Bischofszell
Aus Wikivoyage
Bischofszell ist eine schweizerische Stadt im Kanton Thurgau. Sie ist zugleich der Hauptort des gleichenamigen Bezirkes.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Hintergrund
Die Stadt wurde von den Bischöfen von Konstanz noch vor 1000 gegründet. An dieser Stelle, an der Stelle des Zusammenflusses der beiden Flüsse Sitter und Thur, grundeten sie an strategisch günstiger Lage eine befestigte Stadt, welche ihre Ländereien gegen den Anspruch von St. Gallen absicherte.
Beim Stadtbrand im Jahr 1743 wurde rund 70 Häuser zerstört. Der Wiederaufbau wurde durch den Gesamtplan der Brüder Ulrich, Jakob und Johann Grubenmann vollzogen, welche selbe einige Gebäude errichteten. Dieser Wiederaufbau gab der Altstadt ihr heutige Gliederung.
[Bearbeiten] Anreise
[Bearbeiten] Mit dem Flugzeug
[Bearbeiten] Mit der Bahn
Die Stadt besitz zwei Bahnhöfe an der Bischofzellerlinie die (Weinfelden) Sulgen mit Gossau (St.Gallen) verbindet. Bischofszell Stadt ligt unmittelbar südlich des Stadttores, wärend Bischoffszell Nord das nördlich des Flusses gelegene Industriequartier erschliest. Es halten an beiden Bahnhöfe die Regionalzüge der S5, welche St. Gallen mit Weinfelden verbinden, die S-Bahnen verkehren mindestens Stündlich.
[Bearbeiten] Auf der Straße
Die Stadt ligt an keiner Hautverkersachse, sonder nur an der Verbindungstrasse von Gossau nach Sulgen. Die nächstgelegene Autobahnausfahrt ist die Ausfahrt von Gossau an der A 1.
[Bearbeiten] Mit dem Schiff
[Bearbeiten] Mobilität
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
- Die katholische Pfarrkirche St. Pelagius, wure ursprunglich als Kollegiatskirche des Chorherrenstiftes von Konstanz erbaut. Der Chor, die dreischiffige Basilika und die Allerheiligen Kapelle stammen aus dem 14. Jahrhundert. Der Turm und das neuerbaute Schiff stammen aus dem 15. Jahrhundert. Die Sakriste die wurde zwischen 1708 und 1709, an der östlichen Stirnfrint des Chores angebaut. Der Chor wurde um 1770 barokistiert. Im Innern finden sich fragmente spätgotisches Ausmalungen. Der frühbarocke Hochaltar ,endstand zwischen 1639 und 1640.
- Die Michaelskapelle steht frei nördlich der katholischen Kirche. Sie wurde Anfangs des 15. Jahrhunderts erbaut. Im Innern ist sie spätgotisch Ausgemahlt und das Michaelsbild stamt aus dem jahr 1731.
- Die reformierte Kirche, wurde erst zwischen 1968 und 69, nach den Plänene von Benedikt Huber erichtet.
- Das Rathaus wurde zwischen 1747 und 1750 von Gspare Bagnato errichtet.
- Das Schloss, war ursprünglich die bischofliche Burg. Der Unterbau des Wohnhauses stamt aus dem 13. Jahrhundert, der Oberbau wurde nach dem Stadtbrand von 1419 errichtet. Der östliche Anbau stamt von 1813.
- Der Bürklersche Freihof befindet sich in der Kirchgasse (Nummer 35).
- Der Helmsdorfische Freihof befindet am Hofplatz (Nummer 27).
- Der Blarerhof befindet sich in der Schattengasse (Nummer 13).
- Der Grüne oder von Anwilische Hof befindet sich in der Kirchgasse (Nummer 25).
- Das Doppelhaus zum Rosenstock und zum Weinstock, befindet sich am Marktplatz (Nummer 7+9). Im Innern ist es mit Wessobrunner Stukkaturen geschmückt.
- Der Bogenturm war einst das östliche Aussenwerk, welches nach der befestigung des Vorstadt 1437 errichtet wurde.
- Die achtjochige Thurbrücke, gehört zu den bedeutesten spätmittelaterlichen Brückenbauten der Schweiz.
- Am Marktplatz im Haus Nummer 4 ist das Ortmuseum untergebracht.

