-Dauercamper gibt es meist eine mehr oder weniger große Wiese. Für die Duschen müssen auf den meisten Plätzen Duschmarken gekauft werden.
- Wohnmobil - Stellplätze sind flächendeckend vorhanden. In ländlichen Gegenden ist die Benutzung kostenfrei, ansonsten ist im Allgemeinen ein Parkticket zu kaufen. Ver- und Entsorgung wenn vorhanden 1-2 €.
- Wild Campen - Wild campen ist offiziell verboten, und an einigen Stellen ist auch Lagern (d.h. im Schlafsack oder unter einer Decke übernachten) untersagt, insbesondere in Naturschutzgebieten. In der Realität ist wild campen auch in Deutschland möglich - vor allem in dünn besiedelten Gegenden z. B. neben wenig begangenen/ befahrenen Waldwegen und in Schutzhütten, wenn man sich still verhält und sich Stellen aussucht, die nicht von Häusern einsehbar sind.
- Ferienwohnungen sind häufig eine preislich sehr günstigste Alternative. Kurzaufenthalte sind aufgrund des Reinigungsaufwandes teilweise mit Preisaufschlägen verbunden.
[bearbeiten] Lernen
Das deutsche Bildungssystem gilt im internationalen Vergleich als relativ gut, wenn es auch qualitativ hinter dem vieler anderer Dienstleistungsnationen zurückbleibt. Prinzipiell hat jeder Deutsche ein staatlich zugesichtertes Recht auf Bildung. Jedoch muss er Hochschulbildung zum großen Teil selbst finanzieren (v.a. die zugehörige Literatur!), zum anderen gibt es hier, bei staatlichen Fachhochschulen und Universitäten, Zulassungsbeschränkungen und Studiengebühren. Generell vermitteln deutsche Schulen eher theoretisches als anwendungsorientiertes Wissen; der Praxisanteil wird - sofern überhaupt vorhanden - im Rahmen der Verkürzung der Studienzeiten reduziert und ist in der Regel vom Studium bzw. von der Schulausbildung separiert.
Es muß bei der akad. Ausbildung differenziert werden, zwischen folgenden Ausbildungsstätten:
- Universität - reine Theorie, der Student kann Praktika machen
- Fachhochschule - Studium mit zwei Praxissemestern, meist nach abgeschlossener Lehre
- Berufsakademie - Studium mit paralleler praktischer Ausbildung in einem Betrieb
[bearbeiten] Arbeiten
Die Stellenbörse der Bundesagentur für Arbeit bietet in vielen Fällen einen ersten Überblick über Arbeitsplatzangebote in Deutschland. Neben der Bundesagentur für Arbeit vermitteln auch private Arbeits- und Ausbildungsvermittlungen, die seit 2002 nicht mehr erlaubnispflichtig sind, freie Stellen.
[bearbeiten] Feiertage
In Deutschland gelten neben den bundeseinheitlichen Feiertagen zahlreiche Regelungen auf regionaler und Länderebene. Die Feiertage sind dann in den entsprechenden Artikeln zu finden.
Bundeseinheitliche Feiertage (gleichzeitig einzige Feiertage für Berlin, Bremen und Hamburg):
| Termin | Name | Bedeutung |
|---|---|---|
| 01. 01. | Neujahr | Neujahrstag |
| 21. März 2008 | Karfreitag | höchster christlicher Feiertag, Gedenken an die Kreuzigung Christi |
| 24. März 2008 | Ostermontag | Ostern, Gedenken an die Auferstehung Christi |
| 1. Mai | Maifeiertag | Internationaler Tag der Arbeit |
| 1. Mai 2008 | Christi Himmelfahrt | 40 Tage nach Ostern, Gedenken an die Himmelfahrt Christi |
| 12. Mai 2008 | Pfingstmontag | 50 Tage nach Ostern, Gedenken an die Ausschüttung des heiligen Geistes |
| 3. Oktober | Tag der Deutschen Einheit | Nationalfeiertag |
| 25. Dezember | 1. Weihnachtstag | Weihnachten, Gedenken an Christi Geburt |
| 26. Dezember | 2. Weihnachtstag | Weihnachten, Gedenken an Christi Geburt |
Ferientermine:
| Land | Winter 2008 | Ostern/Frühjahr 2008 | Himmelf. 2008 | Pfingsten 2008 | Sommer 2008 | Herbst 2008 | Weihnachten 2008/2009 |
| Baden-Württemberg | - | 17.03.-28.03. | - | 13.05.-23.05. | 24.07.-05.09. | 27.10.-30.10. | 22.12.-10.01.09 |
| Bayern | 04.02.-09.02. | 17.03.-29.03. | - | 13.05.-24.05. | 04.08.-15.09. | 03.11.-07.11. | 22.12.-05.01.09 |
| Berlin | 04.02. | 17.03.-29.03. | 02.05. | 13.05.-16.05. | 17.07.-29.08. | 20.10.-31.10. | 22.12.-03.01.09 |
| Brandenburg | 04.02. | 19.03.-28.03. | - | 13.05.-16.05. | 17.07.-30.08. | 20.10.-30.10. | 22.12.-03.01.09 |
| Bremen | 31.01.-01.02. | 10.03.-25.03. | - | 13.05.-16.05. | 10.07.-20.08. | 13.10.-25.10. | 22.12.-06.01.09 |
| Hamburg | 01.02. | 10.03.-20.03. | 02.05. | 13.05.-17.05. | 17.07.-27.08. | 13.10.-25.10. | 22.12.-02.01.09 |
| Hessen | - | 25.03.-05.04. | - | - | 23.06.-01.08. | 06.10.-18.10. | 22.12.-10.01.09 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 04.02.-16.02. | 17.03.-26.03. | - | 09.05.-13.05. | 21.07.-30.08. | 27.10.-01.11. | 22.12.-03.01.09 |
| Niedersachsen | 31.01.-01.02. | 10.03.-26.03. | 02.05. | 13.05. | 10.07.-20.08. | 13.10.-25.10. | 22.12.-06.01.09 |
| Nordrhein-Westfalen | - | 17.03.-29.03. | - | 13.05. | 26.06.-08.08. | 29.09.-11.10. | 22.12.-06.01.09 |
| Rheinland-Pfalz | - | 12.03.-28.03. | - | - | 23.06.-01.08. | 06.10.-17.10. | 22.12.-07.01.09 |
| Saarland | 31.01.-06.02. | 17.03.-29.03. | - | - | 30.06.-09.08. | 04.10.-18.10. | 19.12.-03.01.09 |
| Sachsen | 04.02.-15.02. | 20.03.-28.03. | 02.05. | 10.05.-13.05. | 14.07.-22.08. | 20.10.-30.10. | 22.12.-02.01.09 |
| Sachsen-Anhalt | 02.02.-09.02. | 17.03.-20.03. | - | 13.05.-23.05. | 10.07.-22.08. | 13.10.-17.10. | 22.12.-05.01.09 |
| Schleswig-Holstein | - | 20.03.-05.04. | - | - | 21.07.-30.08. | 13.10.-25.10. | 22.12.-07.01.09 |
| Thüringen | 04.02.-09.02. | 22.03.-28.03. | - | 13.05.-16.05. | 10.07.-20.08. | 13.10.-24.10. | 20.12.-03.01.09 |
[bearbeiten] Sicherheit
Deutschland gilt als sicheres Reiseland. Anfang August 2006 wurden zwei Anschläge mit Kofferbomben an Bahnhöfen vereitelt; ein Zusammenhang mit dem deutschen Engagement im Nahen Osten wird diskutiert, da einer der mutmaßlichen Attentäter aus dem Libanon stammt. Ein wachsendes Problem ist die aufgrund der zunehmenden Verarmung der unteren Schichten wachsende Kleinkriminalität; in von Sozialwohnungen dominierten Gebieten muss sogar tagsüber mit Überfällen gerechnet werden. An Bahnhöfen und auch Flughäfen wird vor Taschendieben ebenfalls gewarnt.
[bearbeiten] Gesund bleiben
Die ärztliche Versorgung ist sehr gut. Es gibt sowohl ein flächendeckendes Rettungswesen, einen ärztlichen Notdienst, wie auch Apotheken, die nachts besetzt sind. Das Leitungswasser hat Lebensmittelqualität und kann überall ohne Bedenken getrunken werden (Ausnahme: ein Schild Kein Trinkwasser), die Badegewässer sind von unterschiedlicher Qualität. Manchmal mit Kolibakterien verseucht. Deswegen sind Schilder mit Badeverbot zu beachten. Die Wasserqualität wird überwacht. Nähere Auskünfte können bei den Gemeinden eingeholt werden. In der Südhälfte herrscht erhebliche Gefahr von FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis), die durch Zeckenbiss übertragen wird. Bei Naturausflügen in diesem Gebiet wird eine Schutzimpfung empfohlen.
[bearbeiten] Klima
Deutschland liegt in der gemäßigten Zone, Extremwerte treten nur selten auf. Im Westen ist das Klima ozeanisch, gekennzeichnet durch milde Winter und kühle Sommer. Die Durchschnittstemperatur im Winter liegt meist zwischen 1 und 3 C°, im Sommer bei 10-18 C°. Niederschläge fallen das ganze Jahr hindurch, im Westen mehr im Osten weniger. Im Osten ist das Klima kontinental, gekennzeichnet durch kalte Winter und warme Sommer. Die Durchschnittstemperaturen bewegen sich im Winter zwischen -3 und 0 C°, im Sommer von 18-20 C°. Eine Besonderheit stellt der Oberrheingraben dar, er profitiert im Winter vom ozeanischen und im Sommer vom kontinentalen Klima.
[bearbeiten] Respekt
Auch wenn es allgemein bekannt ist, dass in Deutschland gewisse Missstände herrschen, kann es passieren, dass die Menschen dort verstört reagieren, wenn man sie darauf anspricht. Auch bezüglich des Themas Fußball können Deutsche mit Ablehnung reagieren, wenn man etwas Falsches sagt. Ansonsten sind die Deutschen aber ein überdurchschnittlich tolerantes Volk, jedoch sollte man aufpassen, da in anderen Ländern z.T. übliche abfällige Äußerungen oder Gesten in Deutschland eine Straftat (Beleidigung) darstellen. Bedingt durch die Machtverhältnisse zur Zeit der deutschen Teilung gibt es immer noch Deutsche, die Kritik an "ihrem" System nicht dulden; es kann insofern nicht schaden, sich mit politischen Äußerungen zurückzuhalten, sofern man nicht weiß, dass diese von der betreffenden Person toleriert werden.
- Kirchengebäude: Viele der deutschen Kulturgüter sind Kirchengebäude, die in der Regel noch "benutzt" werden, also für gläubige Besucher Stätten der Andacht und der Religiösität sind. Ein entsprechend dezentes und störungsfreies Verhalten aller Besucher ist erwünscht, das Herumlaufen und Fotografieren während der Gottesdienste ist unerwünscht.
[bearbeiten] Post und Telekommunikation
Das gesamte Land ist mit Festnetz- und ISDN-Telefonanschlüssen abgedeckt. Für die Benutzung öffentlicher Fernsprecher ist meistens eine Telefonkarte notwendig.
Die deutschen Mobilfunknetze sind gut ausgebaut und bieten auch in ländlichen Gegenden meist gute Verbindungen. UMTS (3G) ist fast nur in Ballungsräumen und an Autobahnen verfügbar.
Es gibt zahllose Internetcafés mit meist akzeptablen Preisen. Der Ausbau von WLAN-Hotspots in größeren Städten wird schnell vorangetrieben, vor allem in öffentlichen Gebäuden, auf öffentlichen Plätzen, in Hotels und vereinzelten Cafés sind bereits Hotspots entstanden, die meist gekennzeichnet sind. Jedoch ist die Benutzung dieser Hotspots praktisch immer kostenpflichtig.
Die Deutsche Post ist der größte Logistikkonzern weltweit. Innerhalb Deutschlands kommen Briefe meist in 1 bis 2 Werktagen an. Pakete werden meist innerhalb von 3 bis 4 Werktagen zugestellt. Es gibt inzwischen zahlreiche private Dienstleister für Briefe und Pakete.


