Binn
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Binn ist eine schweizerische Gemeinde im Kanton Wallis.
| Binn | |
| Einwohner: | 156 (2006) |
|---|---|
| Höhe: | 1.400 m |
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Hintergrund
Die Gemeinde Binn fühlt das gesamte Binntal aus, das vom Rhonetal durch die Twingi-Schlucht und einem Bergrücken abgetrennt ist. Ein Grossteil des Binntales steht im Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler der Schweiz und ist somit geschützt.
Neben dem Hauptort Schmidigehischere (Schmidigenhäusern (auf den Karten meist als Binn angeschreiben)) gibt es noch die Siedlungen Heiligkreuz, Zen-bBinnen, Wiler, Giessen, Holzernhäusern und Fäld (Imfeld) zur Gemeinde. Ein Siedlung mit dem Namen Binn gibt es nicht.
Die Gräberfunde aus dem 5. Jahrhundert v. Chr., lassen darauf schliessen, dass das Tal schon zu keltischer Zeit dauerhaft besiedelt war. Der sich am Talende befindende Albrunpass war bereits zur Zeit der Römer ein wichtiger Alpenübergang Richtung Süden. Die Walliser benutzten ihn im 13. Jahrhundert und zogen darüber nach Italien. Erst zwischen 1936 und 1938 wurde eine Strasse in Binntal erbaut, davor erschwerte die enge Twingi-Schlucht den Zugang ins Tal. Die Strasse ist erst seit 1964 wintersicher, als der 1,9 km langen Tunnel durch den Felskopf der "Aebne Matte" eröffnet werden konnte.
[Bearbeiten] Anreise
Mit dem Auto führt die Anreise über die Hauptstrasse Nummer 19 die von Brig ins Goms führt. Diese muss zwischen Lax und Fiesch verlassen werden, um über die Verbindungsstrasse über Ernen und Ausserbinn, sowie durch den Tunnel ins Binntal zu gelangen.
Die Anreise mit dem öffentlichen Verkehr erfolgt mit der MGB von Brig oder Andermatt nach Fiesch. Von Fiesch mit der Postautolinie über Ernen nach Binn.
[Bearbeiten] Mobilität
- Die Feinverteilung stellt ein Rufbus sicher [1]
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
- Das Binntal ist sehr bekannt für seine Mineralien, von über 100 verschiedenen Mineralien wurden 19 Mineralien bisher nur hier gefunden.
- Regionalmuseum Binn
Öffnungszeiten auf Anfrage: Beim Gemeindebüro Binn Tel. 027 971 46 20 oder Tourismusbüro Binn Tel. 027 971 45 47
- Mineralienmuseum in Imfeld,
- Die Antoniuskapelle wurde 1690 errichtet, und besitzt einen Altar von J. Ritz
- Die Eselsrückenbrücke.
[Bearbeiten] Aktivitäten
- Im Binntal wird der sanfte Tourismus gefördert.
- Im Binntal gibt es verschiedene Skirouten. Daneben noch Schneeschuh-, Winterwanderwege und Langlaufloipen.
- Es gibt ei ausgedehntes, gut ausgeschildertes Netz von Wander- und Bergwanderwegen von insgesamt über 150 Kilometern.
- Es gibt einen kleinen Skilift, aber ein Skigebiet darf sich Binn nicht nennen.
- Über Fäld und der Bintalhütte über den Albrunpass ins italienische Formazza-Tal.
[Bearbeiten] Einkaufen
- Konsum Binn: Lebensmittelladen, täglicher Bedarf, Tankstelle. Sonntags sowie Mo + Mi Nachmittag geschlossen.
[Bearbeiten] Küche
- 4 Restaurants
[Bearbeiten] Nachtleben
Kein spezielles Angebot.
[Bearbeiten] Unterkunft
- Hotel Ofenhorn (Sommerbetrieb) Tel. 027 971 45 45
- Herberge Zum Schmuggler, Heiligkreuz Tel. 027 971 40 44
- Restaurant Albrun (Gästezimmer) Tel 027 971 45 82
- Restaurant Zur Brücke (Gästezimmer) Tel. 027 971 46 97
- Camping Giessen Tel. 027 971 46 19
[Bearbeiten] Ausflüge
[Bearbeiten] Klarkommen
Binntal Tourismus 3996 Binn Tel: +41(0)27 971 45 47 Fax: +41(0)27 971 45 78
[Bearbeiten] Literatur
[Bearbeiten] Weblinks
- http://www.binn.ch/index.htm Offizelle Gemeindeseite inkl. Tourismus

