Chalkidiki
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Die Halbinsel Chalkidiki liegt im Osten von Griechenland.
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[Bearbeiten] Regionen
Chalkidiki ist eine Halbinsel in Griechenland. Sie liegt im Süden von Makedonien. Man kann sagen, dass sie ungefähr durch eine waagerechte Linie von Thessaloniki aus vom Festland begrenzt wird. Die Linie verläuft nördlich von Tessaloniki über den Koronia-See und den Volvi-See bis zu der Ortschaft Stavros an der Ostküste. Im zentralen Bereich von Chakidiki erstreckt sich ein Gebirge mit Gipfeln über 1100 Metern Höhe, zum Meer hin fällt die Halbinsel flach ab.
Touristisch interessant sind die drei so genannten Finger der Halbinsel, die nach Süden ins Meer ragen. Der erste Finger ist die Halbinsel Kassandra. Sie ist die bekannteste der drei Finger, weil hier der Tourismus stattfindet. Hier steeh die großen Hotels, hier sind die Ortschaften, die den Touristen all das bieten, was sie benötigen, um einen schönen Urlaub zu haben. Hier sind auch die schönen Strände, die Chalkidiki für Touristen so anziehend machen. Spricht ein Prospekt einer Reisefirma von Chalkidiki, dann meint er in der Regel Kassandra. Dementsprechend ist Kassandra gut erschlossen, man hat keine Probleme sich zurecht zu finden.
Der zweite Finger heißt Sithonia. Diese Halbinsel ist touristisch noch nicht voll erschlossen. Das macht sie vielleicht aus. Hier kann man noch Griechenland erleben, wie es ursprünglich ist. Die Strände sind nicht überfüllt aber auch teilweise nicht bewirtschaftet.
Der letzte Finger ist die Halbinsel Athos mit dem gleichnamigen heiligen Berg Athos. Hier kommt man mit dem Auto gar nicht weiter. Das Betreten ist nur Pilgern erlaubt, die zu den heiligen Stätten wollen. Frauen dürfen das Gebiet gar nich betreten. Überall auf der Halbinsel befinden sich Klöster. Man kann sie vom Wasser aus besichtigen. Es werden Fahrten mit dem Schiff angeboten, von denen man einige Klöster sehen kann. Einen Schritt an land darf man allerdings nicht setzen.
Das Hinterland von Chalkidiki wird kaum beachtet. Es wird oft auch als dier Lunge Griechenlands bezeichnet. Von Thessaloniki erstreckt sich ein Gebirgszug nach Osten. Die Berge sind hier höher als 1000 Meter. Um die Berge wachsen Wälder, die denen in Deutschland sehr ähnlich sind. Es sind hervorragende Wanderrouten, die auch immer wieder von Gruppen zum Wandern genutzt werden. In den Tälern wird Landwirdschaft betrieben. Alles ohne die weit verbreiteten Gewächshäuser.
Nördlich der Gebirgskette befindet sich eine weite Ebene. Man bezeichnet sie als Handteller der Halbinsel. Auch hier spielen Wälder die Hauptrolle. Aber es gibt auch eine ganze Mange Landwirtschaft. Den nördflichen Abschluss bilden die beiden Seen Koronaia-See und Volvi See.
[Bearbeiten] Orte
Die wichtigste Stadt ist sicherlich Thessaloniki, die auch Saloniki genannt wird. Sie ist die zweitgrößte Stadt Griechenlands und eine Metrople, die mehr als 1 Millionen Menschen beherbergt. Weitere wichtige Städte sind Nea Kallikratia und Nea Moudania an der Westküste und Panorama, Vasilika und Polygyros, die Hauptstadt von Chalkidiki im Gebirge. Auf der Halbinsel Kassandra sicher der Touristenort Kallithea (Chalkidiki) und die Kleinstadt Kassandria interessant. Auf der Halbinsel Sithonia sind es die Städte Nikiti und Nèos Marmaras und auf der Halbinsel Athos ist die Stadt Ouranoúpoli, die interessant ist, weil es die letzte Stadt vor der Republik Athos ist.
[Bearbeiten] Weitere Ziele
Von Chalkidiki aus kann man noch sehr einfach die fliegenden Klöster von Meteora erreichen. Das ist ein besonderes Erlebnis. Von Chalkidiki aus werden verschiedene Ausflüge angeboten. Das ist aber recht anstrengend, weil die Busse mehrere Stunden unterwegs sind und der Reiseleiter erst in Thessaloniki zusteigt und etwas erzählt.
[Bearbeiten] Hintergrund
Chalkidiki ist landwirtschaftlich geprägt, das ist noch heute so, auch wenn es seit den 70er Jahren hier auch ausgeprägten Tourismus gibt. Dennoch kommt man abseits der Touristenstrände in ursprüngliche, alte griechische Dörfer, mit dem für diese Gegend typischen Lebensweise und den typischen Speisen. Es gibt weitläufige Olivenhaine, Weinberge und Gemüsefelder. Das Leben ist christlich orthodox, die Menschen hier sind sehr gläubig. Jeder Ort hat eine Kirche, die von Spenden finanziert werden. Die Kirchen scheinen manchmal für den Ort zu groß zu sein. An den Straßen finden sich überall kleine Schreine, an denen man verweilen und beten kann. Hier kann man spenden und auch eine Kerze anzünden.
Alexander der Große soll in der Nähe von Thessaloniki geboren worden sein. Darauf ist man hier auch heute noch stolz. Der Name wird einem bei einer Reise durch Chakidiki immer wieder verfolgen. Alles mögliche wurde nach ihm benannt.
Es gibt eine Menge Ortschaften die Nea ... heißen, etwa Nea Moudania oder Nea Fókea. Das sind alles Ortschaften, die nach der Befreiung von türkischer Herrschaft gegründet wurden, also nach 1912. Griechenland war schon 1830 unabhängig, Chalkidiki wurde aber erst in den Balkankriegen von türkischer Herrschaft befreit. Ds Nea (neu) wird bei den Einhaimischen auch gar nicht mit gesprochen. Sie sprechen von Moudania oder Fókea. Die Kirche auf dem Bild ist also ein neues Bauwerk, das an die Tradition der Basilika erinnern soll.
[Bearbeiten] Sprache
Es wird griechisch gesprochen und geschrieben. Auf den internationalen Routen gibt es immer zwei Schilder, ein in kyrillischer Schrift und eins in englisch, kein Problem. In den Städten wird neben griechisch auch fast immer eine Fremdsprache gesprochen. Oftmals ist es sogar deutsch, da in den 70er Jahren viele Leute von hier nach Deutschland gegangen sind, um hier zu arbeiten. Aber man kommt zur Not auch mit Händen und Füßen weiter. Man ist Ausländern gegenüber sehr aufgeschlossen und versucht immer, wenn es möglich ist, zu helfen.
[Bearbeiten] Anreise
Anbieten tut sich der Flughafen in Thessaloniki (IATA Code: SKG). Er liegt im Nordwesten der Halbinsel südlich der Metropole Thessaloniki. In Thessaloniki gibt es auch die wichtigen Fährverbindungen zu anderen Städten an der Mittelmeerküste. Mit dem Auto ist Chalkidiki recht gut zu erkunden. Auch wenn das Strassennetz nicht so gut ausgebaut ist, wie in Deutschland, alle Straßen lassen sich gut befahren, sind auch meist zweisprachig ausgeschildert, sprich neben den kyrillischen Schildern gibt es meist auch Schilder in englisch.
[Bearbeiten] Mobilität
Wer in Chalkidiki mit dem Auto unterweg ist, der tut gut daran, ein defensives Fahrverhalten an den Tag zu legen. Die Straßen sind lange nicht so gut ausgebaut und sicher wie in Deutschland und die Griechen sind auch Fan des offensiven Fahrens. Dabei ist es aber recht einfach im Verkehr mit zu fließen. Man muss eben nur mit Dingen rechnen, die in Deutschland eher selten sind. Die Beschilderung der Straßen ist oftmals sehr schlecht, man weiß vielfach gar nicht wie schnell man fahren darf. Ortsschilder sind vielfach nicht zu erkennen, Seitenstreifen fast nie vorhanden.
Man muss sich ein wenig daran gewöhnen, dass Griechen schnell zur Hupe greifen, sollte sich davon aber nicht irritieren lassen. Man wird dort galt überholt, wenn man sich an die Vorschriften hält. Viele sagen, die Schilder in Griechenland sind nur eine Empfehlung, ein grober Anhalt. Dem sollte man gelassen entgegnen. Man meint es nicht böse. Schimpfende Griechen hinter dem Steuer sind selten.
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
Ein bekannter Ausflug ist der zu den Tropfsteinhöhlen von Petrálona. Der kleine Ort liegt nödlich der Autobahn von Thessaloniki nach Kassandra, die Höhlen sind gut ausgeschildert. Es ist sehr einfach zu finden. Am Fuße des Hügels wartet eine Taverne und ein großer Parkplatz, aber auch ein Bus, der einen zu den Höhlen fährt. Mit dem eigenen Auto darf man da nicht hin, eine Schranke verhindert die Zufahrt. Oben angekommen muss man noch einige Treppen steigen um zur Höhle zu kommen. Das ist aber nicht sehr anstrengend. Oben gibt es ein kleines Mueum mit Funden aus der Höhle, eine kleine Taverne und eben die Höhle selber. Die darf man alleine nicht betreten, es gibt aber alle halbe Stunde Führungen, die in englisch gehalten sind. In der Höhle darf man keine Fotos machen, daran sollte man sich auch halten. Die Führungen sind sehr informativ. Man muss nur sehen, dass man eine erwischt, wo nicht allzuviele Leute dabei sind. Ist gerade ein Ausflugsbus angekommen, ist es sehr voll und man kann nur wenig verstehen. In der Höhle sind es 17° Grad, es ist also nicht wirklich kalt. Man kann die Jacke im Auto lassen. Das Museum ist klein und sehr beschaulich, davor gibt es Figuren von Tieren, deren Versteinerungen hier gefunden wurden. im Museum gibt es auch Führungen, die über die Funde in der Höhle informieren. Die Höhle hat den Anspruch, dass der erste Europäer in ihr gefunden wurde.
[Bearbeiten] Aktivitäten
Natürlich bietet Chalkidiki in erster Linie Möglichkeiten, einen schönen Badeurlaub zu machen. Viele Strände laden dazu ein. Die meisten Strände sind auch bewirtschaftet, man kann hier Schirme und Liegen bekommen, die auch meist nicht sehr teuer sind. Dazu wird meist auch die ganze Palette an Wassersport geboten. Das Meer ist klar und türkisfarben, tauchen om mit Schnorchel oder mit kompletter Aussattung macht hier immer Spass. Wenn man ein Auto oder einen anderen fahrbaren Untersatz hat, sollte man sich immer nach Süden bewegen. im Norden der beiden Halbinseln Kassandra und Sithonia ist schon fast alles erschlossen, je weite man nach Süden kommt, desto größer ist die Chance, eine kleine Bucht mit einem Strand zu finden, an dem man fast allein seinen Tag verbringen kann. Insbesondere im Süden von Sithonia findet man solche Strände. Manche sind sogar bewirtschaftet und man kann in einer Taverne Essen und Trinken.
[Bearbeiten] Küche
Man kann drei verschiedene Sorten von Küche in Chalkidiki unterscheiden. In Thessaloniki erwartet einen tie typische Fast-Food-Kultur wie in jeder anderen europäischen Großstadt. Die zweite Kultur ist die der Touristen in den entsprechenden Orten ausgelegte Küche, die sich sehr an der italienischen Fast-Food-Küche orientiert. Aber wer wirklich griechisch essen möchte, der muss in Orte ausweichen, wo es wenig Tourismus gibt oder in die Vororte von Thessaloniki ausweichen. Hier kann man in gemütlichen griechischen Tavernen wunderbar essen. Traditionelle griechische Küche wird gepflegt. Mediterrane Küche. Dabei muss man sich etwas daran gewöhnen, dass die Gerichte nur warm und nicht heiß serviert werden, das ist hie so üblich. Wer das nachkochen möchte der schaue doch bei Griechische Küche vorbei.
[Bearbeiten] Nachtleben
Wer ein intensives Nachtleben genießen möchte ist in Thessaloniki sicher richtig. Hier gibt es für jeden etwas, von leicht und ruhig bis zu schwer und schmutzig. Aber auch in den Touristenorten haben sich Zentren der Nacht gebildet. Auf Kassandra ist das die Ortschaft Kallithea, wo es etwas südlich überregional bekannte Discotheken gibt, die bis in die Morgenstunden zum Tanz einladen. Diese Discotheken sind so bekannt, das sogar Leute aus Thessaloniki hier her kommen um zu feiern.
[Bearbeiten] Sicherheit
Wie in ganz Griechenland ist die Kriminalität in Chalkidiki sehr gering. Dennoch gibt es eine spürbare Polizeipräsens. Man versucht vor allem den Kraftverkehr in den Griff zu bekommen. Für Reisende gibt es eine Touristenpolizei, die zwar über Fremdsprachenkenntnisse verfügen muss, die muss aber nicht deutsch oder englisch sein. Es gibt hier auch viele Gäste aus Russland, Bulgarien oder Rumänien. Man kann die griechische Polizei (noch) nicht mit der deutschen gleich setzen, man ist aber bemüht, daran anzuknüpfen.
[Bearbeiten] Klima
Wie ganz Griechenland kennt auch Chalkidiki nur zwei Jahreszeiten, Sommer und Regenzeit. Auch im Winter wird es hier nicht so kalt, dass es friert. Aber im Winter regnet es hier sehr viel. Von Mai bis September ist Regen dagegen sehr selten, es gibt nur ein paar Tage Regen. Im Hochsommer wird es sehr heiß, es ist aber eine recht trockene Hitze, die Luftfeuchtigkeit hält sich in Grenzen. Man kann es also aushalten, wenn es so heiß ist. Auch in der Nacht kühlt es sich nicht richtig ab, weil das Meer mindestens 25° Grad warm ist.

