Berchtesgaden
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| Berchtesgaden
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| Kurzdaten | |
| Bundesland: | Bayern |
|---|---|
| Einwohner: | 7.700 |
| Höhe: | 520 m |
| Tourist- Information: | www. berchtesgadener- land. com |
| Tourist- Information: | 08652 - 967-0 |
Berchtesgaden ist ehemaliger Klosterstaat und war Fürstprobstei, der Ort ist heute eine der bedeutendsten Tourismusgemeinden in Deutschland. Der Markt und heilklimatische Kurort Berchtesgaden liegt im äußersten Südosten Oberbayerns in malerischer Lage mitten in der hochalpinen Bergwelt der Berchtesgadener Alpen und des gleichnamigen Schutzgebiets des Biosphärenreservat. Die Kernzone, der Nationalpark Berchtesgaden, liegt südlich des Ortes.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Hintergrund
Berchtesgaden liegt in südseitiger Hanglage im Berchtesgadener Talkessel, der im Norden vom Untersbergmassiv, im Osten vom Hohen Göll, im Süden durch das Steinerne Meer mit dem Königssee, im Südosten durch das Watzmannmassiv und im Westen durch das Lattengebirge umgrenzt wird.
Im teilweise recht engen Talboden unterhalb von Berchtesgaden fließt der Wildbach der Berchtesgadener Ache, sie entsteht am Berchtesgadener Bahnhof aus dem Zusammenfluss von Ramsauer Ache, Bischofswieser Ache und Königsseeer Ache.
[Bearbeiten] Geschichte
Die ältesten prähistorischen Funde in der Berchtesgadener Region sind Lochäxte aus der Stein- und Bronzezeit. Siedlungen zur Salzgewinnung sind für die La-Tène-Zeit (5.–1. Jahrhundert v. Chr., wikipedia: La-Tène-Zeit) im Raum von Hallein und Bad Reichenhall belegt. Der Raum um Berchtesgaden wird vermutlich als Jagd- und Weidegrund genutzt, feste Siedlungen sind für die Einöde nicht belegt.
Der Name Berchtesgaden wird von "Perther" oder "Berthold" (alte Schreibweise: Bertholdsgaden) oder auch auf vom germanischen Namen Per(c)htger abgeleitet. Eine Gade ist im mittelhochdeutschen die Bezeichnung für ein Haus mit nur einem Raum.
Die offizielle Geschichte des Ortes Berchtesgadens beginnt mit einem Gelöbniss zur Klostergründung durch Irmengart als Dank für die Errettung ihres Ehemannes Grafen Gebhard II. von Sulzbach nach einem Jagdunfall, das dann von ihren Söhnen Berengar II. von Sulzbach und Kuno von Horburg-Lechsgemünd um 1100 mit Mönchen aus dem Kloster Rottenbuch (Augustiner - Chorherren) umgesetzt wurde.
Im Jahre 1156 erhält das Kloster von Kaiser Barbarossa in einer "Goldnen Bulle" das Salz- und Wegerecht, es wird 1194 von Kaiser heinrich II. bestätigt und um die höhere Gerichtsbarkeit (Gewaltverbrechen wie Raub und Totschlag) erweitert. Das ist die Grundlage für den Aufstieg der Klosters zur Fürstprobstei Berchtesgaden als eigenständiger Kirchenstaat, der dann ab 1577 offiziell und stimmberechtigt im Reichstag des "Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation" vertreten ist. Das wirtschaftlich bedeutende Salzvorkommen als die Grundlage der eigenständigen Entwicklung ist aber in der Folge immer auch die Ursache von Konflikten mit dem benachbarten mächtigen Salzburg.
In der Säkularisatuion ab 1803 endete die kirchliche Herrschaft über Berchtesgaden, der Ort kam dann 1805 kurz zu Österreich und ab 1810 in das neugegründete Königreich Bayern der Wittelsbacher.
[Bearbeiten] Salz
[Bearbeiten] Holz und Handwerkskunst
Das Holz der waldreichen Umgebung der Berchtesgadener Alpen wurde zunächst überwiegend als Energielieferant für die Salzgewinnung in den Salinen von Berchtesgaden, Bad Reichenhall und Marktschellenberg genutzt.
Nach der Überlieferung soll das Schnitzen schon um 1130 in der Region beheimatet gewesen sein. Das Anfertigen von hölzernen Gebrauchsgegenständen in den langen Winterabenden entwickelt ab dem 14. Jahrhundert vom zusätzlichen einträglicher Nebenerwerb zum zweitwichtigsten Wirtschaftszweig (nach der Salzproduktion) im Zeitraum vom 16. bis in das 19. Jahrhundert.
Die hergestellte Berchtesgadener War umfasste zum Beispiel Drechselarbeiten, Schnitzerarbeiten, bemalte Spanschachteln und Schmuckkästchen, Holzspielzeug, Heiligen- und Krippenfiguren und Flöten. Die Berchtesgadener Beinschnitzer verarbeiteten vor allem Rinderknochen, aber auch wertvolles Elfenbein, ihre Handwerkstechniken galten als strenges Betriebsgeheimnis.
Strenge Handwerksordnungen regeln die Produktion, jeder Handwerker darf nur nur bestimmte Gegenstände fertigen. In die Handwerkszunft wurden nur diejenigen als Mitglied aufgenommen die Grundbesitz im Ort nachweisen konnten oder eine Meisterwitwe heirateten. Der Vertrieb der Waren erfolgte über Verlegerhäuser (im Großhandel) mit europaweiten Niederlasssungen und über Hausierer (Einzelhandel).
Der bekannteste unter den wandernden Trödlern und "Berchtesgadener Handelsvertretern" war das Original Anton Adner (1705 - 1822), der noch als hundertjähriger auf einer riesigen Kraxe (hierfür mußten die wandernden Händler keinen Exportzoll entrichten) die "Berchtesgadener War" in Deutschland, Österreich und der Schweiz verkaufte. Er starb am 15. März 1822 als 117-Jähriger und war als seinerzeit ältester Bürger Bayerns eine Berühmtheit. Der Adner Dannei war seit 1817 mit König Maximilian I. persönlich bekannt, der König hatte die Fürsorge für den erkrankten Greis übernommen und veranlasste auch seine Beerdigung mit einem stattlichen Grabmal im Friedhof direkt an der Franziskanerkirche.
Die Industrialisierung und maschinelle Herstellungsmethoden für Gebrauchsgegenstände bedeuteten einen schweren Rückschlag für die handwerkliche Produktion, sie kam fast komplett zum Erliegen.
Als Beginn der Berchtesgadener Handwerkskunst gilt das Jahr 1840 mit der Gründung der Industrie-Zeichenschule unter den Wittelsbachern. Ziel der Schule war es, den Holzhandwerkern ein Gefühl für Farbe und Form zu vermitteln und zusätzlich den künstlerischen Ausdruck zu fördern.
Heute wird die Berchtesgadener Handwerkskunst (siehe Weblinks) als eine Institution des Landkreises betrieben und gefördert.
[Bearbeiten] Brauchtum
[Bearbeiten] Tourismus
Der Anfang des Tourismus ist die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts: Nachdem Berchtesgaden im Jahr 1810 mit dem ganzen Berchtesgadener Land endgültig zu Bayern gelangte, wählten die Wittelsbacher den Ort zu ihrer Sommerresidenz, Max II. lies sich die "Königliche Villa" erbauen. Den bayerischen Herschern folgte der Adel, die Künstler und der Geldadel, 1871 entstand der "Verschönerungsverein Berchtesgaden" als ein Vorläufer der heutigen Tourismusverbände. Im Jahre 1888 wurde der Bahnhof in Berchtesgaden und die Verbindung nach Bad Reichenhall eröffnet, der Anfang für den Massentourismus. Für das Jahr 1913 gibt die historische Statistik bereits 181 000 Übernachtungen aus.
Heute ist der Tourismus die wichtigste Einnahmequelle im Ort. Der Landkreis Berchtesgaden gibt für das Jahr 2005 insgesamt 710 Beherbergungsbetriebe mit gut 20.000 Gästebetten und ca. zweieinhalb Millionen Übernachtungen an, die Gesamtzahl der Gäste wird mit ca. 4.7 Millionen geführt. Die Region um Berchtesgaden steht damit in Deutschland an der ersten Stelle der Besucherzahlen.
[Bearbeiten] GATE
Das GATE Testgebiet Berchtesgaden ist eine seit Sommer 2008 verfügbare Testumgebung für die künftige europäische GALILEO-Satelitennavigation. Sie besteht aus sechs Transmitterstationen auf den Bergen rund um Berchtesgaden, die ein Areal von ca. 65 km² umschließen. Die Anlage wird von Industrie und Forschungseinrichtungen genutzt, um künftige Produkte für Galileo auszutesten.
Info: gate-testbed.com/]
| Lage
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| Entfernungen | |
| Königssee: | 5,0 km |
|---|---|
| Bad Reichenhall: | 22 km |
| Salzburg: | 24 km |
| Rosenheim: | 98 km |
| Kufstein: | 124 km |
| München: | 156 km |
| Hamburg: | 929 km |
[Bearbeiten] Anreise
[Bearbeiten] Mit dem Flugzeug
- Nächster größerer internationaler Flughafen ist der Flughafen München: München - Franz Josef Strauß (195 km, ca. zwei gute Autostunden). . Von hier bieten vor allem Lufthansa und ihre Partner der Star Alliance Verbindungen zu Städten in Deutschland, Europa und weltweit. Als zweitgrößter Flughafen Deutschlands ist er mit einer steigenden Anzahl von Städten verbunden.
- Noch schneller erreichbar ist der Flughafen Salzburg (21 km, ca. eine knappe halbe Autostunde);
- Mit Shuttle-Bussen sind beide Flughäfen direkt erreichbar
[Bearbeiten] Auf der Straße
Berchtesgaden liegt im südöstlichsten Zipfel Deutschlands, die Anfahrt ist nur von Norden her möglich, für Fernreisende empfiehlt sich die Anfahrt über die Autobahn A8 (München-Salzburg):
-
Bad Reichenhall (in D) und über die Bundesstraße 21 und ab Bad Reichenhall auf der Bundesstraße 20 nach Berchtesgaden.
- Von Osten (Österreich) kommend:
Salzburg-Süd (in A) und über die Bundesstrassen 160 (in A) und 150 (in D) nach Berchtesgaden.
- Von Westen (München) kommend:
Traunstein-Siegsdorf , weiter auf der Bundesstraße 306 über Inzell und auf der Bundesstraße 305 über Ramsau auf landschaftlich äußerst reizvoller Strecke (Deutsche Alpenstraße) bis Berchtesgaden.
[Bearbeiten] Mit der Bahn
Der Bahnhof Berchtesgaden hat über Freilassing Anschluss an die Intercity Strecke von München nach Salzburg.
- Direktverbindungen nach Berchtesgaden bieten die InterCity-Züge "Alpenland" aus Münster und "Königssee" aus Hamburg.
- Direktverbindung aus Berchtesgaden nach Salzburg mit dem Watzmann-Express (45 Minuten Fahrzeit);
Der Berchtesgadener Bahnhof liegt zentrumsnah (10 - 15 Minuten) im Talboden der Berchtesgadener Ache.
[Bearbeiten] Mit dem Fahrrad
- Bodensee-Königssee-Radweg - Route: Lindau - Bad Reichenhall - Schönau am Königssee
- Salinen-Radweg - Route: Rosenheim - Bad Reichenhall - Grenzübergang zu Österreich
[Bearbeiten] Mobilität
Der RVO (Regionalverkehr Oberbayern / DB) betreibt die Buslinien in der Region;
Regionalverkehr Oberbayern GmbH, Hirtenstraße 24, D-80335 München; Tel.: +49 / (0)89 / 55164-0, Fax: +49 / (0)89 / 55164-199; Info;
Seit Dez. 2008 sind mit der Kurkarte der Gemeinden von Berchtesgaden, Schönau am Königssee, Bischofswiesen, Ramsau und Marktschellenberg auf den Linien der RVO im Verbandsgebiet die Busfahrten mit einigen Einschränkungen kostenlos.
- Die Linie 840 verbindet Berchtesgaden über Marktschellenberg mit Salzburg.
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Straßen und Plätze
Prägend für das Ortsbild im Berchtesgadener Zentrum sind die historischen Verleger- und Handelshäuser, vielfach mit einem arkadenförmig ausgebildetem Erdgeschoss. Außerdem ist aktuell (2009) auch eine rege Bautätigkeit im gesamten Innenbereich zu verzeichnen, auf die künftige architektonische Verträglichkeit der Neubauten mit der noch vorhandenen historischen Bebauung darf man mal gespannt sein.
Die Fußgängerzone Berchtesgadens ist "Am Marktplatz" mit der "Metzgerstraße" und der "Weihnachtsschützenstraße".
Das Zentrum von Berchtesgaden ist im wesentlichen die Fußgängerzone mit dem Schloßplatz, Griesstätterstraße, Ludwig Ganghoferstraße und der geschäftigen Maximilianstraße.
Das Nonntal mit dem Nonntalviertel zieht sich vom Schloßplatz aus nach Osten und ist einer der ältesten Straßenzüge Berchtesgadens, benannt nach einem im 12. und 13.Jahrhundert hier angesiedeltem Augustiner Nonnenkloster. Das Nonntal war dann bis zum 2.Weltkrieg eine der wichtigen Einkaufs- und Wirtschaftsstraßen Berchtesgadens. Zu besichtigen gibt es einige der ältesten erhaltenen Häuser im Ort:
- Kanzlerhaus von 1560 (das ehem. Wohnhaus des Stiftskanzlers);
- Die erste Schule in Berchtesgaden von 1792 , heute "Zamperlladen", Hausnr. 15.;
- Produzentengalerie "Nonntal 10" (Galerie, Ausstellung und Verkauf Berchtesgadener Kunsthandwerker);
[Bearbeiten] Schloss
mit Museum
[Bearbeiten] Kirchen
- Pfarrkirche St. Andreas (barock; ca. 1700 erbaut)
- Stiftskirche St. Peter und Johannes
- Franziskanerkirche
- Wallfahrtskirche Maria Gern im Ortsteil Niedergern
[Bearbeiten] Museen
- Museum Schloss Adelsheim (umfangreiche Sammlung über das Holzhandwerk im Berchtesgadener Land, Ausstellung zum Volkskundler Rudolf Kriss aus Berchtesgaden), Schroffenbergallee 6, 83471 Berchtesgaden (zu Fuß vom Zentrum über das Nonntal und die Salzburger Straße -Hinweisschilder- in ca. 15-20 Minuten zu erreichen), Tel.: +049 (0)8652 / 4410, Fax: +049 0)8652 / 9797695. Die. bis So. 10- 17 Uhr, im Nov. geschlossen. Erwachsene: 2,50€
[Bearbeiten] weitere Sehenswürdigkeiten
- Weihnachtsschützenplatz mit hist. Gasthaus von 1328
- Marktbrunnen von 1677
- Kurgarten
- Mattensprungschanze
- Watzmann-Therme − täglich geöffnet von 10 - 22 Uhr
- Nationalparkhaus - Informationszentrum des Nationalparks; zeigt eine Ausstellung zur Natur- und Tierwelt im Park. · Geöffnet: täglich von 9 - 17 Uhr · Eintritt frei · Tel.: 08652 - 64343 · Franziskanerplatz 7 · Anfahrt
- Obersalzbergbahn - Die Bahn verkürzt den Aufstieg zum Kehlsteinhaus. Sie führt von ca. 600 m bis auf 1020 m Höhe (bei Streckenlänge 1530 m).
- Salzbergwerk Berchtesgaden - Erlebnisbergwerk · Stationenen: Fahrt auf der Grubenbahn in den Stollen, unterirdische Rutschen, Salzgrotte und Floßfahrt auf dem Salzsee
- Geöffnet: 1. Mai - 31. Okt.: täglich 9 - 17 Uhr, 2. Nov. - 30. April: täglich 11 - 15 Uhr · Eintritt SalzZeitReise: 14,90 €, Kinder 4-16 Jahre, Familien 41,- €, SalzZeitReise + Alte Saline: 18 € / 12 € / 49,50 € (Stand 2010) · Tel.: 08652 - 600 220 · 25 min. Fußweg vom Bahnhof, Buslinie 840 „Salzbergwerk“
- Museum "Dokumentation Obersalzberg" - Dokumentationszentrum zur Geschichte des Obersalzberges im Nazi-Deutschland (1933-1945) Die Ausstellung stelllt auch die Geschichte des Obersalzbergs allgemein vor.
[Bearbeiten] Aktivitäten
[Bearbeiten] regelmäßige Veranstaltungen
- Bergfest der Berchtesgadener Bergknappen, alljährlich zu Pfingsten in und um das Salzbergwerk Berchtesgaden: Konzert der Knappschaftskapelle am Schlossplatz, Festzug durch Berchtesgaden. Das Fest beruft sich auf eine fast 500-jährige Tradition.
- Christkindlmarkt am Schlossplatz: jeweils an den Adventswochenenden Fr. mit So. von 13 bis 19 Uhr.; Rahmenprogramm (Turmbläser, Handwerksvorführungen); Beim Klöcklsingen ziehen als Hirten verkleidete Jugendliche mit Liedern und Gebeten von Haus zu Haus.
[Bearbeiten] Einkaufen
[Bearbeiten] Kunsthandwerk
- Berchtesgadener Handwerkskunst (Spanschachteln, Grob- und Feinschnitzereien, Christbaumschmuck, Spielzeug, Figuren, Engel), Schlossplatz 1 ½ , 83471 Berchtesgaden, Tel.: +049 (0)8652 / 979790, Fax: +049 (0)8652 / 979791, Email: info@berchtesgadener-handwerkskunst.de. Mo. - Fr. 9-12 Uhr, 14-18 Uhr, Sa. 9-12 Uhr;
- Schnitzerei Streitfelder (Heiligenfiguren, profane Figuren, traditionelle Masken), Metzgerstraße 2 , 83471 Berchtesgaden (Fußgängerzone), Tel.: +049 (0)8652 / 65 79 45
[Bearbeiten] Küche
[Bearbeiten] Nachtleben
[Bearbeiten] Unterkunft
[Bearbeiten] günstig
- Jugendherberge Berchtesgaden - Die Herberge ist zu Fuß in 25 Minuten vom Bahnhof erreichbar. Sie liegt auf einem Hügel mit freiem Blick auf das Bergmassiv des Watzmann und dem National Park Berchtesgaden. Sie ist von einem großen, parkähnlichen Gelände mit schönem alten Baumbestand für Sport, Spiel und Freizeitvergnügen umgeben. Auf dem Gelände ist ein großer Hochseilgarten entstanden, um Grenzerfahrungen zu lernen und zu leben. Vom ADFC ist die fahrradfreundliche Unterkunft mit dem Prädikat "Bett & Bike-Jugendherberge" zertifiziert. · Preise bis 27 Jahre: 19,10 € für Ü/F, über 27 Jahre: 23,10 €, mit Dusche und WC: 8,- € mehr · Struberberg 6, 83483 Bischofswiesen, · Tel.: 08652 - 9437-0.
[Bearbeiten] mittel
[Bearbeiten] gehoben
- InterContinental Berchtesgaden Resort, Hintereck 1, 83471 Berchtesgaden (Obersalzberg), Tel.: +49 (0)8652 9755-0, Fax: +49 (0)8652 9755-9999, Email: berchtesgaden@ichotelsgroup.com. (Koordinate: 47° 38' 1" N 13° 2' 46" O). Das 5-Sterne-Superior-Hotel befindet sich am Eckerbichl am Obersalzberg, besteht seit 2005 und befindet sich im Besitz einer Tochter der BayernLB. Es besitzt 126 Zimmer, zwölf Suiten und vier Restaurants, darunter das Gourmet-Restaurant „Le Ciel“ mit französischer Küche (ein Michelin-Stern) und eine Vinothek. Für die Gäste stehen ein Wellnessbereich („The Mountain Spa“) und ein Hubschrauberlandeplatz zur Verfügung. Ein Schwerpunkt des Hotelbetriebs stellt der Tagungstourismus dar. Zudem befinden sich unterhalb des Hotels der Golfclub Gutshof-Obersalzberg und ein Skigebiet. Der Obersalzberg wurde 1996 durch die Amerikaner wieder an den Freistaat Bayern zurückgegeben. Mit dem Hotel will man an die touristische Tradition vor dem Zweiten Weltkrieg anknüpfen.
[Bearbeiten] Sicherheit
- Alpenvereins - Wetterdienst;
- Lawinenwarndienst für Bayern.
- Lawinenwarndienst für Österreich
[Bearbeiten] Gesundheit
- Kreisklinik Berchtesgaden, Locksteinstrasse 16, 83471 Berchtesgaden (im Norden Berchtesgadens), Tel.: +049 08652 / 57 - 0
- Allgemeinmediziner, Zahnärzte und Spezialärzte sind in Berchtesgaden mehrfach vertreten.
- Apotheke am Marktplatz, Marktplatz 8, 83471 Berchtesgaden, Tel.: +049 08652 / 2154, Fax: +049 08652 / 66753
- St. Antonius Apotheke, Maximilianstraße 11, 83471 Berchtesgaden, Tel.: +049 08652 / 40 20, Fax: +049 08652 / 6 63 87. Mo. bis Fr.: 8.00 bis 12.30 Uhr und 14.15 bis 18.00 Uhr; Sa.: 8.30 bis 12.30 Uhr
| Kurzinfos | |
| Telefonvorwahl: | 08652 |
|---|---|
| Postleitzahl: | 83471 |
| Kennzeichen: | BGL |
| Zeitzone: | UTC+1 |
| Notruf: | 112 / 110 |
| Bergwacht-Notruf: | 19222 |
[Bearbeiten] Klarkommen
- Tourist-Information Berchtesgaden im Kur- & Kongresshaus, Maximilianstr. 9, 83471 Berchtesgaden, Tel.: +049 (0)8652 / 9445-300, Fax: +049 (0)8652 / 967-381, Email: info.kurhaus@berchtesgaden.de
- Tourist-Information "Tourismusregion Berchtesgaden-Königssee", Königsseer Straße 2, 83471 Berchtesgaden, Tel.: +049 (0)8652 / 967-0, Fax: +049 (0)8652 / 967-400, Email: info@berchtesgadener-land.info
[Bearbeiten] Post und Telekommunikation
Telefonvorwahl: 08652, Postleitzahl: 83471
[Bearbeiten] Ausflüge
- Wanderung durch die 2,5 km lange, wildromantische Almbachklamm. Sie ist ein ganz besonderes Naturerlebnis. Im Verlauf der leichten Wanderung müssen 218 Höhenmeter über 20 Stege und 320 Stufen abei einem Wasserfall zurückgelegt werden. Die Durchwanderung dauert ca. 2 Stunden. · Am Eingang zur Almbachklamm findet man Deutschlands älteste Marmorkugelmühle. Seit 1683 werden hier grobe Marmorbrocken durch Wasserkraft zu Kugeln geschliffen.
- geöffnet: 1. Mai bis 31. Oktober, außerhalb der Öffnungszeiten ist die Almbachklamm auf eigene Gefahr zugänglich. · Eintritt 2,60 €, Kinder 6 - 16 Jahre: 1,40 € · Ausgangspunkt ist der Parkplatz Almbachklamm beim Gasthaus Kugelmühle Marktschellenberg. · B 305 zwischen Berchtesgaden und Marktschellenberg.
- Wimbachklamm · in Ramsau
- Schellenberger Eishöhle · in Markschellenberg
- Wallfahrtskirche Maria Gern · Nördlich von Berchdesgaden
[Bearbeiten] Literatur
- Albert Hirschbichler : Berchtesgadener Land, Gebietsführer für Natur, Kultur, Freizeit und Sport. Berchtesgaden : Anton Plenk, 2006 (1. Auflage), ISBN 3-927657-69-0, 255 Seiten. vor Ort verschiedentlich erhältlich
- Königssee und Umgebung, kostenlos bei der Nationalparkverwaltung (siehe Weblinks, pdf) und bei deren Infostellen erhältliche Broschüre;
[Bearbeiten] Karten
- Kompass Wanderkarte Blatt 14: "Berchtesgadener Land und Chiemgauer Alpen" (1:50.000, für Wanderer und Radfahrer);
- freytag & berndt (1:50.000) Blatt WKD5 (Wanderer, Rad und Schitourenkarte).
- Alpenvereins Karten (1:25.000) Blatt 10/1, 10/2. (für Bergsteiger).
[Bearbeiten] Weblinks
- Gemeinde Berchtesgaden: http://www.berchtesgaden.de
- Nationalpark Berchtesgaden: www.nationalpark-berchtesgaden.de
- Berchtesgaden Tourismus:www.berchtesgadener-land.com
- Berchtesgadener Handwerkskunst: berchtesgadener-handwerkskunst.de
- Berchtesgadener u. Salzburger Hüttenwirte e.V.: www.huettenwirte.com

