Berlin
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Berlin ist die Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland und mit rund 3,4 Millionen Einwohnern auch die bevölkerungsreichste Stadt der Republik. Berlin ist ein eigenständiges Bundesland, das komplett vom Land Brandenburg umschlossen ist.
| Lage
| |
| Kurzdaten | |
| Fläche: | 891,85 km² |
|---|---|
| Höhe: | 34–115 m |
| Einwohner: | 3.404.037 |
| Telefonvorwahl: | 030 |
| Postleitzahl: | 10001–14199 |
| Kfz-Kennzeichen: | B |
| Internet URL: | http://www.berlin.de |
| Zeitzone: | UTC+1 |
| Notrufnummer(n) | |
| Notruf: | 110 / 112 |
Inhaltsverzeichnis |
[bearbeiten] Stadtteile
Berlin ist in zwölf Stadtbezirke gegliedert, die meist mehrere Ortsteile beinhalten:
- Mitte
- Friedrichshain-Kreuzberg
- Pankow
- Charlottenburg-Wilmersdorf
- Spandau
- Steglitz-Zehlendorf
- Tempelhof-Schöneberg
- Neukölln
- Treptow-Köpenick
- Marzahn-Hellersdorf
- Lichtenberg
- Reinickendorf
Die meisten dieser Stadtbezirke entstanden durch die Bezirksfusion, die am 1.1.2001 in Kraft trat. Vorher war die Stadt in 23 Bezirke eingeteilt, die größtenteils heute noch gebräuchlich sind, da das Zusammenlegen der Verwaltungen die natürlich gewachsenen Unterschiede, lokale Eigenarten und die Stadtstruktur im Allgemeinen ungenügend berücksichtigte. Für Reiseinformationen verwendet man deshalb häufig die verwaltungstechnisch nicht mehr existenten alten Bezirke.
Für Touristen sind vor allem die Innenstadtbezirke Charlottenburg-Wilmersdorf und Mitte interessant, da sich hier die meisten Sehenswürdigkeiten und Museen befinden. Friedrichshain-Kreuzberg und Prenzlauer Berg sind wegen der vielen Kneipen, Restaurants und Ausgehmöglichkeiten bekannt.
Einen Ausflug lohnen jedoch auch die früheren Städte Spandau und Köpenick. Beide wurden erst 1920 in Berlin eingegliedert und sind noch älter als die Hauptstadt selbst und verfügen über eine sehenswerte Altstadt. In den anderen Außenbezirken finden sich jedoch auch einige Sehenswürdigkeiten, die jedoch vor allem für längere Aufenthalte interessant sein dürften.
[bearbeiten] Hintergrund
[bearbeiten] Geschichte
Als Stadt wird Berlin am 26.02.1251 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Gegründet um 1230 als Doppelstadt Berlin-Cölln gibt es zwei wichtige Gründe gerade an dieser Stelle zu siedeln. Zum Einen ist der Flussübergang hier so schmal wie nirgends sonst in der weiteren Umgebung. Zum Anderen kreuzen sich hier die beiden wichtigen Handelsstraßen von der Elbe zur Oder und der Straße von Sachsen und Böhmen. Ausgehend von diesem Kreuzungspunkt, dem Moltkenmarkt entwickelt sich Berlin als Handelsstadt. Berlin ist damit eine der jüngsten europäischen Städte.
In der folgenden Zeit streben die durch die Spree getrennten Städte nach Unabhängigkeit, kaufen Ländereien und kleine Siedlungen in der Umgebung, beschließen den Zusammenschluss und treten als Berlin-Cölln der Hanse bei. Kurfürst Friedrich II. (Eisenzahn) nimmt der jungen Stadt jedoch die Selbstständigkeit und macht sie zur Residenzstadt der Hohenzollern. Die Vorstädte Spandau, Georgen und Stralauer Vorstadt sowie die Köpenicker und die Teltower Vorstadt spielen für die Versorgung eine große Rolle. Hier gab es Weinberge, Meiereien, Schäfereien, Holzmärkte und vieles mehr.
Der zwanzigjährige Kurfürst Friedrich Wilhelm verfolgt mit Regierungsantritt 1640 das Ziel, die auch durch den Dreißigjährigen Krieg zerrüttete Stadt neu zu ordnen und in Europa neu zu positionieren. Eine starke Armee und entsprechende Befestigungen sollten den Grundstein dazu bilden, was sowohl den Räten aber vor allem den Untertanen schwere Lasten auferlegte. Ganze Ländereien wurden umgewidmet, viele Häuser abgerissen, die Stadtmauer dem Kurfürsten übereignet, neue Stadttore und Wehranlagen errichtet und ein Festungsgraben angelegt.
Unter Friedrich dem Großen wurden diese Anlagen nun mit Kolonaden geschmückt oder wieder abgerissen. Prachtstraßen entstanden. Es wurde versucht die vielen benötigten Handwerker in Berlin anzusiedeln. Das Brandenburger Tor bekam seine heutige Form, die mehr zum neuen Selbstbewusstsein der Stadt passte als das alte Tor, welches mehr das Tor eines Soldatenkönigs gewesen war.
Trotz der finanziellen Nöte der Nachkriegszeit nach 1815 erforderten die ständig steigenden Bevölkerungszahlen dringend die Schaffung von Wohnraum. Ganze Wohngebieten wurden neu gebaut, neue Straßen nach Bebauungsplänen angelegt. Die ersten Bahnhöfe für die inzwischen an Bedeutung gewinnende Eisenbahn wurden errichtet. Mit der Reichsgründung 1871 hatte Preußen seinen Höhepunkt erreicht und 1888 besteigt der letzte deutsche Kaiser und König von Preußen Wilhelm II. den Thron. Die Entwicklung Berlins ist nun von technischen Erfindungen geprägt. Industrialisierung und Reformen ersetzen preußisches Bewusstsein mit deutschem Nationalgefühl.
Bis zum Ersten Weltkrieg 1914 wird das Verkehrsnetz vor allem auch die U-Bahn ausgebaut, um die einzelnen Stadtteile zu verbinden. Die folgenden Jahren sind durch Entbehrungen geprägt. Auch durch die Russische Revolution 1917 werden innenpolitische Veränderungen in Gang gesetzt, die letztendlich zum Ausruf der Republik führen.
Die Folgen des verlorenen Krieges und Bedingungen des Versailler Friedensvertrages, Inflation und Wirtschaftskrise tragen zur Radikalisierung bei. 1933 ernennt Reichspräsident Hindenburg Adolf Hitler zum Reichskanzler. 1936 demonstriert das "Dritte Reich" Weltoffenheit bei den Olympischen Spielen in Berlin. Mit dem Überfall auf Polen 1939 beginnt, was ab 1943 die umfangreiche Zerstörung Berlins nach sich zieht: der Zweite Weltkrieg.
Berlin wird nach der deutschen Kapitulation 1945 durch die Alliierten besetzt und in der Folge in Sektoren aufgeteilt. Durch die unterschiedlichen Ansichten der Besatzer konnte keine Einigung bei Währungsreform und politischer Entwicklung gefunden werden, was zur Bildung zweier Lager führt: Ost und West. Die Sowjetunion auf der einen und die Alliierten Frankreich, USA, Großbritannien auf der anderen Seite. Die wirtschaftliche Spaltung und politische Teilung wird mit Gründung der DDR und dem Inkrafttreten des Grundgesetzes 1949 endgültig.
Die beiden Teile Ost und West erfahren geprägt von Kaltem Krieg eine unterschiedliche Entwicklungen. West-Berlin ist marktwirtschaftlich-kapitalistisch orientiert. Ost-Berlin plagt sich mit innenpolitischen Spannungen, Mauerbau und sozialistischer Planwirtschaft bis eine wahre Republikflucht 1989 zum Fall der Mauer und der späteren Wiedervereinigung führt. Berlin wird wieder Hauptstadt eines Vereinigten Deutschlands.
Berühmtesten Sätze der Nachkriegsgeschichte:
- Ernst Reuter "Ihr Völker der Welt - schaut auf diese Stadt"
- John F. Kennedy "All free men, wherever they may live are citizens of Berlin. And therefore, as a free man, I take pride in the words: Ich bin ein Berliner!"
- Ronald Reagan "Mister Gorbatschov, tear down this wall!"
[bearbeiten] Anreise
[bearbeiten] Flugzeug
Berlin verfügt über drei Flughäfen mit internationalen Flügen: Tegel (TXL), Schönefeld (SXF) und Tempelhof (THF), wobei Tegel der größte Flughafen ist und über vielfältige Verbindungen verfügt (Flughafengesellschaft). Von Schönefeld starten in erster Linie Billigfluggesellschaften (Ryanair, easyJet und Germanwings) und Charterflüge und von Tempelhof primär Businessflüge.
In unmittelbarer Nähe des heutigen Flughafens Schönefeld wird voraussichtlich 2011 der neue internationale Flughafen "Berlin Brandenburg International (BBI)" eröffnet. Es wird angestrebt, dass dieser die drei bestehenden Flughäfen ablöst. Baubeginn war verspätet im April 2007.
Alle drei Flughäfen sind kostengünstig an das Nahverkehrsnetz der Stadt angebunden und so kann die Innenstadt über eine schnelle Verbindung ab 2,10 € erreicht werden. Mit viel Gepäck bietet sich ein Taxi an. Einige Hotels haben auch Shuttlebusse.
Trotz gegenteiligem Volksbegehren, welches mittlerweile im Mai 2008 gescheitert ist, soll Tempelhof umstritten geschlossen werden.
[bearbeiten] Flughafen Tegel
Der Flughafen Tegel ist nicht an U- und S-Bahn angeschlossen, sondern nur per Bus erreichbar.
In ca. 30 Minuten ist man in der östlichen City. Entweder man nimmt den JetExpressBus TXL oder den Bus 128 und steigt am Kurt-Schumacher-Platz in die U6 Richtung Alt-Mariendorf.
Die westliche Innenstadt ist per JetExpressBus X9 in ca. 15 min oder Bus 109 in 30 min zu erreichen.
Ein Taxi in die Innenstadt kostet etwa 20 Euro (= EUR = €).
Durch Bauarbeiten im Tegel-Tunnel, die voraussichtlich noch bis Frühjahr 2008 andauern, aber auch durch den normalen Berufsverkehr kann es am Tag auch deutlich länger dauern.
[bearbeiten] Flughafen Schönefeld
Mit der S-Bahn Nummer S9 kommt man am schnellsten in die Innenstadt. Ein Shuttlebus erspart einem den zehnminütigen Fußweg zum S-Bahnhof. Zur östlichen City sind es ca. 40 Minuten. Mit knapp 30 Minuten sind die ebenfalls möglichen Regionalzüge schneller. Diese fahren aber seltener und halten nur in Karlshorst, Ostbahnhof, Alexanderplatz, Friedrichstraße usw.
Viele Hotels südlich der Westberliner City erreicht man besser mit der S45.
Mit dem JetExpressBus X7 hat man Anschluss nach Rudow und zum U-Bahnnetz Richtung Kreuzberg U7.
[bearbeiten] Zentralflughafen Tempelhof
Vor dem Flughafen ist die U-Bahn-Station "Platz der Luftbrücke" der U6. In 20 Minuten ist man sowohl in City Ost als auch West.
Durch die immer wieder auftretenden Bauarbeiten ist ein Blick in den Fahrplan auf bvg.de ratsam.
[bearbeiten] Bahn
Berlin ist in das Fern- und Regionalverkehrsnetz der Deutschen Bahn AG eingebunden, wobei mit dem neuen Berliner Hauptbahnhof der wohl wichtigste Bahnknotenpunkt im nationalen wie internationalen Fernverkehr in der Hauptstadt entstanden ist. Darüber hinaus sind die Bahnhöfe Berlin-Ostbahnhof, Berlin Zoologischer Garten, Berlin Südkreuz, Berlin Gesundbrunnen und der Bahnhof Potsdamer Platz insbesondere für den Regionalverkehr von Bedeutung.
Darüber hinaus gibt es sehr günstige InterConnex-Verbindungen nach Leipzig und an die Ostsee. Fernverkehrszüge aus Osteuropa enden häufig in Berlin-Lichtenberg.
[bearbeiten] Bus
Verschiedene Unternehmen bieten Busverbindungen nach Berlin an, die meist am 'Zentralen Omnibusbahnhof' am Funkturm enden. Von und zum ZOB kommt man mit der U-Bahn U2 ab Kaiserdamm. Die östliche City ist leider nur umständlich zu erreichen. Zu empfehlen sind Busse aber dennoch aufgrund der sehr günstigen Angebote.
Die wichtigsten Unternehmen mit Busfernverkehr von und nach Berlin sind BerlinLinienBus und Gulliver's Busreisen.
[bearbeiten] Auto
| | Achtung: In Berlin wurden Umweltzonen im Sinne der Feinstaubverordnung eingerichtet. Ohne entsprechende Plakette riskiert man bei Einfahrt in eine Umweltzone einen Punkt in Flensburg, sowie ein Bußgeld. |
Auch mit dem Auto kann man Berlin gut erreichen. Um Berlin herum gibt es die BAB A10, den sogenannten Berliner Ring. Von ihm führen zahlreiche Ausfahrten in die Vororte von Berlin. In Berlin selber gibt es eine Stadtautobahn, die vom Dreieck Nuthetal im Süden, über die AVUS und am Flughafen Tegel vorbei zum Dreieck Oranienburg im Norden führt.
Eine Stadtautobahnverbindung vom Dreieck Funkturm Richtung Osten führt bis zum Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Adlershof mit Anbindung zum Flughafen Schönefeld und dem Schönefelder Kreuz.
Grundsätzlich gibt es viele Anwohnerparkzonen, die Parkraumbewirtschaftung mit Preisen ab 2 € pro Stunde wird ständig ausgedehnt und immer stärker überwacht. Daher empfiehlt es sich das Auto nur zur An- und Abreise zu nutzen. Ansonsten kann auf das ÖPNV-Netz der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) ausgewichen werden.
Die teilweise schlecht ausgeschilderte Park & Ride - Angebote sind für Tagesausflüge nach Berlin geeignet.
Ab 1.1.2008 wurden sogenannte Umweltzonen eingerichtet, in denen nur Fahrzeuge mit einer Umweltplakette erlaubt sind. Bis zum 31.12.2009 sind alle drei Plaketten erlaubt (rot, gelb, grün). Ab dem 1.1.2010 dürfen nur noch Fahrzeuge mit der grünen Plakette einfahren. Berlin-Urlauber ohne entsprechende Plakette müssen in der Innenstadt mit 40 € und einem Punkt rechnen. Als Innenstadt wird in der umstrittenen Regelung der gesamte Bereich innerhalb des S-Bahn-Ringes der Linien S41, S42 festgelegt. Weitere Infos, auch zu den Ausgabestellen der Feinstaubticker, siehe Berlin's Umweltzonen
[bearbeiten] Schiff
Berlin hat viele Seen und Gewässer. Darunter so bekannte Namen wie Müggelsee, Wannsee, Tegeler See und natürlich die Spree, die Havel und verschiedene Kanäle. Man kann Berlin auf dem Wasser über die Nordsee und die Elbe und Havel oder die Ostsee und die Oder erreichen.
[bearbeiten] Mobilität
[bearbeiten] Bus und Bahn
Berlin verfügt über ein großes Bus- und Bahnnetz, das sich sehr für die Stadterkundung lohnt. Am 12. Dezember 2004 wurden von der BVG so genannte "Metro-Linien" bei Bus ("MetroBus") und Straßenbahn ("MetroTram") eingeführt. Diese fahren tagsüber mindestens im 10-Minuten-Takt. Metro-Linien sind wichtige Bus- und Straßenbahn-Linien, die in den bei der BVG erhältlichen Netzplänen verzeichnet sind. Dadurch kann man auch als Besucher recht gut diese Bus- und Straßenbahnverbindungen nutzen.
Empfehlenswert für Besucher ist eine Fahrt mit den BVG-Buslinien 100 oder 200, die vom Alexanderplatz bis zum Zoologischen Garten an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten vorbei führen. - Für den Nachtverkehr existieren diverse Nachtbus- und Nachtstraßenbahnlinien, die auch in der Woche in der Regel zwischen 1 und 5 Uhr im 30-Minuten-Takt fahren. Am Wochenende fahren die meisten S- und U-Bahnlinien die ganze Nacht hindurch, auf die werktägliche Betriebspause zwischen 1 und 4.30 Uhr wird also verzichtet. Für den Nachtverkehr sind keine gesonderten Fahrscheine notwendig.
Das Bus- und Bahnnetz Berlins ist in drei Tarifzonen A (innerhalb des Innenstadtrings), B (restliches Stadtgebiet) und C (Umland bis 15 km) gegliedert. Der Übersichtlichkeit wegen existieren jedoch nur Fahrkarten für zwei benachbarte oder alle drei Tarifbereiche, also entweder AB, BC oder ABC, der Kauf von Fahrscheinen nur für die Innenstadt ist nicht möglich. Wer neben Berlin auch Potsdam oder andere Orte im Umland (wie Königs Wusterhausen, Oranienburg oder das ehemalige Konzentrationslager Sachsenhausen) besichtigen will, kann hierfür ABC-Fahrscheine nutzen oder einen Anschlussfahrschein erwerben. Mit ihm kann ein bestehender Fahrschein für AB oder BC auf ein ABC Fahrschein aufgewertet werden. Der Anschlussfahrschein gilt immer für zwei Stunden und ist auch mit Zeitkarten, wie der Sieben-Tage-Karte oder der Monatskarte kombinierbar.
Der Berliner Verkehr ist jedoch auch im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg organisiert, so dass kostengünstig auch Ausflüge in andere Brandenburgische Ziele, wie Rheinsberg oder Frankfurt an der Oder, möglich sind.
Vor dem Fahrscheinkauf sollten sich Berlin-Besucher über die Art und die Länge ihres Aufenthaltes im Klaren sein. Wer etwa einen Zwei- oder Drei-Tage-Besuch mit vielen Museumsbesuchen plant, kann mit der so genannten Welcome Card 48 oder 72 Stunden mit bis zu drei Kindern unter 14 Jahre den ÖPNV Berlins und optional den Potsdams (Tarifbereich Berlin ABC) nutzen und erhält in vielen Museen, Theatern und anderen kulturellen Einrichtungen bis zu 50% Rabatt. Ein ähnliches Angebot gibt es auch mit der City Tour Card.
Wer jedoch diesen Zeitraum ohne Museumsbesuch in der Stadt verbringen will, fährt mit drei Tageskarten preiswerter. Wer fünf bis sieben Tage in Berlin bleibt, für den empfiehlt sich die Sieben-Tage-Karte, Spätaufsteher, die mindestens zehn Tage bleiben, sollten über die 10-Uhr-Monatskarte nachdenken, die einen Monat lang ab Ausstellung gültig ist. Gruppen sind meist mit der Kleingruppenkarte für je fünf zusammenreisende Personen gut beraten. Fahrräder, großes Gepäck und Hunde sind teilweise im Preis inbegriffen.
Für den umwelt- und preisbewussten Berlinbesucher bleibt also das vorherige Studium der Tarifübersicht unerlässlich. Besucher aus dem Ausland freuen sich besonders darüber, dass an den Kartenverkaufsstellen der S-Bahn-Stationen auch mit der Kreditkarte bezahlt werden kann.
[bearbeiten] Taxi
Für die Fahrt vom und zum Flughafen oder Bahnhof aber auch innerhalb der Stadt kann es sich lohnen eines der creme-gelben Taxis zu nehmen. Durch sogenannte Busspuren, die auch von Taxis benutzt werden dürfen ist es manchmal sogar trotz Berufsverkehr und Baustellen möglich schneller als mit dem eigenen Auto zu sein. Gerade mit viel Gepäck oder nachts gibt es Vorteile gegenüber den öffentlichen Verkehrsmitteln.
Winkt man ein Taxi auf der Straße heran, kann man, die sogenannten Kurzstrecke verlangen, die kürzer als 2 km sein muss und 3,50 € kostet. Danach wird der Normaltarif im Eiltempo bis 6,50 € aufgeholt - man steigt also entsprechend rechtzeitig aus. Per Handy und vom Hotel bestellt oder auch an den vielen Halteplätzen steigt man bei 3 € ein und zahlt ca 1,50 € pro km. Großraumtaxis mit mehr als vier Personen, sperriges Gepäck und die inzwischen weit verbreitete bargeldlose Zahlung kosten extra.
Die Berliner Taxifahrer sind im allgemeinen nett und freundlich. Leider mangelt es teilweise an Fahrkunst und Ortskenntnis. Man sollte sich in jedem Fall vorher erkundigen wie viel die Fahrt ungefähr kostet, um keine unfreiwillige Stadtbesichtigung zu machen.
Empfehlenswert sind Taxis um nachts schnell von einem Club zum nächsten zu kommen, da die Kurzstrecke und ein kurzer Fußmarsch oft reichen. Wenn man ca. 25 € ausgeben möchte, muss man sein Gepäck nicht in den öffentlichen Verkehrsmitteln zum Flughafen tragen.
[bearbeiten] Barrierefrei
Mit dem Schlagwort Barrierefreies Berlin versucht die Stadt behinderten Menschen, Senioren und anderen teilweise, dauerhaft oder zweitweise in Ihrer Mobilität eingeschränkten Menschen den Zugang zu Museen, Sehenswürdigkeiten, Restaurants, Kinos, Clubs, Kaufhäusern, Shoppingcenter, Läden und natürlich dem öffentlichen Nahverkehrsnetz zu ermöglichen. Entsprechende Stadtpläne und Infos gibt es hier.
- Rollstuhlfahrer können in fast allen Bahnhöfen Aufzüge oder Rampen benutzen. Busse und Straßenbahnen (Metrobusse) nutzen Niederflurtechnik. Nicht unter den Bestandsschutz fallende Gaststätten, Restaurants und Hotels wurden verpflichtet behindertengerechte Toiletten einzubauen. Museen, Spielstätten und Sehenswürdigkeiten sind entsprechend auch auf eine Gruppe Rollstuhlfahrer technisch eingerichtet. Trotzdem hat man es aber nach wie vor schwer gerade in nicht so touristisch erschlossene Gebiete vorzustoßen, da viele Bürgersteige noch immer nicht abgesenkt sind und die Berliner zwar sehr tolerant, aber durch Großstadthektik auch gleichgültig sein können.
- Verschiedene private Anbieter, die auch für den etwas umstrittenen Sonderfahrdienst Berlin arbeiten, bieten für Berlin-Besucher Abholung von Flughäfen, Transfer, Stadttouren und vieles mehr in entsprechend ausgerüsteten Bussen an.
- Der Rollstuhl-Pannendienst hilft bei Problemen wie Weitertransport, Reparatur/ Ersatz-Rollstuhl unter 84 31 09 10 oder auch 0180 111 47 47 (24 h) weiter.
- Sehbehinderte und Blinde können sich durch viele entsprechend ausgerüstet Ampeln und akustische Hinweise in Aufzügen und Bahnen orientieren. Auf vielen Bahnhöfen gibt es Leitstreifen mit rauher Oberfläche, die die Bahnsteigkante markieren. Im Hauptbahnhof gibt es an den Handläufen sogenannte Blindenleitstreifen mit Hinweisen in Braille.
- Informationen und spezielle Ausflugsziele für Blinde und Sehbehinderte gibt es hier.
- Gehörlose können sich hier über spezielle Angebote informieren.
Gerade Menschen, die zum ersten Mal eine Großstadt bereisen sollten sich jedoch der Gefahren des Straßenverkehrs bewusst sein und die Erkundung in der Gruppe oder in Begleitung starten, bevor es dann auf eigene Faust weitergehen kann.
[bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
Berlin besitzt eine sehr große Zahl verschiedener Sehenswürdigkeiten, wobei sich die Bedeutendsten in den beiden Stadtzentren sowie im Gebiet um den Potsdamer Platz befinden. Die Bekanntesten, die bei einem Berlinbesuch nicht fehlen dürfen, sind das Brandenburger Tor, das Reichstagsgebäude, das Holocaust Mahnmal, das Rote Rathaus, der Alexanderplatz mit dem Fernsehturm, die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche sowie die Schlösser Charlottenburg und Bellevue. Darüber hinaus existieren jedoch auch in den Außenbezirken viele Sehenswürdigkeiten, wie etwa die Altstadt Spandau, das Schloss Köpenick oder die "Gärten der Welt" im Erholungspark Marzahn.
[bearbeiten] Überblick
- Zentrum Ost:
- Museumsinsel, u.a. mit dem Pergamonmuseum, Münzkabinett, Bodemuseum, dem Alten Museum und dem Berliner Dom
- Straße Unter den Linden, u.a. mit der Humboldt-Universität, der Hedwigskathedrale, dem Bebelplatz, der Neuen Wache, dem Zeughaus und am Ende dem Brandenburger Tor
- Gendarmenmarkt (Deutscher Dom, Französischer Dom, Schauspielhaus, offiziell: "Konzerthaus")
- Zentrum West:
- Gebiet des Kurfürstendamm und Zoologischen Garten, u.a. mit der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche
- Charlottenburg-Wilmersdorf: Schloss Charlottenburg, Bröhan-Museum, Museum für Vor- und Frühgeschichte, Sammlung Berggruen, Funkturm
- "Neues Berlin" und Potsdamer Platz:
- Filmhaus mit dem Filmmuseum
- Neue Nationalgalerie, Gemäldegalerie, Kunstbibliothek, Kupferstichkabinett, Kunstgewerbemuseum, Musikinstrumenten Museum, Philharmonie, Kammermusiksaal und - einige Schritte entfernt - das Deutsche Technikmuseum
- Museum für Kommunikation (Postmuseum)
- Regierungsviertel mit dem Reichstagsgebäude.
- Hamburger Bahnhof mit dem Museum für Gegenwart und der umstrittenen Flick-Collection
- Kreuzberg
- Außenbezirke
- Lichtenberg: Tierpark Friedrichsfelde, Schloss Friedrichsfelde, Russisches Viertel in Karlshorst mit dem Deutsch-Russischen Museum
- Marzahn-Hellersdorf: Gärten der Welt im Erholungspark Marzahn, Schloss Biesdorf, altes Dorf Marzahn
- Neukölln: Schloss Britz und der Britzer Garten
- Spandau: Zitadelle Spandau mit dem Fort Hahneberg
- Steglitz-Zehlendorf: Jagdschloss Grunewald, Pfaueninsel, Schloss Klein Glienicke, Brücke-Museum, Domäne Dahlem, Museum Europäischer Kulturen, Ethnologisches Museum, Museumsdorf Düppel, Grunewaldturm
- Treptow-Köpenick: Schloss Köpenick, Treptower Park, Müggelsee, Müggelturm
- Grunewald und Havelseen - Hier lässt es sich gut ausspannen
[bearbeiten] Museen
[bearbeiten] Allgemein
- Gemeinschaftsseite staatliche Museen zu Berlin
- Gemeinschaftsseite städtischer Museen in Berlin
- Lange Nacht der Museen in Berlin
[bearbeiten] Museumsliste
Berlin besitzt mehr als 200 Museen. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
- Die Museen auf der Museumsinsel gehören zum Weltkulturerbe der UNESCO.
- Pergamonmuseum auf der Museumsinsel beherbergt heute drei Museen: die Antikensammlung mit den Architektursälen und dem Skulpturentrakt, das Vorderasiatische Museum und das Museum für Islamische Kunst. Die eindrucksvollen Rekonstruktionen archäologischer Bauten wie Pergamonaltar, Markttor von Milet und Ischtar-Tor mit Prozessionsstraße von Babylon und Mschatta-Fassade haben das Museum weltweit bekannt gemacht.
- Bode Museum auf der Museumsinsel stellt vorwiegend Skulpturen aus. Nach Zerstörung im 2. Weltkrieg ist das Museum seit dem 19. Oktober 2006 mit seiner Skulpturensammlung, dem Museum für Byzantinische Kunst, dem Münzkabinett und Werken der Gemäldegalerie wieder für die Öffentlichkeit zugänglich.
- Altes Museum Ursprünglich wurde das Gebäude für die Berliner Kunstsammlungen geschaffen. Zwischen 1943 und 1945 brannte das Gebäude aus und wurde schwer beschädigt. Der Wiederaufbau dauerte bis 1966. Seit 1998 zeigt die Antikensammlung im Alten Museum ihre griechische Sammlung mit der Schatzkammer im Erdgeschoss des Gebäudes. Im Obergeschoss ist seit August 2005 bis zu ihrem Umzug ins Neue Museum im Jahr 2009 die Sammlung des Ägyptischen Museums zu sehen.
- Alte Nationalgalerie auf der Museumsinsel, Bodestr. 1-3.
- Neues Museum auf der Museumsinsel. Das Neue Museum wurde bei Bombenangriffen 1943 und 1945 stark beschädigt. Nach der voraussichtlichen Wiedereröffnung im Herbst 2009 werden sich das Ägyptische Museum und Papyrussammlung und ein Teil des Museums für Vor- und Frühgeschichte im Neuen Museum präsentieren.
- Berggruen Museum am Charlottenburger Schloss stellt Bilder von Picasso und seiner Zeit aus. Neben Werken von Picasso ist Kunst der klassischen Moderne von zahlreichen anderen namhaften Künstlern zu sehen – darunter Cézanne, Klee, Braque und Matisse.
- Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwartskunst, Invalidenstr. 50-51. Seit September 2004 ist die Friedrich Christian Flick Collection als Dauerleihgabe in den angrenzenden Rieck-Hallen zu sehen. Der Sammler übergab den Staatlichen Museen zu Berlin seine hochkarätigen Meisterwerke als Dauerleihgabe für den Zeitraum von sieben Jahren.
- Sammlung Scharf-Gerstenberg in Charlottenburg, Schlossstr. 70 zeigt ab Sommer 2008 hochkarätige Werke der Surrealisten und ihrer Vorläufer aus den Beständen der "Stiftung Sammlung Dieter Scharf zur Erinnerung an Otto Gerstenberg". Das Spektrum der Künstler reicht von Piranesi, Goya und Redon bis zu Dalí, Magritte, Max Ernst und Dubuffet.
- Museum für Vor- und Frühgeschichte in Charlottenburg, Spandauer Damm 22, in einem Gebäudeteil des Charlottenburger Schlosses, der ursprünglich als Theaterbau geplant war. Das Gebäude wurde im Zweiten Weltkrieg stark zerstört. 1957 begann die Wiederherstellung des Langhansbaus, in den das Museum für Vor- und Frühgeschichte 1960 einzog. Im Zuge der Masterplan-Sanierung der Museumsinsel wird das Museum für Vor- und Frühgeschichte nach Fertigstellung des Neuen Museums - voraussichtlich im Jahr 2009 - zurück auf die Museumsinsel ziehen.
- Berliner Mauer-Gedenkstätte und Dokumentationszentrum -Das staatliche Museum an der Bernauer Strasse stellt die Geschichte der Teilung Berlins umfassend da. Ein Stück der ehem. Grenze ist erhalten.
- Mauermuseum Checkpoint Charly - Das private Museum auf dem ehem. Grenzübergang zeigt eine lebendige Ausstellung zur Berliner Mauer und wird von vielen Besuchern aus aller Welt besucht.
- DDR Museum - erinnert an die sozialistische Vergangenheit.
- Deutsches Technikmuseum - Das Museum besitzt fünf Ausstellungsorte.
- S-Bahn Museum Berlin - Das Museum hat seinen Sitz in Griebnitzsee. Dargestellt wird die Geschichte der Berlin S-Bahn. Ferner gibt es eine Ausstellung zum S-Bahn-Betrieb.
- Museum für Kommunikation - u. a. Ausstellung über die Post
- Hanfmuseum Berlin
- Kunstgewerbemuseum
- Musikinstrumenten Museum
- Zeiss-Grossplanetarium - Das Haus bietet Platz für 300 Zuschauer Der Bau mit seiner 30 m hohen Kugel ist auch architektonisch sehenswert.
- Wissenschaftsmuseum "Urania Berlin" - Bereits seit 1888 stellen hier Wissenschafter und Erfinder ihre Arbeiten den "Ottonormalverbraucher" vor. Es gibt eine Ausstellung über große Forscher und Erfinder.
- Museum für Naturkunde der Humboldt - Universität - Ausstellung zur Entwicklungsgeschichte des Lebens
- Sea Life Berlin- Das Grossaquarium wurde in Zusammenarbeit mit Greenpeace konzeptioniert. Es sind viele Aquarien mit mitteleuropäischen Fischarten und Meerestieren zu sehen.
- Siemes-Forum Standort Berlin - Werksmuseum der Firma Siemens
- Bauhaus-Archiv Berlin - Ausstellung zur Geschichte des berühmten Architekturstils; weltweit grösste Sammlung zum Thema Bauhaus
- Botanischer Garten mit botanischem Museum
- Luftwaffenmuseum Berlin-Gratow - Das Museum, das von einem Förderverein betreut wird, liegt auf dem ehem. Militärflughafen Berlin-Gartow nordöstlich von Potsdam. Der Eintritt ist frei (Datenstand 11-2006). Zu sehen gibt es: große Uniformsammlung; Ausstellung zur Geschichte der Luftwaffe in Deutschland); Objektsammlnug (Flugzeuge usw.)
- Medizinhistorisches Museum an der Charite - anatomische Ausstellung; Sammlung zur Medizin (Bücher, Instrumente usw.)
- Deutsches historisches Museum - umfangreiche Sammlungen zur deutschen Geschichte, Unter den Linden 2, nahe dem Berliner Dom und der Museumsinsel.
[bearbeiten] Aktivitäten
[bearbeiten] Sport
Berlin ist die Heimat verschiedener Profimannschaften in den höchsten deutschen Ligen. Im Fußball der Herren spielt Hertha BSC im Berliner Olympiastadion in der ersten Bundesliga und zieht viele Zuschauer an. Außerdem finden im Olympiastadion jährlich die Fußball-Pokalendspiele der Frauen und Herren statt. Hierfür sind jedoch nur schwer Karten zu erhalten. Ein Erlebnis für Sportfans sind jedoch auch die Spiele der Basketballmannschaft Alba Berlin und im Eishockey die Spiele der Eisbären Berlin.
Bekannte sportliche Großereignisse sind auch:
- ISTAF
- Der Berlin-Marathon.
- Die Skate Night.
[bearbeiten] Bäder + Badestellen
Folgende Bäder und Badestellen sind besonders empfehlenswert:
- Strandbad Tegeler See in Tegel - Schwarzer Weg, 13505 Berlin – Reinickendorf, Tel.: 030-4341078, Öffnungszeiten: Mo - So: 9 - 19 Uhr (bei gutem Wetter bis 21 Uhr)
- Strandbad Plötzensee in Berlin-Wedding - Nordufer 24,13351 Berlin - Wedding. Tel.: 030-45020123, Öffnungszeiten: Mo - So: 10 - 19 Uhr (bei gutem Wetter bis 21 Uhr) Eintrittspreise: Erwachsene: 4,00 €, ermäßigt: 2,50 €
- Oststrand mit Strandbar
- Strandbad Wannsee
- Freibad/ Sommerbad Humboldhain
Außerdem sind noch folgende vorhanden:
Charlottenburg-Wilmersdorf: Freibad Jungfernheide, Sommerbad Olympiastadion, Sommerbad Wilmersdorf, Teufelssee
Friedrichshain-Kreuzberg : Prinzenbad
Marzahn-Hellersdorf: Kinderbad Platsch
Mitte-Tiergarten: Sommerbad Humboldthain, Kinderbad Monbijou, Strandbad Plötzensee, Kombibad Seestraße,
Neukölln: Columbiabad Neukölln, Kombibad Gropiusstadt
Pankow: Strandbad Orankesee, Sommerbad Pankow, Strandbad Weißensee
Reinickendorf-Tegel: Flughafensee, Freibad Lübars, Reiswerder Tegeler See, Arbeiterstrand Scharfenberg, Halbinsel Reihenwerder, Seebad Heiligensee, Strandbad Tegel
Spandau: Breitehorn, Pferdekoppel am Groß Glienicker See, Moorloch am Groß Glienicker See, Große Badewiese Kladow, Kombibad Spandau Süd, Sommerbad West-Staaken
Steglitz-Zehlendorf: Sommerbad Am Insulaner, Sommerbad Lichterfelde, Alter Hof Pfaueninsel, Schlachtensee, Krumme Lanke, Schlachtensee, Strandbad Wannsee
Tempelhof-Schöneberg: Kombibad Mariendorf, Sommerbad Mariendorf,
Treptow-Köpenick: Sommerbad Wuhlheide, Strandbad Grünau, Bammelecke, Flussbad Gartenstraße, Freibad Müggelsee, Freibad Wendenschloss, Große Krampe, Kleiner Müggelsee, Schmöckwitz, Seebad Friedrichshagen, Badeschiff Spreebrücke
[bearbeiten] Feste/ Festivals
- Christopher Street Day (CSD) am letzten Wochenende im Juni findet der CSD Berlin statt.
- Fete de la Musique, immer am Sommeranfang am 21. Juni
- Karneval der Kulturen, immer am Pfingstwochenende
- Fusion, Techno Festival in der Nähe Berlins
[bearbeiten] Kultur
Museen in Berlin Galerien in Berlin
[bearbeiten] Schiffstouren
Die Stern- und Kreisschifffahrt bietet viele Touren ab 5 € über die Seen an. Besonders sehenswert sind die Touren vom Wannsee zum Tegeler See oder über den Müggelsee.
Für Stadtbesichtigungen vom Wasser aus eigenen sich die Rundfahrten ab 12 €.
[bearbeiten] Stadtführungen
New Berlin Tours bietet jeden Tag kostenlose Stadtführungen auf Deutsch, Enlisch und Spanisch an. Da die Führungen auf Trinkgeldbasis laufen, steht fest, dass die Guides jeden Tag ihr Bestes geben. Neben den kostenlosen Touren bieten sie noch eine große Auswahl an anderen Themenführungen an.
[bearbeiten] Verschiedenes
- Loxx am Alex im ALEXA, Grunerstr. - Eine der weltgrößten digitalgesteuerten Modelleisenbahnen im Maßstab H0. Tgl 10-19 Uhr. Eintritt 8,90 €, Kinder 4,50 €.
[bearbeiten] Einkaufen
Berlin hat als erstes Bundesland die gesetzlichen Ladenöffnungszeiten freigegeben. Somit können Geschäfte von Montag bis Samstag rund um die Uhr öffnen. An den vier Adventssonntagen darf von 13 bis 20 Uhr geöffnet werden, außerdem an sechs weiteren Sonn- und Feiertagen im Jahr. Eine aktuelle Auflistung der geplanten Öffnungszeiten für viele Geschäfte findet sich auf den Seiten der Stadt Berlin.
Vielerorts existieren so genannte Spätverkaufsstellen, die zu etwas höheren Preisen auch nach dem offiziellen Ladenschluss noch Waren des täglichen Bedarfs verkaufen. Wie diese mit der neuen Konkurrenz umgehen werden, bleibt jedoch abzuwarten.
Die wichtigsten Kaufhäuser Berlins sind das Kaufhaus des Westens (KaDeWe), das Lafayette in der Friedrichstraße und die 2006 komplett umgebaute und erweiterte Galeria Kaufhof am Alexanderplatz. Diese Häuser besitzen auch ein reichhaltiges Souvenir- und Feinschmecker Sortiment.
Im "Kaufhaus des Westens (KaDeWE)" am Wittenbergplatz erhält man Waren des täglichen Bedarfs genauso wie exquisite Luxusartikel. Auf der Aktionsfläche im Lichthof des KaDeWe wird die ausgestellte Ware zur Attraktion und das Einkaufen zum Erlebnis. Besonders empfehlenswert ist die Feinkostabteilung und das Restaurant in den oberen beiden Etagen des Warenhauses. Von hier genießt man bei Kaffee und Kuchen oder aber auch bei Champagner und Lachsschnittchen, die schöne Aussicht und das hektische Treiben auf der Tauentzienstraße und dem Wittenbergplatz.
Die großen Kaufhäuser verlieren für den täglichen Bedarf jedoch zunehmend an Bedeutung, da überall Discounter und Lebensmittelketten in großen Einkaufszentren zur Verfügung stehen. Die Bedeutendsten hiervon sind im Ostteil das Ring-Center am S-Bahnhof Frankfurter Allee, die Schönhauser Allee-Arkaden am U- und S-Bahnhof Schönhauser Allee, im Norden das Gesundbrunnen-Center am S-Bahnhof Gesundbrunnen und in Berlin-Mitte die Arkaden am Potsdamer Platz.
In Kreuzberg und Neukölln gibt es viele Geschäfte mit türkischen und arabischen Spezialitäten, in den östlicheren Bezirken Lichtenberg und Friedrichshain existieren vereinzelt russische Geschäfte.
[bearbeiten] Küche
Dienstag-Abend.de ist ein (ebenfalls als Wiki organisierter) umfangreicher Restaurantführer mit Schwerpunkt Berlin. Aktuelle Tipps findet man auch im BerlinWiki.
- Sale e Tabacci, Kochstr. 18 am ehemaligen Checkpoint Charly ist ein gutes italienisches Restaurant, in dem auch Politiker und Medienleute zu Abend essen. Die Küche ist gut und die Preise sind erschwinglich 2008).
[bearbeiten] Ausgehen
- Sternradio , Alexanderplatz 5, Berlin-Mitte ,
- Week-end, Haus des Reisens, Alexanderplatz Nr. 5, Berlin-Mitte
- Magnet, Greifswalder Str. 212/213, 10405 Berlin-Prenzlauer Berg (Alternative)
- GeburtstagsKlub, Am Friedrichshain 33, 10407 Berlin-Prenzlauer Berg
- Bastard, Kastanienallee 7-9 10435 Berlin-Prenzlauer Berg, electro
- NBI, netter kleiner Club, Elektronische Musik oft mit live sets. Schönhauser Allee 36, Berlin-Prenzlauer Berg
- Sage-Club, Köpenicker Str. 76/ Ecke Brückenstr. 10179 Berlin-Mitte
- Dunckerclub, Dunckerstr. 64, 10439 Berlin-Prenzlauer Berg (Alternative, Hardrock, Independent)
- 2BE Club, Ziegelstr.23, Berlin-Mitte , Hip Hop
- Watergate,Falckensteinstr. 49a, Kreuzberg
- Icon, Cantianstrasse, Berlin-Prenzlauer Berg
- Insel Berlin, Alt-Treptow 6, 12435 Berlin,
- Havanna, Hauptstr. 30,10827 Berlin,
- MS Völkerfreundschaft, Café, Bar, Club, Schönhauser Allee 20, 10435 Berlin
- RAW, Revalerstrasse 99, Berlin-Friedrichshain, Altes Bahngelände, vielfältige alternative Veranstaltungen.
- Yaam Am Ostbahnhof, vielfältige alternative Veranstaltungen mit Strand, Konzertsaal, Skateramp, Graffiti, Schmelztiegel der Subkulturen
- Zyankali Bar- Institut für Unterhaltungschemie. Cocktailbar, Mentallabor, Kino. Internationales Publikum, englischsprachiges Personal
- New Berlin Kneipentour- die Alternative für die, die sich nicht auf eine Bar festlegen wollen. Mit einem erfahrenden Stadtführer durch fünf Bars und dann noch in einen Club!
[bearbeiten] Unterkunft
Berlin verfügt über Unterkünfte in fast allen Preisklassen. Da Berlin flächenmäßig sehr groß ist spielt bei der Auswahl nicht nur die Preisklasse und der Anspruch an die Unterkunft eine Rolle, sondern auch der Stadtteil und die Anreise.
Neben kleineren Hotels und Pensionen, die es fast überall gibt sind besonders hervorzuheben City West, City Ost oder auch Berlin Mitte, dazwischen der Potsdamer Platz - außerdem Kreuzberg, Prenzlauer Berg und Friedrichshain.
Besonders interessant sind Luxushotels, die aufgrund des harten Wettbewerbs im internationalen Vergleich sehr preiswert sind. Im Low-Budget-Bereich galten Hostels lange als Trendsetter und preiswerte Alternative zu Hotels ohne die Beschränkungen früherer Jugendherbergen. Sie schließen inzwischen aber immer öfter auch die Lücke zum Hotel und konkurrieren hier zunehmend mit überregionalen sehr preiswerten Hotelketten.
Der 3-Sterne-Bereich - die sogenannte Mittelklasse sucht seinen Platz zwischen diesen Extremen und gerade kleine Familienbetriebe geraten hier zunehmend unter Druck.
Zur besseren Übersicht sind ausgewählte Anbieter nach Stadtteilen sortiert.
[bearbeiten] City West
Das einstige Zentrum Westberlins hat nach kurzer Panik auch wegen der Ablösung des Bahnhofs Zoologischer Garten durch den Hauptbahnhof zu alter Stärke zurückgefunden und erstrahlt dank Gedächtniskirche, Breitscheidplatz, KaDeWe, Europa Center und vieler anderer Einkaufsmöglichkeiten wieder in altem Glanz.
[bearbeiten] Potsdamer Platz
Die neue Mitte Berlins tut sich noch schwer wirklich lebendig zu wirken, hat aber mit den Museen im Kulturforum, der Nationalgalerie, der Philharmonie, dem Sony-Center, vielen Kinos und Events wie der Berlinale beste Voraussetzungen.
Auch wenn es eher ein eigenes Gebiet ist gehört es zu Mitte.
[bearbeiten] Mitte
Auch gern als City Ost bezeichnet befinden sich hier viele Museen und Sehenswürdigkeiten des historischen Berlin.
[bearbeiten] Prenzlauer Berg
Der inzwischen durch alternative Familienplanung dominierte Bezirk ist trotz der sichtbaren Sanierung der letzten Jahre immer noch Magnet für Studenten aus aller Welt, erregt aber immer öfter mit überhöhten Preisen denn mit alternativer Gesinnung die Gemüter.
[bearbeiten] Friedrichshain
Der neue Szene-Bezirk mit der sehr beliebten Simon-Dach-Straße, Boxhagener Platz und Umgebung ist in den letzten Jahren zum Studentenbezirk geworden und erlebt derzeit ähnlich dem Prenzlauer Berg zuvor den bürgerlich-urbanen Aufschwung.
[bearbeiten] Kreuzberg
Die der Legende nach drittgrößte türkische Stadt der Welt ist mit 200.000 türkisch-stämmigen Einwohnern zumindest die größte türkische Gemeinde außerhalb der Türkei. Vielleicht auch deshalb hat sich der vermutlich einzig wahre alternative Bezirk Berlins über all die Jahre des Wandels seine eigene Szene bewahrt.
[bearbeiten] Wohnen auf Zeit
[bearbeiten] Besondere Unterkünfte
- Das Eastern Comfort Hostelboat von Edgar Schmidt von Groeling ist Berlins einziges schwimmendes Hotel. In einem ehemaligen, umgebauten Hotel- und Restaurantschiff in Kreuzberg befinden sich ca. 60 Betten. Doppelzimmer 54 €, Mehrbettzimmer ab 16 €, auch mit Zelt - open air auf dem Deck für 12 €.
- Wer DDR-Charme sucht, findet im Ostel in einem Friedrichshainer Plattenbau ab 9 € komplett im 70er Jaher DDR-Stil eingerichtete Zimmer, entsprechende Souvenir-Auswahl und andere witzige Details., Wriezener Karree 5, Tel. 257 68 660, Fax 257 68 807, Mail, Doppel ab 59 €, Pionierlager ab 9 €, nähe Ostbahnhof.
[bearbeiten] Lernen
Berlin verfügt über vier namhafte, staatliche Universitäten: die Humboldt-Universität, die Technische Universität Berlin, die Freie Universität und die deutlich kleinere Universität der Künste. Daneben gibt eine Vielzahl staatlicher Fachhochschulen, z.B. Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin und Technische Fachhochschule Berlin. Darüber hinaus befindet sich im Bereich des Berliner Nahverkehrs auch die Universität Potsdam.
Informationen aus Bibliotheken
Berlin verfügt immer noch über ein dichtes Netz Öffentlicher Bibliotheken, deren Bestand über den Verbund der Öffentlichen Bibliotheken Berlins recherchiert werden kann. Für ganz Berlin ist die Zentral- und Landesbibliothek mit den Standorten der Berliner Stadtbibliothek und der Amerika-Gedenkbibliothek die richtige Adresse. Sie betreibt außerdem für Berlin-Neugierige ein "Zentrum für Berlin-Studien".
Wissenschaftliche Literatur findet sich in den Bibliotheken der Hochschulen, der Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz und in zahlreichen bedeutenden Spezialbibliotheken. Die Bestände können über den Kooperativen Bibliotheksverbund bereits von zuhause recherchiert werden.
[bearbeiten] Arbeiten
Die Arbeitslosenquote ging Anfang 2007 leicht auf 16,5 Prozent zurück. Durch die hohe Arbeitslosigkeit ist es nur für Spezialisten, Freiberufler und im Billig-Lohn-Sektor einfach einen Job zu finden. Durch den boomenden Tourismus und die immer noch wachsenden studentischen Viertel sind in der Gastronomie Gelegenheitsjobs leicht zu finden. Auch die etwas in der Kritik stehenden Call-Center suchen ständig neue Mitarbeiter. Baufirmen erleben ein leichtes Hoch, da auch durch die vielen Insolvenzen die Anzahl der Unternehmer gesunken ist. Dauerhafte Anstellungen und hohe Löhne gehören in den meisten Bereichen aber der Vergangenheit an.
Arbeitssuchende aus dem Ausland verdingen sich oft auch in Sprachschulen, als Reiseführer, geben Privatunterricht oder betreuen Kinder.
Mit europäischem Pass oder für Studenten auch von außerhalb der EU, die jederzeit bis zu 90 Tage im Jahr arbeiten dürfen ist die nötige Arbeitserlaubnis eine Formsache. Um eine Arbeitserlaubnis für Personen ohne europäischen Pass zu erhalten muß der jeweilige Arbeitgeber einen umständlichen Weg durch verschiedene Behörden durchlaufen, während dessen nachgewiesen werden muß, dass es keine Möglichkeit gibt den Arbeitsplatz mit ähnlich qualifiziertem deutschen Personal zu besetzen.
Innerhalb der immer größer werdenden englischen, spanischen und neuerdings französischen Kommunen vor allem in den studentischen Bezirken und in Hostels bekommt man schnell Hilfe und Auskunft.
[bearbeiten] Sicherheit
Im Jahr 2006 sank die in den letzten Jahren abnehmende Zahl der Straftaten erneut und war damit auf dem niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung. Wie in allen Großstädte gibt es vor allem Kleinkriminalität wie Fahrrad- und Taschendiebstahl, Trickbetrug (Hütchenspiel) aber auch Rauschgiftdelikte. Besonders im Gedränge des öffentlichen Nahverkehrs und an touristischen Zentren sollte man auf Wertsachen achten, in Restaurants Taschen nicht über den Stuhl hängen, Geldbörsen und Handys nicht offen auf dem Tisch liegen lassen.
Berlin ist im Allgemeinen eine sichere und tolerante Stadt, Rechtsradikalismus gibt es nur noch sehr selten und wenn dann nachts in den Bezirken Köpenick, Hellersdorf, Marzahn und Lichtenberg. Übergriffe auf Touristen kommen aber eigentlich nicht vor.
In Teilen von Kreuzberg (Oranienplatz), Friedrichshain (Boxhagener Platz) und Prenzlauer Berg (Mauerpark) gibt es in der Nacht zum und am 1. Mai regelmäßig Krawalle, die in den letzten Jahren aber deutlich an Dramatik verloren haben.
Innerhalb des S-Bahnrings gebildet durch die S-Bahn-Linien S41, S42 und in den westlichen äußeren Bezirken können sich Touristen jederzeit, auch nachts sicher fühlen.
Die Notrufnummern sind:
- Polizei: 110
- Feuerwehr: 112 (auch für Unfälle und Krankentransporte)
- Die Notrufnummer bei Verlust von Schecks, EC- oder Kreditkarten ist 116 116.
[bearbeiten] Gesundheit
Es gibt viele kleine und große Krankenhäuser und auch viele Ärzte überall in der Stadt. In der zentral gelegenen und zum Beispiel per Taxi schnell zu erreichenden Notaufnahme der Charité, zwischen Brandenburger Tor, Reichstag und Hauptbahnhof bekommt man im Notfall rund um die Uhr Hilfe. Lange Wartezeiten sind leider normal.
Die Rufnummern für einige Notdienste
- Ärztlicher Notdienst: 31 00 31
- Call a doc: 01804-22 55 23 62
- Giftnotruf: 19 24 0
- Zahnärztlicher Notdienst: 89 00 43 33
- Ein Tierärztlicher Notdienst ist online oder über die Auskunft 11 88 0 in Erfahrung zu bringen.
[bearbeiten] Klarkommen
Berlin ist eine sehr weitläufige Stadt, die auch den besten Fußgänger auf Bewährungsproben stellen kann. Dafür ist das öffentliche Nahverkehrssystem sehr gut und empfehlenswert.
In den letzten Jahren sind viele Hinweisschilder und Wegweiser angebracht worden, die wichtige Sehenswürdigkeiten, Museen, Kirchen, Bahnhöfe, Parks und andere touristische Besonderheiten meist zweisprachig ausschildern. Vielen Vorurteilen zum Trotz findet man aber auch schnell freundliche Berliner und Zugezogene, die gerne helfen wenn man danach fragt. Viele sprechen auch Englisch.
Die Berliner sprechen aber teilweise mit einem Berliner Dialekt, der jedoch weitgehende Ähnlichkeiten mit dem Hochdeutschen hat. Der Berlinische Dialekt besitzt einige Besonderheiten:
- Lebensmittel:
- Schrippe: Brötchen
- Pfannkuchen: Hefegebäck mit Füllung, außerhalb der Region Berlin/ Brandenburg teilweise als "Berliner Ballen", "Berliner" oder "Krapfen" bekannt. Die in der Pfanne gebackene Eierspeise, die dem französischen Crêpe ähnelt, heißt in Berlin "Eierkuchen"
- Molle: heute nur noch selten, meist in Eckkneipen auftretende Bezeichnung für "ein kleines Bier"
- Boulette: Gebratener Hackfleischklops, der sonst auch als Frikadelle bekannt ist.
- Die Uhrzeiten im Viertelstundentakt werden mitunter wie folgt angegeben:
- viertelvier = 15:15 Uhr
- halbvier = 15:30 Uhr
- dreiviertelvier = 15:45 Uhr
- vier = 16:00 Uhr
Norddeutsche Begriffe wie "Sonnabend" statt "Samstag" sind in Berlin üblich. Diese Eigenheit des Ausdrucks von Uhrzeiten und Tagen betrifft nicht nur Berlin, sondern im wesentlichen auch das ganze Ostdeutschland.
Darüber hinaus gab es auch innerhalb der Stadt die für Ost- und Westdeutschland üblichen Unterschiede in Bezug auf einzelne Begriffe. Ein Gartenhaus z.B. hieß im Ostteil "Datsche", während der Westberliner dieses als "Laube" bezeichnete.
[bearbeiten] Zeitungen/ Zeitschriften
Stadtmagazine
Tageszeitungen
[bearbeiten] Gottesdienste
Heilige Messen in katholischen Kirchen in Berlin:
- St. Hedwigs-Kathedrale, Hinter der Katholischen Kirche 3 (Mitte, nahe Unter den Linden, hinter der Deutschen Staatsoper). So: 08:00 Uhr, 10:00 Uhr, 12:00 Uhr, 18:00 Uhr; Mo-Fr: 08:00 Uhr, 18:00 Uhr; Sa: 08:00 Uhr, 19:00 Uhr
- Herz Jesu, Fehrbellinerstrasse 98 (Mitte, U2 Rosa-Luxemburg-Platz). So: 10:30 Uhr; Mo, Mi-Fr: 19:00 Uhr; Di: 09:00 Uhr
- St. Adalbert, Torstr. 168 (Mitte, U8 Rosenthaler Platz). So: 09:00 Uhr; Di: 18:00 Uhr; Mi: 09:00 Uhr
- St. Ludwig, Ludwigkirchplatz (Wilmersdorf, Nähe Kurfürstendamm, U15 Uhlandstraße). So: 08:30 Uhr, 10:30 Uhr, 12:00 Uhr, 18:30 Uhr; Mo-Fr: 18:30 Uhr
- St. Matthias, Winterfeldtplatz (Schöneberg, U1,2,12,15 Nollendorfplatz). Sa: 18:00 Uhr; So: 08:00 Uhr, 09:30 Uhr, 11:00 Uhr, 19:00 Uhr; Mo-Sa: 08:00 Uhr (außer Mi); Mi: 10:00 Uhr, 19:00 Uhr
- Rosenkranz-Basilika, Kieler Straße 11 (Steglitz, U9 Schloßstraße). So: 08:00 Uhr, 09:30 Uhr, 11:00 Uhr, 18:00 Uhr; Mo-Fr: 07:00 Uhr; Sa: 08:15 Uhr, 18:00 Uhr
- Kapelle im Franziskus-Krankenhaus, Budapester Straße 15-19 (U1,2,15 Wittenbergplatz). So: 09:00 Uhr; Mo-Sa: 06:15 Uhr (außer Di); Di: 18:00 Uhr
- Verzeichnis katholischer Kirchen im Erzbistum Berlin
[bearbeiten] Post und Telekommunikation
In ganz Berlin sollte man bis auf wenige Ausnahmen in einigen U-Bahnlinien eine stabile Verbindung in alle Handynetze bekommen. Viele Einkaufszentren und auch Hotels sind in Stahl- und Glaskonstruktionen untergebracht, was bei O2 und Eplus schon ab und zu Probleme bereitet.
Telefonzellen der Telekom gibt es viel weniger als noch vor zehn Jahren. Dafür können diese heute meist sowohl mit Telefonkarte als auch Münzen genutzt werden. Empfehlenswert sind Telekom Telefonkarten ab 5 €. Es gibt gerade in Gebieten mit vielen Hotels auch öffentliche Telefone für Kreditkarten. Im touristisch sortierten Einzelhandel kann man auch Guthabenkarten anderer Anbieter kaufen, deren Code freigerubbelt werden muss. Hier kann es bei Telefonaten aus öffentlichen Telekom-Zellen zu erhöhten Kosten kommen, die aber auf der Karte vermerkt sein sollten.
In Gebieten mit vielen Immigranten und dementsprechend hohem Bedarf an Gesprächen ins Ausland wie in Kreuzberg, Neukölln, nördliche Mitte und Wedding gibt es Telefonshops im Stile von Internetcafés, die günstige Telefonate, aber auch andere Dienste wie Faxen und Kopieren ermöglichen. Auch wenn die Post viele Filialen geschlossen hat, sollte man in der Innenstadt auch dort noch öffentliche Fernsprecher finden.
Briefkästen gibt es überall. Es sind gelbe Kästen, meist an der Straße aufgestellt oder an die Hasuwand gehängt. Sie werden in der Innenstadt zweimal täglich geleert und haben meist zwei Einwurfschlitze - für Berlin/ Umgebung und Nicht-Berlin. Briefmarken gibt es bei der Post - oft auch aus Automaten außerhalb der Öffnungszeiten und in Hotels.
[bearbeiten] Ausflüge
[bearbeiten] Nähere Umgebung
Als Ausflüge von Berlin aus bieten sich die Brandenburgische Landeshauptstadt Potsdam, die Gedenkstätte Sachsenhausen (ehemaliges Konzentrationslager, möglicherweise mit einem Ausflug in die Stadt Oranienburg, Königs Wusterhausen, Bernau und Rheinsberg an.
[bearbeiten] Weitere Umgebung
- Tages- und Wochenendausflüge mit dem Harz-Berlin-Express in den Harz. Die durchgehenden Züge verbinden freitags, samstags und sonntags Berlin mit Halberstadt, Quedlinburg, Thale und Wernigerode. Die Fahrzeit beträgt ca. 3 Stunden. Der Fahrplan lässt Tagesausflüge zu. Für eine Wochendtour kann man aber auch schon am Samstag hinfahren und erst Sonntagabend zurückkehren. (Fahrpreis Erwachsene: Einzelfahrt: 19 €, Rückfahrtticket nur 19 €; Familienkarte (Rückfahrtticket; Kinder bis 14 Jahre): 29 € (Datenstand 06-2007) weitere Infos: siehe Hex Connex.
[bearbeiten] Trampen
Siehe auch Trampen.
- aktuelle Berliner Trampstellen in der Ortsdatenbank für Tramper
- Richtung Westen/ Südwesten (Magdeburg, Leipzig):
- Jet-Tankstelle und Ampel an der Avus-Auffahrt am S-Bahnhof Nikolassee, erreichbar durch die Linien S1 und S7.
- Richtung Süden/Südosten (Dresden, Cottbus):
- Straße Adlergestell zwischen den S-Bahnhöfen Schöneweide und Adlershof mit Tankstellen
- Richtung Norden (Hamburg, Rostock)
- Autobahnzubringer am S-Bahnhof Pankow-Heinersdorf, mittlerer Ausgang auf die Brücke, kurz stadteinwärts herunterlaufen Richtung McDonalds
[bearbeiten] Literatur
[bearbeiten] Weblinks
- Berlin.de - Onlineauftritt der Stadt
- Schwul-lesbisches Info-Angebot
- BerlinWiki
- Berlin bei der Deutschen Zentrale für Tourismus e.V.

