Chichén Itzá
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Chichén Itzá ist eine Ruinenstätte in Yucatán in Mexiko.
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[Bearbeiten] Hintergrund
Chichén-Itzá dürfte wohl die am besten erhaltene Ruinenstätte auf Yucatán sein, die meistbesuchte ist es mit Sicherheit. Wenn in Cancún ein Kreuzfahrerschiff anlegt, warten schon ein gutes Dutzend Busse, um die Passagiere zu den Tempelanlagen zu bringen. Die Stadt wurde ca. 450 n.Chr. von den Maya gegründet und Hauptstadt ihres Reiches. Sie wurde 200 Jahre später wieder verlassen, dann nach weiteren 300 Jahren wieder besiedelt, schließlich von den Tolteken erobert und beherrscht. Aus dem toltekischen Gott Quetzalcoatl wurde Kukulkán. Um 1250 wurde die Stadt aufgegeben, Tulum wurde das neue Zentrum, aber die Blütezeit der Maya war endgültig vorbei. Bei der Ankunft der Spanier war Chichén Itzá bereits vom Regenwald in Besitz genommen und überwuchert. Erst 1841 wurde es wiederentdeckt. Heute zählt Chichén Itzá zum Weltkulturerbe der UNESCO und auch zu den sieben neuen Weltwundern zählt diese Anlage. Die Pyramide kann von 2 der vier Seiten bestiegen werden, aber es wird empfohlen, Vorsicht walten zu lassen.
[Bearbeiten] Anreise
| Lage
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[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
Herausgehoben aus der Fülle der Bauwerke
- El Castillo oder Pirámide de Kukulcán mit 4 Treppen zu je 91 Stufen, darauf steht das Tempelhaus mit einer weiteren Stufe, also 365 wie Tage im Jahr. 52 Platten an den Seiten zeigen nicht nur die 52 Wochen an, sondern dass auch hier mit einer 7-Tage-Woche gerechnet wurde.
- Juego de Pelota, der Ballspielplatz
- Templo de los Tigres
- Templo de los Guerreros
- Caracol (Schnecke) oder das Observatorium
- Cenote sagrado - der heilige Brunnen

