Cottbus
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Cottbus ist eine kreisfreie Stadt im Südosten des Bundeslandes Brandenburg.
| Wappen
| |
| Kurzdaten | |
| Bundesland: | Brandenburg |
|---|---|
| Fläche: | 164 km² |
| Höhe: | 70 m |
| Einwohner: | 102.265 |
| Telefonvorwahl: | 0355 |
| Postleitzahl: | 03042 bis 03055 |
| Internet URL: | http://www.cottbus.de |
| Notrufnummer(n) | |
| Notruf: | 110/ 112/ 19 222 |
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Hintergrund
Wer an Cottbus denkt, der verbindet mit dieser Stadt meistens DDR-Plattenbauten, eine Fußball-Bundesligamannschaft, Braunkohletagebau-Landschaften, Fürst-Pückler und den nahen Spreewald.
Cottbus hat aber weit mehr als triste Plattenbauten zu bieten. Dank einer florierenden Textilwirtschaft im 19. und 20. Jahrhundert hat die Stadt einen sehr schön erhaltenen mittelalterlichen Altstadtkern und neustädtische Gründerzeitviertel zu bieten. Viele Parks rund um den Altstadtkern geben der Stadt ein wirklich "grünes" Antlitz. Sicherlich haben die Vorstadt-Plattenbausiedlungen nicht soviel zu bieten, aber auch hier werden enorme Anstrengungen unternommen, diese Viertel zurückzubauen bzw. attraktiver umzugestalten.
Die Stadt an der Spree wird immer wieder gern mit dem über 150-jährigen Spruch und Zungenbrecher "Der Cottbusser Postkutscher putzt den Cottbusser Postkutschkasten blank" in Verbindung gebracht. Seitdem findet sich neben dem Wappentier "Flusskrebs", der Postkutscher als Cottbusser Original wieder.
Die Stadt Cottbus wird im Jahre 1156 erstmals urkundlich erwähnt. Ihr Name geht auf das Wendische zurück. Sie besteht zu diesem Zeitpunkt aus einer Burg und einer offenen Siedlung, wobei die Burg "Chotibuz" genannt wird. Choitsche Budky heißt in etwa "Schöne Häuserchen". Die Stadtrecht werden um 1230 verliehen. Seit etwa 1800 ist die Stadt Cottbus für drei Spezialitäten bekannt: Tuche, Korn und Bier und den Baumkuchen. Historisch wechselt die Herrschaft über Cottbus mehrmals. So ist Cottbus beispielsweise Anfang des 19. Jahrhunderts unter sächsischer Hoheit. Die übrige Zeit ist es eine Enklave der Mark Brandenburg bzw. wird später komplett preußisch regiert.
Die Stadt erlebt ab dem Jahr 1860 einen enormen wirtschaftlichen Aufschwung. Die ersten Tuchmacherfabriken lassen sich hier nieder und das Militär eröffnet die ersten Infanterie-Kasernen. Ab 1865 wird die Eisenbahn von Berlin nach Görlitz über Cottbus gebaut, was zu einem technischen und ökonomischen Aufschwung führt. Weitere Eisenbahngesellschaften führen ihre Linien über Cottbus. Unter anderem die wichtigen Tuchfakbrikstädte Guben und Forst (z.B. Teppich-, Hut-, Uniformfabriken) sowie Breslau werden angebunden. 1885 errichtet Herr Dr. Carl-Thiem, der Begründer der Unfallchirurgie in Deutschland, seine Privatklinik, aus dem das heutige Carl-Thiem-Klinikum hervorgegangen ist. 1886 wird das Fernsprechnetz installiert. Als die drei damaligen größten deutschen Teppichfabriken fusionieren, wird 1895 sogar eine staatlichen Fachschule für Textilindustrie gegründet.
Viele der Stadtteile sind ehemalige selbstständige Gemeinden. Durch diese Eingemeindungen ist die Fläche der Stadt in den letzten Jahren auf 164 km² angewachsen. Im Jahr 2006 feierte die Stadt ihr 850-jähriges Gründungsjubiläum.
Am 01.10.2008 jährte sich die Eröffnung des einzigartigen Jugendstiltheaters zum 100. mal. Anlässlich des Festaktes war der Bundespräsident Herr Horst Köhler zu Gast. Ein spezielles Programm, wo auch die Cottbuser Bürger integriert waren, erinnerte festlich an den Geburtstag.
[Bearbeiten] Anreise
[Bearbeiten] Flugzeug
Einige Kilometer nördlich der Stadt gibt es den Flughafen Drewitz. Mit gecharterten Maschinen kann dieser Flughafen angeflogen werden.
[Bearbeiten] Bahn
Nach Cottbus gibt es auch Intercity-Verbindungen (IC). Und zwar gegenwärtig Vormittags eine Fahrt von Hamburg-Altona nach Krakau über Berlin und Cottbus. Und Abends von Norddeich über Berlin nach Cottbus. Es existieren direkte Verbindungen nach Berlin, Leipzig und Frankfurt (Oder). Auf der Strecke nach Dresden muss teilweise umgestiegen werden. Den Bahnhof erreicht man direkt mit der Straßenbahnlinie 1 und mit allen anderen Straßenbahnlinien mit einem Fußweg von 200 Metern. Die Buslinien 13, 16 und zeitweise die Linie 19 halten direkt am Bahnhof.
- Berlin - Regionalexpress (stündlich)
- Frankfurt (Oder) -
- Dresden über Ruhland oder Elsterwerda -
- Leipzig über Falkenberg (Elster) -
[Bearbeiten] Bus
Es gibt einen regionales Busnetz, welches die umliegenden Landkreise einschließt. Das Busnetz gehört zum Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg. Der Busbahnhof befindet sich in der Innenstadt und ist mit den Straßenbahnlinien 1, 2 und 4 zu erreichen.
[Bearbeiten] Auto
Cottbus ist über die Bundesautobahn A15 (E36) zu erreichen. Diese Autobahn führt vom Dreieck Spreewald (Richtung Berlin bzw. Dresden) nach Forst (Lausitz). Es gibt zwei Abfahrten: Cottbus-West (
16) und Cottbus Süd (
17).
Außerdem führen folgende Bundesstraßen in die Stadt:
- B97: von Guben bzw. Spremberg und Hoyerswerda
- B115: von Bad Muskau und Görlitz sowie von Lübbenau und Lübben
- B122: von Forst (Lausitz)
- B169: von Senftenberg
[Bearbeiten] Schiff
Da die Spree in diesem Bereich nicht schiffbar ist, gibt es keine Möglichkeit, Cottbus auf dem Wasserweg zu erreichen.
[Bearbeiten] Mobilität
Die Cottbusverkehr GmbH betreibt in der Stadt ein Netz von vier Straßenbahn- und acht Buslinien. Dazu gibt es ein Netz von drei Nachtbuslinien. Der Nachtfahrplan beginnt gegen 21:00 Uhr und endet gegen 4:30 Uhr. Aufgrund der Größe der Stadt kann man auch jeden Teil der Stadt bequem mit dem Fahrrad erreichen.
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
- Führungen durch die Stadt mit dem Cottbusser Postkutscher kosten für Erwachsene 5,50 Euro (= EUR = €) (ermäßigt 4,50 €) und Dauern ca. zwei Stunden. Mit dabei ist ein Aufstieg auf den Spremberger Turm. Start ist an der Stadthalle am CottbusService.
- Mit einer alten Traditionsstraßenbahn - dem "Triebwagen 24" (Die Straßenbahn existiert seit über 100 Jahren) kann man eine Rundfahrt durch die Stadt unternehmen. Die Tour kostet, unabhängig der Personenzahl, 114,00 € und dauert eineinhalb Stunden. Es sind max. 20 Sitzplätze vorhanden. Bei 40 Personen gibt es noch einen Anhänger. Dann kostet die Fahrt 149 €. Bei Dunkelheit können keine Touren angeboten werden.
- Theater, Theater ist ein spezielles Reiseangebot für kulturell interessierte Paare mit folgenden Leistungen: Übernachtung im Hotel am Theater mit romantischen Diner sowie einem Sektfrühstück, dem Besuch einer Vorstellung im Staatstheater sowie einer Führung durch die Altstadt oder dem Branitzer Park. Der Preis beträgt 99 € (Stand 2005)
- Der Cottbusser Tierpark - der größte Tierpark Brandenburgs mit einem großen Bestand an verschiedenen Vogelarten, Raubtieren und Tieren, welche auch in anderen Zoos zu finden sind. Er befindet sich direkt neben dem Branitzer Park und kann damit in einen großen Spaziergang eingebunden werden. Kiekebuscher Str. 5, 03042 Cottbus, Tel.: 0355/ 355 53 60, ganzjährig ab 09:00 Uhr geöffnet (bis 18:00 Uhr). Eintritt : Erwachsene 4,00 €, Kinder: 2 €
- Parkeisenbahn Die in den fünfziger Jahren als "Pioniereisenbahn" gebaute Bimmelguste verkehrt auf 600mm-Gleisen in den Sommermonaten zwischen den Bahnhöfen "Sandower Dreieck" ( mit großem Parkplatz )und "Friedenseiche" im Cottbuser Stadtteil Branitz. Die ca.4 Kilometer lange Strecke führt vom Cottbuser Stadtteil Sandow direkt vorbei am "Stadion der Freundschaft", durch das ehemalige Gelände der Bundesgartenschau und hat einen Halt direkt am Tierparkeingang, passenderweise "Bahnhof Zoo" genannt. Von hier aus kommt der Besucher auch auf kürzestem Weg in den Branitzer Park. Weiter geht es mit der Bahn durch viel Natur bis zur "Friedenseiche". Von hier aus kann man auch einen kurzen Wald-Spaziergang zum "Kiekebuscher Wehr" an die Spree unternehmen (ca. 15 min. Fußweg ). Danach geht es, wenn man Glück hat sogar mit einer alten Dampflok, zurück zum Ausgangspunkt.
[Bearbeiten] Kirchen
- Die evangelische Oberkirche St. Nikolai stammt schon aus dem Mittelalter. Vor einigen Jahren bekam sie eine neue Turmspitze. Sie heute ist mit ihrem 55 m hohen Turm die größte Kirche der Niederlausitz. Man kann den Kirchturm besteigen. So hat man einen schönen Ausblick auf die Stadt. Aufgrund ihrer guten Akustik wird die Kirche auch gern für musikalische Ausführungen genutzt. - Sie befindet sich am Oberkirchplatz. Man erreicht sie mit der Straßenbahnlinie 3 (Haltestelle Altmarkt aussteigen, dann östlich halten und 100 m zu Fuß gehen). - Die Kirche ist täglich von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet und kann kostenlos besichtigt werden. Für 1,00 € (ermäßigt: 0,50 €) kann man täglich von 09:00 Uhr bis 17:00 den Turm der Kirche besteigen. Führungen kann man unter Tel.: 24714 anmelden.
- Die evangelische Schlosskirche stammt aus dem Jahre 1419 und befindet sich im Herzen der Stadt direkt in der Fußgängerzone - in der Mitte der Spremberger Straße.
- Die Klosterkirche (Wendische Kirche) ist Teil eines alten Franziskanerklosters, welches sich am Nordrand der Stadtmauer befunden hat. - Man erreicht sie am besten von der Stadthalle aus. Dort halten auch alle Straßenbahnlinien. Man hält sich östlich und folgt der Stadtmauer entlang der Stadtmauer nach 200 m trifft man auf die alte Kirche. - Führungen gibt es auf Anfrage beim Gemeindebüro unter Tel.: 24825 (Mo-Fr 09:00-11:00 Uhr und Do 15:00-17:00 Uhr)
- Kirche St. Maria Friedenskönigin - Sie befindet nordwestlich des Busbahnhofs, Man erreicht sie mit den Straßenbahnlinien 1, 2 und 4 (Haltestelle Marienstraße und den Busbahnhof überqueren) sowie der Linie 3 (Haltestelle Wilhelm-Külz-Straße östlich der A.-Kolping-Str. folgen)
- Lutherkirche - Sie erreicht man mit den Straßenbahnlinien 2 und 4 (Haltestelle Thiemstraße - ca. 200 m nach Süden gehen)
[Bearbeiten] Burgen, Schlösser und Paläste
- Schloss Branitz -im Schloss des Hermann Fürst von Pückler-Muskau befinden sich zwei Dauerausstellungen und regelmäßig wechselnde Themenausstellungen. "... alles ist anders als an anderen Orten, phantastisch, überraschend märchenhaft" - alles über den Gartenkünstler, Schriftsteller und Weltenbummler, welcher von 1785 - 1871 lebte. Auch die Dauerausstellung "Genie der Farbe - Maler des Lichts" über Carl Blechen (1798 - 1840) ist sehr sehenswert.
- Schloss in Cottbus - das ehemalige Stadtschloss ist heute Sitz des Amtsgerichtes, ist aber ein sehr schönes Schlossgebäude (erstmalig erwähnt im 10. Jahrhundert!) mit dem Cottbus prägenden Schlossturm. Er ist 46 m hoch und durch seine Position auf dem Schloßberg, in Cottbus weithin sichtbar. Am Rücken des Schlossberges befindet sich ein Wasserfall.
[Bearbeiten] Bauwerke
- Die Gerberhäuser sind die ältesten Cottbusser Gebäude. Sie stammen aus den Jahren 1727, 1760 und 1860. Sie befinden sich an der Uferstraße. Man erreicht sie mit der Straßenbahnlinie 3 (Haltestelle Sandower Brücke). Man folgt der Magazinstraße in südwestlicher Richtung und überquert den Gerichtsplatz.
- Konservatorium
- Das neue Rathaus stammt aus den Jahren 1934 bis 1936. Es befindet sich an der Berliner Straße. - Über die Haltestelle Stadthalle ist es mit allen Straßenbahnlinien zu erreichen.
- Staatstheater Cottbus, (Karl-Liebknecht-Str. 23, Ticket-Telefon: 01803-440344) - Dies ist ein vom Berliner Architekten Bernhard Sehring im Jahre 1908 fertiggestelltes Jugendstilgebäude - Führungen durch das Staatstheater und die Cottbusser Altstadt gibt es jeden Sonntag 10:00. Diese Dauern ungefähr zwei Stunden und kosten 2,50 € (ermäßigt 2,00 €). Weitere Informationen dazu gibt es unter Tel.: 75420. Das Theater ist das einzige Jugendstil-Theater in ganz Europa.
- Auch die Stadtmauer ist teilweise noch erhalten. Wichtige noch erhaltene Teile der Wehranlage sind der Spremberger Turm, die Lindenpforte, der Münzturm sowie die alten Wiekhäuser. Teile der Stadtmauer findet man in der Mauerstraße, der Töpferstraße und der Münzsstraße.
- Spremberger Turm - Zur Zeit kann man den Turm von Mittwoch bis Monntag von 10-18 Uhr besichtigen. Es können auch individuelle Gruppenführungen vereinbart werden (Tel.: 75420). Kein Eintritt.
- Lindenpforte - Sie ist Teil der noch erhaltenen Stadtmauer. Ursprünglich war sie nur einer der Wehrtürme. Dieser wurde später (im Jahre 1879) durchbrochen. Man findet Sie an der Ecke Markststraße/ Mauerstraße.
- Münzturm
- Schloßberg
- Elektrizitätswerk - Gleich neben dem ehemaligen Schloß, dem heutigen Amtsgericht befindet sich das Elektrizitätswerk, welches aus dem Mühlengraben durch Wasserkraft Strom für die vielen bedeutsamen Textilfabriken in der Stadt erzeugte. Die heutige Nutzung liegt leider brach, die Diskothek wurde aufgrund von Anwohner untersagt, so dass man eine Führung organisieren sollte. Sehenswert!
- Dieselkraftwerk - Ein bau- und technisch historisch bedeutsames Bauwerk, welches 1928 aufgrund vom ständig steigendem Strombedarf zum Ausgleich der einzelnen Spannungsspitzen in der Stadt Cottbus auf der Mühleninsel in der unmittelbaren Nähe zum bestehenden Elektrizitätswerk errichtet wurde. Es wurde mit einer damals einmaligen Methode, nämlich über Dieselkraftstoff betrieben. Seit dem 08.05.2008 sind hier die Kunstsammlungen des Landes Brandenburg untergebracht. Unbedingt ansehen bzw. eine Führung organisieren.
- Weltspiegel Cottbus - Der am 4. Oktober 1911 eröffnete Weltspiegel ist eines der wenigen noch im Betrieb befindlichen Filmtheater (Lichtspieltheater) seiner Zeit, und besticht vor allem durch seine einzigartige Jugendstil-Architektur.
[Bearbeiten] Denkmäler
Viele der historischen Gebäude sind denkmalgeschützt. Auch die Zeugen der DDR-Architektur in der Innenstadt stehen meistens unter dem sogenannten Ensemble-Denkmalschutz.
[Bearbeiten] Museen
- Das Apothekenmuseum ist deutschlandweit eines der wenigen erhaltenen Museen dieser Art. (Altmarkt 24; Tel.: 23997, Fax: 3831848) zeigt eine Sammlung von Apothekeneinrichtungen sowie pharmazie-historische Exponate aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Eine Besichtigung ist nur mit Führung möglich. - Führungen: Di-Fr: 11:00 Uhr und 14:00 Uhr, Sa/ So 14:00 Uhr und 15:00 Uhr (Voranmeldungen für andere Zeiten sind möglich - Eintritt: 2,00 € (ermäßigt 1,50 €) - zu erreichen mit der Straßenbahnlinie 3 (Haltestelle Altmarkt)
- Die Brandenburgische Kunstsammlungen (Uferstraße / Am Amtsteich 15); Tel.: 0355-49494040, Fax: 355-49494044 E-Mail) zeigen in einem wechselnden Angebot Kunst aller möglichen Genres. - Öffnungszeiten: Di-Do: 10:00-18:00 Uhr, Do: 10:00-20:00 Uhr - Eintritt: 5,00 € (ermäßigt 2,50 €), 1. Mittwoch im Monat freier Eintritt!
- Das Dieselkraftwerk Cottbus beherbergt seit neustem die Brandenburgischen Kunstsammlungen und wurde umfassend restauriert. Fotografie, Malerei, Plakate, Plastiken und weitere Ausstellungen.
- Flugplatzmuseum (Dahlitzer Straße; Tel./ Fax: 32004) Der Cottbusser Flugplatz ist über 90 Jahre alt. Auf dem Freigelände kann über 20 Flugzeuge, Hubschrauber, Autos und andere Dienstgeräte bewundern und anfassen. - Öffnungszeiten: März-Oktober: Di-Fr: 10:00-16:00 Uhr, Sa/ So: 10:00-17:00 Uhr; November - Februar: Di-Sa: 10:00-16:00 Uhr - Eintritt: 2,50 € (ermäßigt 1,50 €, Kinder bis 6 Jahre frei)
- Museum der Natur und Umwelt
- Im Stadtmuseum (Bahnhofstr. 53; Tel.: 380770, Fax: 3807799) kann man Exponate zur Teppichfabrikation sowie eine Ausstellung zur Stadtgeschichte besichtigen. Darüber hinaus ist dort auch das Stadtarchiv untergebracht - Öffnungszeiten: Di-Do.: 10:00-17:00 Uhr, Sa/ So: 14:00-17:00 Uhr - Eintritt: 2,00 € (ermäßigt 1,50 €; Kinder/ Jugendliche von 6 bis 18 Jahre: 0,75 €) - Man erreicht das Stadtmuseum mit der Straßenbahnlinie 3 (Haltestelle Wilhelm Külz-Str. - danach ca. nördlich gehen)
- Das Technische Denkmal Spreewehrmühle ist zur Zeit aus Sicherheitsgründen geschlossen.
- Das Wendisches Museum (Mühlenstr. 12; Tel.: 794930, Fax: 701275) zeigt Exponate zu Trachten, Musik, Schrift sowie zum wendisch/ sorbischen Brauchtum - Öffnungszeiten: Di-Fr.: 08:30-18:00 Uhr, Sa/ So: 14:00-18:00 Uhr - Eintritt: 2,50 € (ermäßigt 1,50 €; Kinder/ Jugendliche von 6 bis 18 Jahre: 0,75 €)
[Bearbeiten] Straßen und Plätze
- Altmarkt mit dem Marktbrunnen
- Breitscheidplatz
- Brandenburger Platz- nicht unbedingt die Oase der Ruhe, aber sehr schön gestalteter Platz, umrahmt mit schicken Häusern und am westlichen Ende mit einem echten Cottbusser Wahrzeichen drapiert: dem Spremberger Turm.
- Klosterplatz - ruhiger Platz, nördlich der Klosterkirche gelegen. Direkt von der Stadtmauer, der Kirche und der Jugendherberge eingegrenzt. Im Sommer finden hier gern gesehene Theateraufführungen auf einer Sommerbühne des Piccolo-Theaters statt. Öfters residieren hier auch Mittelaltermärkte.
- Oberkirchplatz
- Puschkinpromenade - direkt am Puschkinpark keine zwei Minuten vom Stadtzentrum entfernt, finden sich hier Gründerzeitvillen aus der vorletzten Jahrhundertwende. Schön restauriert stellen die Villen mit der Puschkinpromenade eine Vorzeigestraße in Cottbus dar.
- Schillerplatz - mit der schönste Platz in der Stadt. Hier befindet sich das Staatstheater. Die Häuser um den Platz sind allesamt im Jugendstil gehalten und strahlen in ihrer Schönheit den Gründergeist von 1900 aus. Für Architekten mit neumodischen Firlefanz im Kopf eine kostbare Schatzkammer für zeitlose Ideen, wie man Häuser mit Stil bauen sollte...
- Schloßkirchplatz
- Spremberger Straße
- Wendisches Viertel
[Bearbeiten] Parks
- Branitzer Park - Weltberühmter Landschaftspark in Branitz des Fürsten Hermann von Pückler-Muskau. Interessant ist, dass Herr Pückler hier seinen letzten Park (Empfehlenswert an dieser Stelle: seine Biografie unbedingt einmal lesen; Fürst Pückler stellte für seine Zeit (1785-1871) eine sehr interessante Persönlichkeit dar!) anlegte. Unter anderem musste er den Muskauer-Park in Bad Muskau wegen Schulden verkaufen. Am Rande von Cottbus fand er eine landschaftliche "Sandbüchse" vor und realisierte hier seinen Traum vom perfekten englischen Park. Die meisten Bäume wurden damals "erwachsen" nach geometrisch einwandfreien Sichtachsen und Gesichtspunkten verpflanzt. Ein Traum! Und ganz am Rande des Parks, sind die wahrscheinlich nördlichsten Pyramiden zu finden.
[Bearbeiten] Verschiedenes
- Tourvorschlag für einen Altstadtrundgang:
[Bearbeiten] Aktivitäten
[Bearbeiten] Kultur
Neben dem Staatstheater (siehe Bauwerke), welches große Stücke, Opern, Musicals, Komödien, Ballet, Dramen und mehr von Brecht, Mozart, Shakespeare, Dürrenmatt und und und bringt, gibt es sogenannte Kleinkunsttheater. Sie sind vor allem für Leuten zu empfehlen, welche im "kleinen" Rahmen Kunst pur und sehr authentisch genießen wollen.
Das einzige "osteuropäische Filmfestival" findet jährlich Ende Oktober/ Anfang November in den Filmtheatern und Kinos statt. Es ist seit 17 Jahren das führende Festival für den osteuropäischen Film, wo Filmschaffende vor allem aus Osteuropa eine einzigartige Plattform für Spielfilme, Kurzfilme und Dokumentarfilme erhalten. Jedes Jahr bildet ein ausgewähltes Land einen Schwerpunkt. Zu finden hier. Es bietet sich an, sich im Vorfeld für einige Veranstaltungen (z.B. Kurzfilmnächte) Karten im Voraus zu bestellen.
- Das Studentenkabarett Bundesweites Treffen der Studentenkabaretts. Jedes Jahr Mitte Januar. Im Vorfeld sollten sich unbedingt Karten gesichert werden!!
[Bearbeiten] Sport
Das neue Sport- und Freizeitbad Lagune befindet sich in der Sielower Landstraße, Tel.0355-49 49 84 10, Preise ab 5€. Internationale 50 m Wettkampfbahn, große Saunalandschaft, Wellness, im Sommer Außenschwimmbecken.
Cottbus ist für verschiedene Sportarten eine herausragende Stadt. Hier ist u.a. der Olympiastützpunkt für die Sportarten Turnen, Leichtathletik, Boxen und Radsport angesiedelt. Cottbus brachte in der Vergangenheit viele exzellente international erfolgreiche Sportler hervor. Ein Höhepunkte im Leistungssport stellt gewiss das Turnier der Meister, eines von nur fünf weltweiten Turn-Grand-Prixs und das German Meeting, zu dem sich die Weltelite der Leichtathletik in Cottbus trifft. Der Zeitraum ist zumeist im Juni.
Auch wenn die Spieler des ansässigen Fußballclubs in der Fußballbundesliga eher weniger für guten und ästhetischen Fußball bekannt sind, so kann Cottbus auf den immensen Erfolg der Mannschaft von FC Energie Cottbus sehr stolz sein. Der FC Energie schaffte in der Saison 1999/2000 den Aufstieg in die erste Bundesliga sowie den zweimaligen Klassenerhalt, seit der Saison 2003/2004 spielte der Fußballklub wieder in der zweiten Bundesliga. Am 14. Mai 2006 gewinnt Energie Cottbus nach einer sensationellen Saison das Aufstiegsspiel gegen 1860 München und ist zurück in der 1. Bundesliga. Eine weitere erste Bundesliga-Saison 2008/2009 spielt der FC Energie dank eines grandiosen Sieges über den HSV am 10.05.08. Die breite Unterstützung der Fußballer durch die vielen Fans ist der beste Beweis für eine sportlich orientierte Stadt bzw. Region.
[Bearbeiten] Einkaufen
In der Gemeinde Hornow bei Spremberg (ca. 20 km südöstlich von Cottbus) findet der Schokoladenfreund garantiert etwas. Und zwar in der kleinen und feinen Confiserie-Felicitas. Echte selbstgemachte Schokolade!
Am Samstag von 07:00 Uhr bis ca. um 12:00 Uhr findet Man(n)/ Frau auf dem Oberkirchplatz den Markt. Hier gibt es alle Köstlichkeiten aus dem nahen Spreewald. Der Hersteller verkauft hier noch höchstpersönlich. Dadurch hat der Markt einen sehr angenehmen Charme. In abgespeckter Variante findet der Markt am Mittwoch auch vor der Stadthalle und am Donnerstag in der Sprem (Einkaufsmeile nach dem Altmarkt) statt.
Für den normalen Einkaufswütigen finden sich viele nette kleine Läden, vorrangig in der Altstadt. Im September 2008 eröffnet eine neue große Einkaufsmeile, das Blechen-Carre mit den üblichen großen deutschlandweit zu findenen Verkaufsläden.
[Bearbeiten] Küche
- Coffeelatte, Altmarkt 13, Email: contact@coffeelatte.de - Nicht direkt Küche, aber der beste Kaffee in der Stadt direkt am Altmarkt.
[Bearbeiten] Günstig
- Chi-Viet-Thai, Sandower Straße 3 (in unmittelbarer Nähe des Altmarktes), Tel.: 0355-7842472. Täglich von 10:30 bis 22:00. 2-12 Euro pro Essen - Leckerer und sehr günstiger Asienimbiss.
- Brau und Bistro, Altmarkt 18, Tel.: 0355-4946023 - Zentral im Herzen der Stadt, dem Altmarkt gelegen. Besonders schön ist der Biergarten im Sommer. Als Besonderheit ist hier das selbstgebraute "Zwickel" zu empfehlen.
[Bearbeiten] Mittel
- Deniro Direkt hinter dem Staatstheater in der Schillerstraße 65 gelegen. Leckere italienisch-deutsche Küche. Immer empfehlenswert. Auch der Brunch am Sonntag ist sehr gut und umfangreich! Das schöne Ambiente erinnert an die "glorreichen" 20/ 30er Jahre in Amerika. Viele Bilder zeigen berühmt-berüchtigte Gangster (Al Capone) oder Schauspieler. Ein Blick auf die Homepage hilft hier schon weiter (virtueller Rundgang). Sehr freundliche und persönliche Bedienung. Preise von 5-15 €, Schillerstraße 65, 03046 Cottbus, Tel.:0355/ 797688, EC-Karte erlaubt.
- Stadtwächter Urige Kneipe, direkt in der alten Stadtmauer gelegen, die Räumlichkeiten wurden historisch war hier die Polizei untergebracht. Sehr nette Leute, gutes Essen bis früh um 4 Uhr! Gemütliche Einrichtung. Adresse: Mauerstr. 1, 03046 Cottbus, Telefon: 0355/ 2 36 18. Direkt neben dem alten Rathaus zu finden. Die Parkplatzsuche stellt ein kleines Problem dar.
- Gleich neben dem Stadtwächter, ca. 100 m entfernt, in der Marktstraße 7, befindet sich eines der besten Italiener der Stadt: Das "Roma". Es bietet eine gute Karte und es schmeckt richtig lecker. Die Räumlichkeiten sind vielleicht einen Tick zu groß und wirken nicht ganz so gemütlich, aber es geht kein Weg an diesem Restaurant vorbei...
- "Da Capo". Das beste Eis-Kaffee der Stadt, in einem der schönsten historischen Gebäude der Stadt, gelegen direkt am Altmarkt (Marktstraße 14).
- Da Nando, Deffkestraße, in der Nähe des Oberstufenzentrums II - Der beste Süd-Italiener in Cottbus, der v.A. auch Stammlokal der Energie-Spieler ist. Ein echter Geheimtipp!!
- Mythos, Sandower Str. 54, Tel.: 0355-4949877 - Neu eröffnetes griechisches Restaurant mit stilvoller Inneneinrichtung
[Bearbeiten] Gehoben
- Restaurant "Primo" im Lindner Congress Hotel Cottbus - Berliner Platz - 03046 Cottbus; Telefon 0355 / 366-0
- Klosterkeller, Klosterplatz 5, Tel.: +49355 793372, Fax: +49335 4946779, Email: info@klosterkeller.com. 10-25€- Ein gehobenes feines Spezialitäten-Restaurant mit sehr guter gegendtypischer Küche. Direkt am historisch wichtigen Klosterplatz inmitten eines wunderschönen Kreuzgrat-Gewölbekellers an der alten Stadtmauer. Reservierung wäre hilfreich.
- Paulaner Cottbus, Sandower Str. 56/57, Tel.: +49 0355-2808475. täglich ab 11:00. 10-20€. Akzeptierte Kreditkarten: Visa, MC, Maestro- Ein wirklich sehr angenehmes Restaurant, gehobene regionale Küche mit internationalen Einflüssen, einer guten Cocktailkarte, sehr eigenständiger, feiner Weinkarte und einem kleinem Humidor.
[Bearbeiten] Nachtleben
Das sogenannte Nachtleben findet in Cottbus leider in den letzten Jahren immer mehr in den kleinen vielzähligen Kneipen und Restaurants statt. Es gibt nur wenige (gute) Disco- und Tanzveranstaltungen. Ansonsten ist der Cottbusser sehr kulturbedacht, was sich im guten Programm der örtlichen Theater und Ausstellungen widerspiegelt.
[Bearbeiten] Günstig
[Bearbeiten] Mittel
- Lehnertz
Wer abends noch einen schönen und leckeren Cocktail zu sich nehmen möchte, der ist in der Friedrich-Ebert-Straße 18 im kleinen, aber exzellenten „Lehnertz“, richtig gut aufgehoben. Die Bar bietet mit die besten Cocktails der Stadt an, die Leute sind sehr nett, zumeist studentisch untersetzt, die Musik ist eher loungig bis trancig. Ein schönes Detail ist die Decke. Hier ist eine an die "sixtinische Kapelle" erinnernde Deckenmalerei angebracht, welche fast echt aussieht und ein wenig südländisches Flair in das Café bringt. Preise normal, Öffnungszeiten Mo-So 16:00 Uhr bis 02:00 Uhr, am Wochenende auch länger.
- edelweiss
Gleich um die Ecke befindet sich das in die gleiche Kategorie zu steckende „edelweiss“. Vom Angebot gleich dem Lehnertz, unterscheidet sich aber im eher "edel" eingerichteten Interieur. An den Wänden sind neumodische "Manga"-Gemälde angebracht und verleihen einen interessanten Kontrast zu den sonst üblichen Kneipeneinrichtungen. Hier ist besonders der Donnerstag zu empfehlen, da hier extra Live-DJs auflegen. Hier ertönt zumeist zeitgenössische Trance-House-Rock-Pop-Musik, aber kein Einheitsbrei! Im Sommer ist hier auch die gemütliche Sommerterrasse im Innenhof zu empfehlen, wo man sich schick auf riesigen Kissen wälzen kann. In lauen Sommernächten kann hier bis in die frühen Morgenstunden geklönt werden. Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag ab 18:00 Uhr bis meistens 04:00 Uhr früh! Friedrich-Ebert-Passage, zwischen Dreifertstraße und Friedrich-Ebert-Straße 36. Preise im normalen Rahmen, Bier 2-2,50 €, Cocktails ab 4 €
- Manali, Friedrich-Ebert-Str. 36, Fax: +49 03984-806791, Email: info@manali-bar.de. täglich ab 19:00 - Ebenfalls in der Friedrich-Ebert-Passage befindet sich das Manali. Eine sehr angenehme, chillige Cocktailbar. Neben einem frischen und großem Coktailangebot kann man dort auch orientalische Wasserpfeifen genießen. Das Personal ist sehr nett, die Preise sind günstig.
- Comicaze
Kleine urige Kneipe, mit gelegentlichen Live-Konzerten (Freitags und Samstags) im Hinterraum. Musikalisch orientiert man sich hier eher auf den alten Rock, Independent und Blues. Es lohnt auf jeden Fall. Friedrich-Ebert-Passage; gleich neben dem "edelweiss"; Preise eher günstig.
- Zelig
Auch in der Friedrich-Ebert-Straße 21 findet sich die Szene-Kneipe Zelig. Hier bekommt man vor allem ein anständiges bodenständiges Essen für mittlere Preise. Im großen Wintergarten finden gelegentlich gute Lesungen oder Partyveranstaltungen statt. In der zweiten Etage befindet sich seit neuestem die Galerie „Sonntag“.
Direkt auf dem Altmarkt gelegen (gleich neben dem Apothekenmuseum). Es bietet bis früh in die Nacht, leckere Getränke und exotisches Essen (lecker). Musikalisch eher mittel-bis-südamerikanisch einzuordnen, leider manchmal auch zu laut, so dass man sich beim Unterhalten nicht so versteht. Altmarkt 22, 03046 Cottbus, Tel.: 03 55/ 2 88 90 444, jeden Dienstag ist XXL-Cocktail-Tag für 5 Euro, und ab und an gibt es Live-Musik. Sonntags ist Brunch. Altmarktterasse - Eine der besten Adressen in dieser Stadt
- U-Boot , der Pub zum Abtauchen, direkt hinter dem Altmarkt, Mühlenstr. 40, Tel: 0355/ 20018
- Hemingway - Cocktailbar am Heronplatz
[Bearbeiten] Gehoben
[Bearbeiten] Unterkunft
Diverse Hotels verschiedener Kategorien sind in der Stadt verfügbar.
[Bearbeiten] Günstig
- Jugendherberge Sehr schön gelegen, am Klosterplatz, an der mittelalterlichen Stadtmauer in einem historischen Fachwerkhaus. Anschrift: Jugendherberge am Klosterplatz, Klosterplatz 2-3, 03046 Cottbus, Tel.:0355/ 2 25 58, Fax: 0355/ 2 37 98, ÜN ab 14 € mit Jugendherbergsausweis.
[Bearbeiten] Mittel
Diverse Hotels der mittleren Kategorie sind in der Stadt leicht zu finden:
- Hotel Ostrow - Wasserstraße 4, am Ostrower Damm, sehr schön gelegen
- AHORN - Hotel & Restaurant -Bautzener Straße 134/ 135
[Bearbeiten] Gehoben
Empfehlenswert sind auf jeden Fall:
- SORAT Hotel Cottbus - Schlosskirchplatz 2 03046 Cottbus
- Lindner Congress Hotel Cottbus - Berliner Platz, 03046 Cottbus; direkt neben der Stadthalle, der Berliner Platz ist durch mehrere Straßenbahnlinien sehr gut erreichbar. Das Hotel zählt zu den Besten der Stadt.
- Radisson SAS Hotel - direkt gegenüber dem Hauptbahnhof gelegen, Vetschauer Straße 12, 03048 Cottbus
[Bearbeiten] Lernen
Brandenburgs einzige technische Universität hat Studiengänge vor allem für angehende Mathematiker, Naturwissenschaftler und Informatiker zu bieten. Renommiert und bekannt ist die Uni für die Studiengänge Architektur, Bauingenieurwesen und Stadtplanung. Maschinenbau, Elektrotechnik, Wirtschaftsingenieurwesen, Umweltwissenschaften und Verfahrenstechnik sind hier ebenso angesiedelt. Ausländischen Studenten wird an dieser Uni sehr viel geboten, u.a. sogar ganze Vorlesungen in englischer Sprache!
Direkt an der Uni befindet sich das architektonisch außergewöhnliche IKMZ-Gebäude (Informations-, Kommunikations- und Medienzentrum), wo unter anderem die Bibliothek der Uni untergebracht ist. [1] Absolut sehenswert! Es gehört zu den "365 Orten im Land der Ideen" und wurde von den renommierten Basler Architekten Herzog & de Meuron entworfen.
Kurze Studienzeiten; moderne Studienbedingungen und Abschlüsse im Diplom, Master und Bachelor. Studiengänge sind u.a.: Bio-, Chemie- und Verfahrenstechnik, Musikpädagogik, Sozialwesen, Architektur, Bauingenieurwesen und Versorgungstechnik.
[Bearbeiten] Arbeiten
[Bearbeiten] Zukunft
Zukunftswerkstatt Cottbusser Ostsee
In einem jetzt noch aktiven Braunkohletagebau (Cottbus Nord) entsteht nach dessen Stilllegung, quasi vor der Haustür der Stadt, der sogenannte "Ostsee". Bis zum Jahr 2030 wird ein ca. 19 km² großer See entstehen. Dieser See soll im Rahmen eines überdimensionalen und wahrscheinlich deutschlandweit einmaligen Transformationsprozess vom Bergbaugebiet zum Erholungsgebiet mit umfassender, grundlegender, städtebaulicher und landschaftsplanerischer Entwicklung entstehen. Also jetzt schon einmal die Yachtplätze sichern.
[Bearbeiten] Sicherheit
Entgegen den Medienberichten, wo Cottbus immer einen hohen Unsicherheitsfaktor eingeräumt bekommt, ist es so sicher wie in jeder anderen Großstadt. In den Randbezirken findet man natürlich bedingt durch hohe Arbeitslosigkeit und eine gewisse Tristess, einige zumeist Jugendliche, welche sich den rechts liegenden politischen Interessen hingegeben haben. Diese Problem gibt es aber in vielen anderen Städten Deutschlands auch, so dass es an dieser Stelle nicht besonders hervorgehoben werden muss.
- Polizei: Die City-Wache befindet sich in der Mauerstr. 6 (Tel.: 0355-78170). Auf Internetwache gibt es auch die virtuelle Polizeiwache des Landes Brandenburg.
[Bearbeiten] Gesund bleiben
Cottbus bietet eine gute bis sehr gute Ärzte-Niederlassungsdichte. Besonders das Carl-Thiem-Klinikum hat einen renommierten Ruf und bietet das komplette Gesundheitsprogramm für die Bürger an. Hervorzuheben auch das angeschlossene Sana-Herzzentrum, welches bundesweit einen sehr guten Namen hat.
[Bearbeiten] Klarkommen
Eigentlich kommt man in Cottbus ziemlich gut klar. Der Dialekt ist eigentlich mehr Hochdeutsch, als Sächsich oder Berlinerisch. Dennoch sagt man den Cottbussern einen "Spreewälder"-Dialekt nach. Da mag etwas dran, meistens wird ein wenig die deutsche Sprache "verhunzt". Ansonsten ist der Cottbusser von Natur aus etwas "verstockt" und zurückhaltend, was aber keine Unfreundlichkeit gegenüber Fremden zum Ausdruck bringen soll. Man ist vielleicht etwas grundskeptisch, taut meistens aber schnell auf.
- Das Cottbusser Servicecenter befindet sich in der Stadthalle und ist unter Tel.: 75420 zu erreichen
- Rundschau Regional die auflagenstärkste Tageszeitung.
- Hermann Die Monatszeitschrift für alle Kulturinteressierten. Kneipen, Kino, Theater, Buch-, CD-Tipps.
[Bearbeiten] Post und Telekommunikation
- Internet: Am nördlichen Ende der Friedrich-Ebert-Straße (schräg gegenüber der Stadthalle) befindet sich das Internet-Café Lucas Call Center. Dort können auch preiswerte Telefongespräche in das Ausland geführt werden.
[Bearbeiten] Ausflüge
- Ca. 15 km nordwestlich der Stadt befindet sich der Ort Burg (Spreewald) - das südlichste Tor zum Spreewald. Er ist touristisch sehr gut erschlossen und bietet sich als Ausgangspunkt für Kahn-, Paddel- und Radtouren durch den Spreewald an. Weitere größere Ausgangspunkte für den Besuch des Spreewaldes sind Lübben und Lübbenau.
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Sage der Ritter Das Wahrzeichen der Gemeinde Klinge ist etwa 500 Jahre alt und fixierte den Haupteingang zum ehemaligen Gutshof.Nach einer Sage gab es in Klinge eine mittelalterliche Sumpfburg, in der drei Raubritter-Brüder lebten. Demnach überfielen sie Durchreisende und hielten diese bis zum Eintreffen des geforderten Lösegeldes im Burgverlies gefangen. Wurden die Forderungen nicht erfüllt, schnitt man den Gefangenen die Unterkiefer ab. Als es im 16. Jahrhundert gelang, die als unbezwingbar geltende Burg zu zerstören und die Raubritter gefangen zu nehmen, wurden auch ihnen zur Strafe ihrer Freveltaten die Unterkiefer herausgeschnitten. Als Abschreckung und zur Erinnerung wurden später drei Ritterskulpturen aus Sandstein gefertigt und auf das Haupttor zum Schloss gesetzt. (Quelle: Heimatverein Klinge.) |
- ca. 15 km östlich befindet sich am Rand des ehemaligen Braunkoheltagbau-Geländes der Klinger See. Er wird zur Zeit geflutet und stellt damit einen See im zukünftigen Seengebiet der Niederlausitz dar. Durch die Braunkohletagebaue sind große regionale Flächen und Ortschaften (z.B. hier das Dorf Klinge) der Braunkohleförderung zum Opfer gefallen und werden nun nach und nach einer eventuellen Nachnutzung zugeführt. Zumindest hat dieses bizarre Gebilde etwas von einer Mondlandschaft und durchaus einen ruppigen Charme. Per Rad und Auto von Cottbus kommend gut erschlossen. Eine weitere kleinere Sehenswürdigkeit ist das ehemalige Klinger Raubritter-Tor.
- ca. 20 km südöstlich Richtung Spremberg oder Döbern befindet sich der Laden. Der überregional bekannte Schriftsteller Erwin Strittmatter verlebte in Bohsdorf seine Kinder- und Jugendjahre. Zu seinen bekanntesten Werken zählt der hier angesiedelte „Der Laden“.
- Das Plastinarium In der ca. 40 km nordöstlich gelegenen ehemaligen Hut-Stadt Guben befindet sich seit 2006 die Schauwerkstatt des international angesehenen "Körperwelten"-Ausstellers Gunther von Hagens. Freitag - Sonntags: 10 – 18 Uhr (letzter Einlass), Eintrittspreise ab 12 € pro Person, ermäßigt 8 €. Uferstrasse, 03172 Guben, Tel. 03561/ 54 74 860.
- In der ca. 20 km westlich von Cottbus gelegenen Slawenburg Raddusch steht im Rahmen der internationalen Bauaustellung IBA eine nachempfundene Burganlage, welche vor ca. 1000 Jahren von den damaligen Lusizi (Vorfahren der heutigen sorbischen/ wendischen Minderheit) angelegt wurde. Sie beherbergt ein Museum. Öffnungszeiten April-Oktober 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr; November bis März 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr. A15 Abfahrt Vetschau.
- Am 24. Mai 2008 wurde der Sport- und Freizeitpark Teichland eröffnet. Hauptattraktion des in einer Tagebaufolgelandschaft angelegten Parks ist die 900 Meter lange Sommerrodelbahn.
[Bearbeiten] Literatur
[Bearbeiten] Weblinks
- offizielle Homepage der Stadt Cottbus
- Heimatverein Cottbus
- Aktuelle Informationen über Cottbus und Umgebung

