Celle
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Celle ist eine Kreistadt in Niedersachsen. Sie liegt ca. 30 Kilometer nördöstlich von Hannover.
| Celle
| |
| Kurzdaten | |
| Bundesland: | Niedersachsen |
|---|---|
| Einwohner: | 71.385 |
| Höhe: | 40 m |
| Lage
| |
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Hintergrund
[Bearbeiten] Anreise
[Bearbeiten] Flugzeug
Celle ist durch den kleinen Flughafen Arloh auch aus der Luft zu erreichen. Hier dürfen jedoch nur Flugzeuge bis 3,5t landen. Zu dem existieren noch weitere kleinere Flugplätze im Landkreis, deren Nutzung aber lediglich Sportflugzeugen und dem Militär vorbehalten sind.
Der nächste größere Flughafen ist der Flughafen Hannover in Langenhagen. Dort werden innerdeutsche Flüge sowie Flüge in das europäische Ausland angeboten. Er ist über den Bahnhof Hannover gut zu erreichen.
[Bearbeiten] Bahn
Stündlich fahren vom Bahnhof Celle, der ein wenig außerhalb der Innenstadt liegt, der Regional Express (über Großburgwedel und Langenhagen sowie die S3 (über Burgdorf (Hannover) und Lehrte) zum nächstgrößeren Bahnhof nach Hannover. Von hier aus werden Zugverbindungen nach ganz Deutschland angeboten. Celle ist ebenfalls Haltebahnhof des Intercity's der Strecke Frankfurt am Main - Hamburg. Der ICE hält hier planmäßig nur selten und dann in der Nacht (00:27 Uhr).
Celle ist Sitz der OHE, der Osthannoverschen Eisenbahnen, die nicht Teil der Deutschen Bahn AG ist. Sie betreibt ausschließlich kleine Frachtlinien im nordöstlichen Bereich Hannovers. Dazu ist sie einer der Betreiber des privaten Nahverkehrsbetriebs Metronom. Die Züge des Metronom fahren von Hamburg über Uelzen und Celle nach Hannover. Von Hamburg aus kommte man weiter nach Bremen und Cuxhaven, von Hannover aus nach Göttingen. Die Züge des Metronom sind alle neu und in einem sehr gutem Zustand. Es handelt sich um die bekannten Doppelstockwagen, die auch die Deutsche Bahn AG betreibt.
Fährt man mit dem Regional Express oder dem Metronom bis Langenhagen Mitte, kann man in der Gegenrichtung den Flughafen Hannover erreichen.
Die Fahrt bis zum Hauptbahnhof Hannover dauert mit dem Intercity 18 Minuten (der ICE ist nicht schneller), da dieser Zug direkt nach Hannover fährt. Der Metronom benötigt 25 Minuten, er hält nicht an jedem Bahnhof. Der Regional Express benötigt 38 Minuten, denn er hält an jedem Bahnhof. Die S3 benötigt 45 Minuten, weil sie über Lehrte fährt und hier einen Aufenthalt hat.
Die Fahrt von Celle nach Hamburg dauert mit dem Intercity 1:10 Stunden (der ICE ist nicht viel schneller), mit dem Metronom knapp zwei Stunden.
[Bearbeiten] Bus
Celle wird von verschiedenen Reisebusgesellschaften aus ganz Deutschland angefahren. Es bestehen Verbindungen in alle größeren Städte. Einen Zentralen Busbahnhof gibt es nicht. Meistens halten diese Busse jedoch an der Haltestelle "Am Neumarkt", die am Rande der Innenstadt liegt.
Den Regionalen Nahverkehr stellt die Firma CeBus sicher. 2002 zwei schlossen sich drei Nahverkehrsbetreiber im Landkreis Celle zu dieser Firma zusammen. Die Busse im Stadtbereich Celle und in den Nahegelegenen Ortschaften fahren recht häufig, Busse in den Landkreis seltener, oft nur Stündlich.
[Bearbeiten] Auto
Celle liegt jenseits der deuschen Autobahnen. Zwar ist man in der Planungsphase, Celle an das deutsche Autobahnnetz anzuschließen, aber der Prozess ist wie überall schierig. Zwei wichtige Bundesstrassen führen durch Celle, die B3 als wichtigste Verkehrsader und die B214 als weitere wichtige Verbindung. Die B3 führt von Hannover aus dem Südosten nach Celle. Hier wird sie außerhalb des Landkreises Celle zur A37 und führt direkt an der Messe Hannover vorbei. Sie kreuzt zunächst die A7 und dann die A2. Man kommt von hier aus nach Süden Richtung München (A7) und nach Westen ins Ruhrgebiet. Fährt man auf der B3 nach Norden kommt man über Bergen wieder auf die A7 nach Norden. Hier kommt man nach Hamburg.
Die B214 kommt aus Braunschweig. Sie kreuzt die A7. Will man nach Osten, dann fährt man die B214 nach Südosten bis zur A2 und kann dann Richtung Berlin weiter fahren. Fährt man die B 214 durch Celle kommt man im Westen der Stadt heraus. Hier geht es weiter nach Nienburg. Also Richtung Westen. Durch die Ortschaften Hambühren und Wietze hindurch und man ist fast bei der A7. Hier geht es in Richtung Norden nach Hamburg und Bremen.
Die B191 führt in Richtung Nordosten nach Lüchow-Dannenberg. Die trifft auf die B4 nach Uelzen und führt dann weiter nach Nordosten.
Eine weiter wichtige Verbindung ist die L310. Sie führt von Celle-Wietzenbruch nach Südwesten. Über Fuhrberg kommt man auf die A7 oder wenn man möchte auf die A352 Richtung Südwesten. Auf der A352 erreicht man schnell den Flughafen. Will man nach Westen, kann diese Route sinnvoll sein, denn die A352 endet auf der A2 Richtung Westen, also Richtung Ruhrgebiet.
Auf der L180 erreicht man vom Norden Celle aus auch die A7. Sie führt parallel der B214 zum Rasthof Allertal. Welchen Weg man wählt ist aber in der Regel egeal.
Die Straßenführung um die Altstadt herum, mag Ortsfremde zunächst verwirren. Celle mußte dafür schon viel Kritik einstecken.
Die fünf Parkhäuser, vier davon in unmittelbarer Innenstadtnähe, sind durch Ausschilderung gut zu finden. Ferner stehen noch zwei Parkpalletten, eine direkt am Schwimmbad, zur Verfügung. Hier sind jeweils die Hälfte der Plätze kostenfrei.
[Bearbeiten] Schiff
Ab Celle ist die Aller flußabwärts mit größeren Schiffen befahrbar. Dies wird aber nur von Ausflugsschiffen genutzt, die auch für Feiern verschiedenster Art gemietet werden können. Ein Linienverkehr in größere Städte besteht nicht. Betrieben werden zwei sehr ähnliche Schiffe, die Allernixe und die Niedersachsen und die Wappen von Celle. Schifffahrt in Celle Sie sind Ziel von Kaffeefahrten und Ausflügen. Vom Celler Hafen geht es nach Westen. Der Fluss mäandert an den Ortschaften Boye, Stedden, Oldau, Winsen und Bannetze vorbei. Man kann die schöne Landschaft genießen. Auf den Schiffen gibt es kleine Gastronomie.
[Bearbeiten] Fahrrad
Celle ist eine sehr Fahrrad-freundliche Stadt. Man hat im gesamten Stadtgebiet Fahrradwege geschaffen, die auch genutzt werden. Das Verkehrsmittel Fahrrad hat in Celle einen hohen Stellenwert. Dazu kommen die Radwegen an den großen Strassen in alle Richtungen. Nur wenige Strassen in das Umland verfügen nicht über einen abgetrennten Fahrradweg.
Die Fahrradwege sind zudem noch sehr gut beschildert. Ob sie durch die Wälder um Celle führen, oder ab sie an Lanstrassen entlang führen, man trifft immer wieder auf beschilderungen, die genormt sind. Für Radwanderer mit einer Radkarte macht dies das Leben einfach. Man folge der Beschilderung und man kommt an, wo man will.
Viele der Radwanderwege führen durch die ausgedehnten Wälder rund um Celle. Sie sind zum großen Teil gut ausgebaut, mit einem Rennrad aber kaum zu befahren. Ein Treckingrad bietet sich an, noch besser ist ein Mountain-Bike, da die Waldwege in der Regel geschottert sind.
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
Aqua Celle: AquaCelle im Klärwerk, präsentiert unterhaltsam aufbereitetes Wissen rund um das Thema Wasser. In der Dauerausstellung wird multimediales Informationsmaterial – von der Wassergewinnung über den Verbrauch bis hin zur Abwasserreinigung – umfassend anschaulich dargestellt. Die Praxis erleben die Besucher im Rahmen einer Führung über das Gelände, das technisch, landschaftlich und architektonisch zu den vorzeigbaren Anlagen in Deutschland gehört.
Wasserkraftwerk Celle Nördlich der Altstadt liegt das historische Wasserkraftwerk Celle. Fährt man östlich vom Neumarkt in die Hafenstraße erreicht man auf der rechten Seite einen kostenfreien Parkplatz. Von hier aus kann man das Wasserkraftwerk schon sehen. Früher waren hier die Stromschnellen der Aller, was die Schifffahrt nach Braunschweig behinderte. Im Hafen musste sämtliche Fracht umgeladen werden. Schließlich staute man die Aller auf, weil der Handel mit Braunschweig auch keine Rolle mehr spielte.
Orchideenzentrum Celle: Auf Entdeckungsreise gehen in die tropische Wunderwelt der Orchideen. Das Orchideen Zentrum Wichmann bietet Ihnen auf mehr als 9.000 m² beheizter Hochglasfläche und eigenem Gartencenter Muße und Entspannung, fachkundige Führung, Videovortrag und Gelegenheit zum Einkaufsbummel. Bei uns bekommen Sie Ihre Lieblingsorchidee für die Fensterbank direkt vom Erzeuger. Wir stehen Ihnen natürlich auch jederzeit mit individuellen Tipps und Anregungen für die Orchideen-Pflege zur Seite.
Landgestüt Celle: Am 27. Juli 1735 durch Kurfürst Georg II. von Hannover gegründet. Die im Landgestüt stationierten Hengst sind Väter vieler international bekannter Sportpferde. Ein besonderes Erlebnis sind die alljährlichen Hengstparaden, die am letzten September- und am ersten Oktoberwochenende stattfinden.
[Bearbeiten] Die Altstadt von Celle
Der wichtigste Grund, nach Celle zu kommen, ist die Altstadt. Sie ist fast komplett erhalten und es wurde nur sehr wenig neue Bausubstanz hinzugefügt. Der Pkw-Verkehr wird weitgehend aus der Altstadt herausgehalten, die meisten Gassen und Wege sind Fußgängerzone, nur wenige Straßen für den Verkehr freigegeben, dann aber mit 30 Kilometer pro Stunde Geschwindigkeitsbegrenzung. Durch den regen Fußgängerverkehr sind aber auch die 30 Kilometer pro Stunde noch zu schnell.
Die Altstadt hat den zweiten Weltkrieg ohne Bombenangriff überstanden. Alle Häuser stehen heute unter Denkmalschutz und sind restauriert. Dabei hat man alles so original wie möglich erhalten. Ein Haus ist schöner als das andere.
In der Woche lädt die Altstadt zum Schoppen ein. In den Fachwerkhäusern haben sich Geschäfte, Bars, Cafés und Restaurants angesiedelt. Ein gemütlicher Einkaufbummel durch die zahlreichen Geschäfte macht Spaß, für das leibliche Wohl ist gesorgt. Jede Gasse hat für sich etwas Besonderes. Besonders in den Nebengassen kann man sich wohl fühlen. Hier ist der Publikumsverkehr nicht so groß, weil hier nicht so viele Geschäfte sind. Hier bekommt man ein klein wenig Mittelalter geboten.
Auch am Wochenende lohnt es sich in die Celler Altstadt zu fahren. Zwar haben die Geschäfte dann zu, aber die Bars, Cafés und Restaurants haben geöffnet. Man sitzt am besten auf der Strasse um sein Eis zu Essen. Hier gilt es wie so oft, sehen und gesehen werden. Viele Restaurants bieten malerische Hinterhöfe zum Speisen an. Man kann draußen sitzen, aber der vorbeifließende Strom der Spaziergänger schaut einem nicht auf den Teller.
Man sollte an einem sonnigen Tag nach Celle in die Altstadt fahren. Das Licht der Sonne gibt der Stadt noch einen besonderen Touch. Will man dazu noch draußen und das Flair der Altstadt genießen, sollte es natürlich auch warm sein. Die beste Zeit ist der späte Frühling. Es ist nicht heiß, aber schön warm und die Luftfeuchtigkeit ist nicht sehr hoch.
Die Altstadt hat bis in den späten Abend geöffnet. Das Straßenleben ist abends immer noch sehr üppig. In den Strassen und Gassen der Altstadt herrscht immer noch Betrieb. Ein schöne, kühles Bier zu trinken, die Altstadt genießen und den Tag ausklingen lassen bei einem lockeren Gespräch. Herz, was willst du mehr.
Man kann einen ganzen Nachmittag in der Celler Altstadt verbringen, ohne dass es langweilig wird. Immer wieder entdeckt man etwas Neues und etwas Schönes. Man muss nur Zeit und Ruhe mitbringen, um das Flair dieser Stadt auch genießen zu können. Hat man Hektik im Blut, ist die Celler Altstadt nicht die richtige Wahl.
[Bearbeiten] Kirchen
St. Marien Kirche Zweimal täglich steigt der Turmbläser auf den 74,5 m hohen Turm der 700 Jahre alten Kirche und bläst wie in alten Zeiten einen Choral in alle vier Himmelsrichtungen. Der Baubeginn der dreischiffigen gotischen Hallenkirche fällt mit der Zeit der Stadtgründung zusammen, bereits 1308 wurde sie vom Bischof zu Hildesheim als St. Marienkirche geweiht. In den Jahren 1676 - 1698 wurde das Bauwerk mit einem Tonnengewölbe versehen und barockisiert. Besonders sehenswert sind: der Altar von 1613, die Grabdenkmäler der Welfenherzöge (16./ 17. Jahrhundert) im Chorraum, die Emporenbilder (17. Jahrhundert) und die 1999 anhand der Originalpläne von 1687 rekonstruierte Barockorgel. Während die eine Seite der Stechbahn von Fachwerkhäusern gesäumt ist, ragt auf der anderen Seite die Stadtkirche empor.
Synagoge: Im Hintergrund des Gebäudes "Im Kreise 24" befindet sich die um 1740 errichtete Synagoge, das älteste erhaltene jüdische Gebäude in Norddeutschland. Aus der Zeit der Erbauung stammen Teile des Thoraschreins mit seiner aufwendigen Bekrönung. Seit 1997 hat Celle eine neue jüdische Gemeinde, die Synagoge wird zu Gottesdiensten genutzt. Ein kleines Museum im Nachbarhaus dient der Präsentation wechselnder Ausstellungen zur jüdischen Geschichte.
[Bearbeiten] Burgen, Schlösser und Paläste
Das Herzogschloss in Celle: Das älteste Gebäude ist das Celler Schloss. 1318 als „castrum“ erstmals erwähnt, stammt es in seinen ältesten Teilen aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Im Laufe der Zeit wurde die anfangs einfache Burg zu einer aufwendigen Vierflügelanlage umgebaut und erweitert. Renaissance und Barock gehen eine unverwechselbare Mischung ein. Im Ostflügel des Schlosses befindet sich das Residenzmuseum. Das Schloss beherbergt das älteste, heute noch bespielte Barocktheater Deutschlands sowie auch die Schlosskapelle, das einzige Gotteshaus nördlich der Alpen mit vollständig erhaltener Renaissance-Ausstattung. Außerdem sollte sich der Besucher im Rahmen einer Schlossführung, das in den damals herzoglichen Gemächern gelegene Residenzmuseum, die barocken Staatsgemächer und die Schlossküche nicht entgehen lassen.
[Bearbeiten] Bauwerke
Allein in der Altstadt befinden sich über 500 liebevoll restaurierte, selbstverständlich unter Denkmalschutz stehende Fachwerkhäuser zu bestaunen. Ein malerisches Bild und ein unvergesslicher Eindruck. Besondere historische Gebäude sind: Stechinellihaus: Das Haus Großer Plan 14 hat seinen Namen nach dem herzoglichen Hofagenten und Generalerbpostmeister Francesco Stechinelli (1640-1694), der es von 1675 an bewohnte. Das heutige Gebäude im klassizistischen Baustil wurde 1795 errichtet.
Alter Marstall: Von den Wirtschafts- und Stallgebäuden, der sogenannten Vorburg des Celler Schlosses, steht allein noch der alte Marstall in der Westcellertorstrasse/ Ecke Schlossplatz. Das Gebäude mit seinen sorgfältig gearbeiteten Quadermauern wurde 1664 erbaut. Im Giebel befindet sich das Wappen des letzten Herzogs Georg Wilhelm.
Hoppener Haus: Das Eckhaus Poststraße/ Rundestraße, eines der aufwendigsten Fachwerkgebäude der Stadt, erbaute der herzogliche Rentmeister Simon Hoppener. Genau davor befindet sich ein Pipenposten mit dem Wappenlöwen, einer von drei Brauchwasserbrunnen der fiskalischen Wasserleitung aus dem 16. Jahrhundert.
St. Ludwig Kirche: Die katholische Kirche wurde von Stadtbaumeister J.D.A Spetzler errichtet. Sie ist Norddeutschlands einziger rein klassizistischer Kirchenbau.
Das Alte Rathaus: Das Celler Rathaus, eines der ältesten Gebäude der Stadt, besteht aus zwei Gebäudeteilen. Der ältere Teil erhebt sich über dem Ratskeller mit seinem gotischen Kreuzrippengewölbe. Ein Knick in der äußeren Front markiert die Baunaht des Anbaus von 1580/81. Im 16. Jahrhundert wurde auch der ältere Gebäudeteil modernisiert und mit der erst 1985 wieder freigelegten und rekonstruierten aufwendigen Fassadenmalerei versehen. Auch der Nordgiebel, ein Meisterwerk des Weserrenaissance, stammt aus der Zeit.
[Bearbeiten] Museen
Bomann-Museum: Das Bomann-Museum ist eines der schönsten und größten Regionalmuseen Norddeutschlands. Schwerpunkte der Sammlung sind die Kulturgeschichte des niedersächsischen Raumes und die Landes- und Stadtgeschichte. Gezeigt werden unter anderem ein komplett eingerichtetes Bauernhaus, ländliche und bürgerliche Stuben, städtische und ländliche Kleidung sowie Aspekte der Celler Handwerks- und Industriegeschichte.
Residenzmuseum Celle: Das Celler Schloss, das älteste Gebäude der Stadt mit den Grundmauern von 1292 und frühere Residenz des mächtigen Fürstentums Lüneburg. Angeboten wird ein geführter Rundgang durch die frühbarocken, herzoglichen Staatsgemächer, das älteste, noch ständig bespielte Schloss-Theater Deutschlands (nur zu besichtigen nach Probenende), eine eingerichtete Schlossküche aus dem 18. Jahrhundert und die Schlosskapelle mit einer vollständig erhaltenen Renaissance-Ausstattung aus dem 16. Jahrhundert.
24-Stunden-Kunstmuseum: 39854828 - unter dieser Nummer ist beim Deutschen Marken- und Patentamt in München ein weltweit einzigartiges Museumskonzept registriert: Das 24-Stunden-Kunstmuseum bietet morgens, mittags, abends und nachts Begegnungen mit moderner und zeitgenössischer Kunst aus der Sammlung Robert Simon. 24-Stunden-Kunstmuseum heißt, dass es rund um die Uhr etwas zu entdecken gibt. Das Haus wechselt im Halbtagesrhythmus - mit dem Öffnen und Schließen der Türen - sein Gesicht. Die Tag- und Nachtseite sind fast nie zeitgleich zu besuchen. Wer das ganze Museum sehen möchte, kommt zweimal - am Tag und bei Nacht. Das Kunstmuseum Celle liegt direkt gegenüber dem Residenzschloss mitten im historischen Stadtzentrum von Celle, am Bomann-Museum.
Celler Garnison Museum e.V.: Das Garnison-Museum befasst sich mit der Geschichte der Garnison Celle von 1866 bis heute. Es beherbergt eine umfgangreiche Sammlung von Uniformen, Schuss- und Blankwaffen, Orden und Ehrenzeichen sowie zahlreiche Originalausrüstungsstücke aus der Celler Garnisonsgeschichte. Ergänzt wird die Sammlung durch Dokumente unterschiedlichster Art: Briefe, Fotografien, Urkunden, Postkarten, zeitgenössische Gemälde. Außerdem wird ein Nachrichtengerät von 1916 bis 2000 gezeigt.
Das Deutsche Stickmuster-Museum: Im Rokoko-Palais Prinzengarten 2, 1770 von Prinz Ernst von mecklenburg erbaut, befindet sich das weltweit einzige Spezialmuseum, in dem vier Jahrhunderte Frauengeschichte am Beispiel einer vergessenen textilen Alltagskultur - Stickmustertücher und alles, was in diesen Bereich gehört - dargestellt sind.
Haesler-Museum wohnen und leben in Bauhausarchitektur: Im ehemaligen Wasch- und Badehaus des Blumläger Feldes (1930/31) sind neben der Originaleinrichtung Pläne, Fotos und Modelle von Bauten des Architekten Otto Haesler zu sehen. Daneben befinden sich noch zwei Wohnungen, die im Stil der 1930er sowie 1950er Jahre rekonstruiert bzw. deren konstruktiver Aufbau dargestellt wird.
LAVES - Institut für Bienenkunde: Um die Imkerei zu fördern, deren Rückgang mit dem Schwinden der Heideflächen einherging, wurde 1927 das Bieneninstitut - heute LAVES - Institut für Bienenkunde Celle gegründet. Heute zählen zu den Aufgaben des Institut die Aus- und Fortbildung von Imkern, ein landesweiter Beratungsdienst sowie vielfältige Forschungs- und Untersuchungsaufgaben (chemische und biologische Honigforschung, Bienenpatholigie, Trachtforschung, ökologische Bedeutung von Honig- und Wildbienen, Bienenzüchtung). Sehenswert ist die Präsentation "Imkereiwesen" im Treppenspeicher aus dem Jahre 1607 und in Teilen des ehemaligen Orangeriegebäudes von 1677.
Schützenmuseum: Das 1976 gegründete Schützenmuseum im "Haus der Stadtmauer" bietet die einmalige Gemälde-Galerie der Celler Hauptkönige, verbunden mit einer Ausstellung von Königsorden, Schützenauszeichnungen, Pokalen und Dokumenten der letzten Jahrhunderte im Celler Schützenwesen. Waffen werden nicht gezeigt.
[Bearbeiten] Straßen und Plätze
Kalandgasse: Ein Blick in die Kalandgasse eröffnet einen verträumten, romantischen Straßenzug. Besonders sehenswert ist die Lateinsschule mit ihrem reichen Schnitzwerk.
Stechbahn: Die Kalandgasse mündet in den früheren Turnierplatz mit der um 1530 erbauten Hof- und jetzt Löwenapotheke. Vor dem Gebäude befindet sich ein Hufeisen im Pflaster. Es kennzeichnet die Stelle, an der 1471 Herzog Otto der Großmütige verunglückt sein soll.
Schützenplatz Celle: Der Schützenplatz bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre Wohnmobile kostenlos abzustellen. Außerdem ist er beliebter Ort für Flohmärkte, Trödelmärkte und das bekannte alljährliche Schützenfest.
[Bearbeiten] Parks
Französischer Garten: Namensgebend für den Französischen Garten waren wahrscheinlich die in den Diensten des Celler Herzogs Georg Wilhelm stehenden französischen Gärtner Perronet (ab 1670) und Rene Dahuron (1690-1701). In den Jahren 1695 und 1696 wurde eine doppelte Lindenallee gepflanzt und gab dem Garten eine bis heute bestehende dominante Mittelachse in Ost-West-Richtung. 1705 verlor Celle die Funktion als Residenzstadt. Der Garten wurde vernachlässigt und erfuhr erst 1772 eine neue kurze Blütezeit unter dem Hofgärtner Krantz. Anlass war die Verbannung der dänischen Königin Caroline Mathilde nach Celle. Für sie wurde u.a. ein Sommerhaus am Teich errichtet und 1784 ein Denkmal aufgestellt, dieses verschwand bereits 1801. Mitte des 19. Jahrhunderts erfolgte die schrittweise Umwandlung in einen englischen Landschaftspark. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde im Osten der noch heute bestehende Kinderspielplatz angelegt, im Westen ein kleiner Rosengarten und 1927 durch Abtrennung des nördlichen Gartenteils das Landesinstitut für Bienenforschung gegründet. Inzwischen ist der Französische Garten als Gartendenkmal unter Schutz gestellt.
Schlosspark: Heute sind die Schlossanlagen ein beliebter Treffpunkt nicht nur für die Celler Bürgerinnen und Bürger, sondern auch für unsere zahlreichen Touristen, die von hier aus entweder mit einer Stadtführung beginnen oder sich vom Einkaufsbummel erholen. Die Vorgeschichte der Schlossanlagen beginnt mit dem späten 18. Jahrhundert. Das Gelände zwischen Schloss und dem auf eine durchschnittliche Breite von 23 Fuß (ca. 6,7 m) reduziertem Schlossgraben, wurde mit Bäumen bepflanzt und als Promenade entlang einer rundum führenden Pappelallee genutzt.
Triftanlagen: Die ursprünglich alte Viehtrift vor dem Westerceller Tor wurde unter dem letzten Celler Herzog Georg Wilhelm (1624-1705) in einem sog. „Vorschlags-Ritz“ 1680 das erste Mal überplant. Hintergrund hierfür war die erforderliche Stadterweiterung im Westen. Die Trift sollte als Magistrale in Ost-West-Richtung für die nördliche und südliche Bebauung dienen und hätte somit in der Tradition der typischen Stadterweiterungsplanungen der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts gestanden. Neben ihrer geschichtlichen Bedeutung für die städtebauliche Entwicklung und als Stadtbild prägende Grünanlage dient die Trift heute vor allem der wohnungsnahen Erholung im Grünen für die angrenzenden, sehr dicht bebauten Wohnquartiere im Süden und im Westen.
Stadtgarten: Auf dem Gelände der ehemaligen Heidekaserne am Rande der Altstadt und unmittelbar südlich des historischen Französischen Gartens wurde ein neuer Stadtgarten angelegt. Der 1,9 ha große Stadtgarten liegt inmitten des zukünftig durch Wohnen und Konzentration vor allem der städtischen Verwaltungsdienststellen bestimmten traditionsreichen Militärgeländes. Prunkstück ist eine 2.200 m² große Wasserfläche, die in einer Kreisfläche mit einem Durchmesser von gut 20 m endet.Über 70 neue Großbäume, 3.000 Sträucher und 1.000 Heckenpflanzen gliedern den Garten und leiten den Besucher auf den neu gebauten Wegen zum gewünschten Ziel. Es gibt aber auch genügend Anreize zum verweilen: 1.500 Rosen aller Art, 25.000 Stauden und 20.000 Blumenzwiebeln werden durch ihre Blütenpracht und ihren Duft sicher nicht nur Bienen oder Schmetterlinge erfreuen, sondern auch als neue Attraktion die Celler Bürgerinnen und Bürger und die Touristen.
[Bearbeiten] Einkaufen
Die ganze Altstadt lädt am Tage zum Einkaufen ein. Hier gibt es alle Arten von Geschäften, die man so sucht. Das Karstadt-Kaufhaus bietet alles, was man zum alltäglichen Leben benötigt. Dazu gibt es noch ein Kaufhaus von C&A, das fast ausschließlich Bekleidung anbietet. Die Altstadt bietet eine Reihe von Läden. Hier kann man alles kaufen, was man so braucht. Die Läden befinden sich in Fachwerkhäusern, die eine lange Geschichte haben. Man hat es in Celle vermieden, Bausünden zwischen die alten Häuser zu bauen.
Dazwischen gibt es auch eine Reihe von Restaurants, Cafés und Fast-Food-Läden. Verhungern wird man hier nicht. Durch die große Konkurrenz ist das Angebot relativ hochwertig. Man sollte nicht die bekannten Franchise-Unternehmen wählen, sondern die kleinen Läden. Die haben gutes Essen für guten Preis.
Für den normalen Einkauf sollte man in die Außenbezirke ausweichen. Ein großes Einkaufzentrum befindet sich im Südosten der Innenstadt, an der Hasenbahn. Von der so genannten Westtangente schnell zu erreichen hat man hier alles, was man für den Alltag benötigt. Ein weiteres Einkaufszentrum befindet sich an der B3 in Groß Hehlen.
Als Mittelzentrum hat Celle alles zu bieten, was man für das tägliche Leben benötigt. Nur wenn man etwas besonderes benötigt muss man auf andere Einkaufsziele ausweichen.
[Bearbeiten] Küche
Es gibt in Celle ein einziges Gericht, das man nur hier bekommt, das ist die Celler Roulade. Das hört sich im ersten Moment unspektakulär an, das besondere an der Celler Roulade ist, des es sich um eine rohe Roulade handelt. Aus gut abgehangenem Rindfleisch, einer geheimen Gewürzmischung, einem geheimen Senf, Speck und Zwiebeln. Was sich zunächst einmal etwas befremdlich anhört, ist eine mittlerweile über die Grenzen Celles hinaus bekannte Speise. Will man Celler Rouladen probieren, dann geht man am besten in die Bier-Akademie am Weißen Wall. Das ist im Norden der Celler Altstadt in einem schönen Fachwerkhas, ganz in der Nähe des Neumarktes. Auf zwei Etagen kann man hier rustikal speisen. Neben der Spezialität gibt es gute deutsche Küche. Näher Informationen über Bier-Akademie
Celle hat sogar Sterne-Küche zu bieten. Im Hotel Fürstenhof befindet sich das Restaurant Entenfang (1 Michelin Stern, 17 Punkte Gault Millau). Hier kann man hochklssige Küche genießen. Die Küche ist mediterran gehalten. Für die Weinauswahl steht ein Sommelier zur Verfügung. Auch beim Wein kann man eine schöne kulinarische Rundreise erleben. Es stehen immer verschiedene Menüs zur Auswahl, von 4 bis 7 Gängen. Ein Erlebnis ist das Angebot im Restaurant, das von Dienstag bis Freitag zwischen 12:00 und 14:00 Uhr kann man ein 3 Gänge Menü für 33.00 Euro, ein 4 Gänge Menü für 44.00 Euro pro Person erleben. Das richtige, für einen besonderen Tag. Das Restaurant findet man an der B3 südlich der Altstadt von Celle. Aus Hannover kommend kurz vor Congrss-Union auf der linken Seite, dementsprechend aus Celle kommend nach der Congress Union auf der rechten Seite. Es liegt von hier aus hinter der Ohagenstrasse. Nähere Inormationen über Das Entenfang Restaurant in Celle
[Bearbeiten] Ausgehen
Jung und Alt kommen aus ganz Niedersachsen um in dieser Großraumdisco zu feiern. An den Wochenenden, teilweise auch unter Woche, werden in in den drei Hallen verschiedenen Motto-Partys abgehalten. Außer bei Sonderveranstaltungen (z.B. Hellfire of House) liegt der Eintrittspreis bei ca. drei Euro. Bei "1-Euro-Partys" werden alle offenen Mixgetränke für nur einen Euro angeboten. Besonders am Wochenende ist das "I" oder "Inko", wie es von den Cellern genannt wird, sehr voll. Das Inkognito liegt nahe der B3 Richtung Hannover. Nachts muss man nur dem großen Scheinwerfer folgen, der fast überall in Celle am Himmel zu sehen ist.
Es erwartet Sie die Kleinkunstbühne am Rande der Celler Altstadt. Hier können Sie in einzigartiger Atmosphäre einen erlebnisreichen Abend verbringen. Von Comedy über Chanson, Jazz und Kabarett bis Kino wird alles geboten.
Erleben Sie eine Vorstellung im ältesten heute noch bespielten Barocktheater mit festem Ensemble. Ein Höhepunkt jeder Celle-Reise.
Die CD-Kaserne unter der Verwaltung der gleichnamigen, gemeinnützigen GmbH ist mit ihren vielen Mietern und Nutzern, zwei Jugendtreffs und 33.000 qm Areal weitaus mehr als eines der größten Jugendzentren Niedersachsens. Als großes Veranstaltungszentrum ist sie Partner für Konzert- und Kulturveranstalter aus dem gesamten Bundesgebiet.
Treffpunkt für Jung und Alt. Ob Parties feiern, oder bei einem Cocktail abschalten, das Stadtpalais bietet diese Möglichkeit. Auf zwei Ebenen befinden sich verschiedenste Räumlichkeiten, im Sommer erwartet Sie ein großer Biergarten mit ca 1000 Plätzen.
Einen gemütlichen Abend kann man im Biergarten/Restaurant/Kneipe/Café Schattauer, benannt nach der Betreiberfamilie. Das Schattauer hat Montag-Donnerstag von 11:00 Uhr bis 02:00 Uhr, Freitag und Samstag von 11:00 Uhr bis 03:00 Uhr und Sonntags von 10:00 Uhr bis 02:00 Uhr geöffnet. Es ist einfach zu erreichen und zu finden. Es liegt nur wenige Minuten zu Fuss von der Altstadt entfernt. Man muß im Norden der Altstadt der B3 über die Aller folgen, biegt dann rechts ab Richtung Krankenhaus. Dann folgt man der Lüneburger Straße am Krankenhaus vorbeir kommt das Schattauer.
[Bearbeiten] Unterkunft
Aufgrund 270.000 Übernachtungen pro Jahr, stehen in Celle viele Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen und Appartement zur Verfügung. Jedes Jahr veröffentlicht die * Tourismusregion Celle GmbH ein Unterkunftsverzeichnis, indem alle Unterkünfte in und um Celle aufgelistet sind.
[Bearbeiten] Schule
In Celle gibt es
- 6 Grund- und Vorschulen
- 3 Hauptschulen
- 3 Realschulen
- 4 Gymnasien
Die vier Gymnasien haben in Deutschland einen ausgezeichten Ruf. Da sie alle ein anderes Hauptthema haben, kann man sie nicht miteinander vergleichen.
Das Hermann Billung Gymnasium (umgangssprachlich HBG) hat drei verschiedene Schwerpunkte. Zum einen wird als Fremdsprache Spanisch angeboten, dann gibt es in jedem Jahrgang eine Klasse, die Geschichte auf englisch unterrichtet bekommt (die bilinguale Klasse) und eine Klasse, die ihren Schwerpunkt auf Mathe und Naturwissenschaften hat, die so genannte Mat-Nat-Klasse. Die Schüler und Ex-Schüler des Gymnasiums nennen sich Billunger. Nähere Informationen über Hermann-Billung-Gymnasium Celle.
Das Ernestinum ist eine sehr alte, traditionelle Lateinschule. Inzwischen ist aus der Schule ein modernes Gymnasium geworden. Der Cshwerpunkt liegt auf dem Bereich Sprachen. Natürlich steht traditionell Latein im Vordergrund, aber auch italienisch, alt-griechisch und hebräisch wird angeboten. Nähere Informationen über Ernestinum Celle
Das dritte Gymnasium ist das Kaiserin Auguste Viktoria Gymnasium, genannt "KAV" (gesprochen Kaff). Der Schwerpunkt dieses Gymnasiums ist Kunst, insbesondere Musik. Näheres unter KAV Celle
Zum guten Schluss gibt es noch das Hölty-Gymnasium. Hier kann man russisch lernen, aber auch auf Mathematik und Naturwissenschaften wird ein besonderer wert gelegt. Näheres unter Hölty Gymnasium Celle
- 4 BerufsBildene Schulen (BBS I-IV)
- BBS I: Wirtschaft und Verwaltung.
- BBS II: Technik, Gestaltung, Informatik.
- BBS III: Gesundheit, Soziales.
- BBS IV: Agrarwirtschaft, Hauswirtschaft, Ernährung.
- 1 Sprachheilschule
[Bearbeiten] Nachbargemeinden
- Bergen (Lüneburger Heide)
- Eschede
- Habighorst
- Höfer
- Beedenbostel
- Lachendorf
- Wienhausen
- Nienhagen
- Adelheidsdorf
- Hambühren

