Camargue
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Die Camargue liegt in Südfrankreich in der Region Provence-Alpes-Côte d'Azur im Département Bouches-du-Rhône. Das von den Mündungsarmen der Rhône umschlossene Gebiet ist mit ca . 630 km² das grösste Flußdelta Europas. Westlich der Petit Rhône liegt die Petit camargue.
| Lage
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Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Regionen
[Bearbeiten] Orte
- Arles – die gesamte Camargue gehört zum Stadtgebiet
- (Les) Saintes-Maries-de-la-Mer – Ferien- und Wallfahrtsort
[Bearbeiten] Weitere Ziele
- Museé de Camargue – am Mas du Pont de Rousty an der Straße (D 570) von Arles nach Les Saintes-Maries-de-la-Mer
- Beobachtungsstation La Capellière – an der (D 36c) am Ostufer des Etang de Vaccarès. Dort kann man in getarnten Unterständen die Tierwelt beobachten.
[Bearbeiten] Hintergrund
Die Camargue ist eine Kulturlandschaft. Das fruchtbare Schwemmland des Rhônedeltas wird im nördlichen Teil der 630 km² wird überwiegend zum Anbau von Obst und Gemüse, vor allem aber zum Reisanbau mit dem typischen roten Reis genutzt. Nebenbei bemerkt, es handelt sich um das nördlichste Reisanbaugebiet Europas. Im südlichen Teil bestimmt die Salzgewinnung das Bild. Die größte Saline ist die Salin-de-Giraud östlich der Grand Rhône in der Nähe des gleichnamigen Ortes. Hier wird unter anderem das begehrte und teure Fleur de Sel – die Blume des Salzes gewonnen. Diese, unter anderem auch in der Bretagne und in der Algarve gewonnene Meersalzsorte ist unter Gourmets wegen seines Geschmacks geschätzt.
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Fleur de Sel Diese Salzsorte entsteht nur an besonders heißen Tagen in Form einer hauchdünnen Salzschicht auf der Wasseroberfläche. Diese Schicht muss in Handarbeit mit Holzlöffeln abgeschöpft werden. Diese aufwändige Gewinnung bedingt den hohen Preis. |
Dabei ist jedoch auch ein einzigartiges Tier – und Pflanzenparadies entstanden. Die gesamte Camargue ist seit 1970 Landschaftschutzgebiet mit 30.000 ha Größe. Das eigentliche Naturschutzgebiet umfasst die Etang de Vaccarés und den südlich davon gelegenen Landstreifen. Es ist 13.117 ha groß und besteht seit 1927. Hier leben die wohl bekanntesten Bewohner der Camargue, der große Flamingo und die weißen Pferde. Letztere gehören zu einer Wildpferdart die nur hier lebt und als Arbeitspferd der Gardians – der südfranzösischen Viehhirten dient. Ähnlich wie die schwarzen Stiere handelt es sich aber nicht um Wildtiere im eigentlichen Sinne, da alle Besitzer haben und eine entsprechende Markierung aufweisen. Über die Vielzahl der Tier- und Pflanzenarten informiert das Museé de Camargue (siehe oben).
[Bearbeiten] Sprache
Französisch und Occitane.
[Bearbeiten] Anreise
[Bearbeiten] Mit dem Flugzeug
Mit dem Flugzeug fliegt man (Via Paris) zum Flughafen Nîmes-Arles-Camargue und von dort aus entweder mit dem Bus via Arles oder mit dem Mietwagen auf der D 42 nach St Gilles und weiter über die N 572 Richtung Arles und bei Saliers auf die D 37, die im Verlauf die D 570 nach les Saintes-Maries-de-la-Mer kreuzt und an der D 36 endet.
[Bearbeiten] Mit der Bahn
Mit dem Zug kann man bis Arles fahren, die Camargue selbst ist nicht von der Bahn erschlossen. Von hier fährt man mit dem Bus weiter.
[Bearbeiten] Mit dem Bus
Von Arles nach les Saintes-Maries-de-la-Mer gibt es eine Linienbusverbindung.
[Bearbeiten] Auf der Straße
Von Arles führt die D 570 nach les Saintes-Maries-de-la-Mer. Von ihr zweigt die D 36 ab, die westlich der Grand Rhône nach Salin-de-Giraud führt. Östlich führt die D 35 nach Port-St-Louis-du-Rhône. Als Querverbindung führt im Norden die D 37 von Saliers zur D 35.
[Bearbeiten] Mit dem Schiff
Mit dem eigenen Boot bzw. der eigenen Yacht läuft man am besten Saintes Maries de la Mer an. Der Ort verfügt über eine Marina.
[Bearbeiten] Mobilität
Wer hier sein motorisiertes Fahrzeug mitbringt, ist klar im Vorteil. Bedingt durch die sehr flache Landschaft ist es zwar schön, sich mit dem Fahrrad fortzubewegen, nur sollte man einen windarmen Tag haben.
Von Arles bis nach Ste Marie gibt es eine Busverbindung.
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Aktivitäten
- Wandern
- Wassersport
- Tierbeobachtung
[Bearbeiten] Küche
In der Küche werden zahlreiche lokale Produkte verwendet, eine besondere Spezialität der Camargue ist der hier angebaute rote Reis. Dazu das hier gewonnene Salz und das Fleisch der schwarzen Stiere. Die Bioküche erlebt auch hier einen deutlichen Aufschwung.

