Armenien
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Armenien liegt in Transkaukasien südlich des Kaukasus. Angrenzende Länder sind im Nordwesten Georgien, im Nordosten Aserbaidschan, im Südosten der Iran sowie im Süden und Westen die Türkei.
| Lage
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| Flagge
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| Kurzdaten | |
| Hauptstadt: | Erewan |
|---|---|
| Staatsform: | Republik |
| Währung: | Dram (AMD) |
| Fläche: | 29.800 km² |
| Bevölkerung: | 3,2 Mio |
| Sprachen: | Armenisch |
| Religionen: | Armenisch-Apostolisch |
| Stromnetz: | 220 V (50Hz) |
| Telefonvorwahl: | +374 |
| Internet TLD: | .am |
| Zeitzone: | UTC +4 |
[bearbeiten] Regionen
[bearbeiten] Städte
[bearbeiten] Weitere Ziele
- Khor Virap – ehemaliges Kloster an der Grenze zur Türkei mit Blick auf den Ararat (50 km südöstlich der Hauptstadt)
- Sevan See − grösster See der Region Transkaukasien und beliebter Erholungsort im Nordosten
[bearbeiten] Hintergrund
Armenien gehört mit Georgien und Äthiopien zu den ältesten christlichen Nationen der Welt. Die Christianisierung wird auf den Heiligen Georg auch Grigori genannt zurückgeführt. Dieser war 13 Jahre lang in einer Grube gefangen und wurde heimlich durch eine Witwe am Leben gehalten. Aufgrund eines ihm zugesprochenen Wunders kam er frei und das Christentum wurde im Jahr 301 zur Staatsreligion erhoben. Am Platz seiner Gefangenschaft steht das aus dem 4. Jahrhundert stammende Kloster Khor Virap.
Insgesamt leben in Armenien etwa 3,2 Millionen Menschen, davon mehr als ein Drittel in der Hauptstadt Erewan.
[bearbeiten] Anreise
[bearbeiten] Einreisebestimmungen
Zur Einreise ist ein Visum erforderlich. Dieses kann auch bei Einreise an den Grenzübergängen bzw. am Flughafen erteilt werden (Achtung: nicht bei Einreise mit dem Zug). Genauere Informationen (Englisch) bietet das armenische Außenministerium unter der Rubrik Konsularangelegenheiten und Visa.
Ein Transitvisum kostet derzeit 10.000 Dram und ein Touristenvisum 15.000 Dram. Ersteres ist drei und letzteres 120 Tage gültig. Die Einreise mit dem eigenen Fahrzeug ist problemlos möglich.
[bearbeiten] Flugzeug
Die Anreise mit dem Flugzeug wird Sie vermutlich zum Flughafen "Zvartnots", ein klein wenig außerhalb von Eriwan führen. Derzeit kommen Flüge fast ausschließlich nachts an, da wohl tagsüber der Flughafen ausgebaut wird. Es stehen jedoch zu jeder Zeit weitere Anschlussmöglichkeiten zur Verfügung und der Flughafen ist durchweg "belebt".
Wer vom Flughafen in ein Hotel möchte, kann auch ein Taxi benutzen. Allerdings empfiehlt es sich hier nicht die zumeist gleich heranstürmenden inoffiziellen Taxifahrer mit ihren zwielichtigen Angeboten zu nutzen, sondern lieber auf ein offizielles Taxi zurückzugreifen. Für ungefähr 7-10 US-Dollar (Stand: Dezember 2005) geht es hiermit dann in die Innenstadt. Es schadet auch nicht, sich vorher mit dem Fahrer über den Preis einig zu werden, da ansonsten - wie überall - gerne Fantasiepreise erhoben werden.
[bearbeiten] Bahn
Es gibt eine allnächtliche Verbindung nach Tiflis in Georgien. Die Fahrtzeit beträgt ca. 14 Stunden. Die Schienenverbindungen nach Aserbaidschan und Nachitschewan sind unterbrochen.
[bearbeiten] Bus
Leider ist das öffentliche Verkehrssystem in Armenien nicht mit dem in unseren Breiten zu vergleichen und arg überbeansprucht. Die stetig verkehrenden Busse in Eriwan und in anderen Städten sind zumeist maßlos überfüllt und erinnern fast etwas an Viehtransporte. Wer der armenischen Sprache mächtig ist oder zumindest gut Russisch spricht, versucht sein Glück vielleicht besser mit einem Kleinbus/ Sammeltaxi (Marschroutka auf Russisch), mit welchem man für 100 Dram (ca. 20 Cent) relativ günstig an das gewünschte Ziel gelangt.
[bearbeiten] Auto/ Motorrad/ Fahrrad
Die Einreise mit dem eigenen Fahrzeug ist unproblematisch. Wichtig ist jedoch, daß es deklariert wird. Die Deklaration erfolgt durch den Zoll. Im Zweifel kann man hier nachfragen.
[bearbeiten] Mobilität
Im Land existieren zahlreiche Bus u7nd Taxi sowie Minibusnetze, die den Reisenden an jeden Ort bringen. Hierbei ist allerdings Geduld vorausgesetzt, da die Fahrten mitunter recht lang sind. Mit dem eigenen Fahrzeug bewegt man sich problemlos auf gut ausgebauten Strassen durch das Land. Die Beschilderung in den Orten ist zumeist recht übersichtlich. Aber mit etwas freundlichem Fragen kommt man immer weiter. Die Verkehrsregeln werden recht frei ausgelegt. Desweiteren gehören Kühe, Schafherden,und attackierende Hunde mit dazu (auch auf Autobahnen). Überholt wird wo Platz ist und die (Mini)Bushaltestelle ist (ähnlich den Nachbarländern Türkei und Georgien) da wo man aussteigen oder einsteigen will.
[bearbeiten] Sprache
Amtssprache ist armenisch, wobei damit das Ostarmenische gemeint ist. Dies wird auch in der Hauptstadt Eriwan gesprochen. Bewegen Sie sich in ländlicheren Gebieten, ist mitunter auch Westarmenisch anzutreffen. Die Kommunikation ist selbst für Armenier nicht ganz einfach, trotz sehr vieler grundlegender Gemeinsamkeiten. sind zu empfehlen, da etwa 95% der Armenier zumindest Russisch verstehen. Mit Englisch wird man hingegen lediglich bei den jüngeren Leuten Erfolg haben. Deutsch, Französisch und andere europäische Sprachen spielen eher eine untergeordnete Rolle.
[bearbeiten] Kaufen
Die Währung Armeniens ist der Dram. der Wechselkurs liegt (Juni 2008) etwa bei 480 Dram für einen Euro. Geldwechsel ist an der Grenze oder in Banken problemlos möglich. In Erewan und anderen grossen Städten kann mit den gängigen Kreditkarten an Bankautomaten Geld abgehoben werden. Dies schliesst die EC–Karte (Maestro) mit ein.
Gemessen an Mitteleuropa sind die Preise in Armenien noch sehr günstig und verleiten zum Kauf, allerdings sind gerade manch importierte Waren dann doch fast genauso, wenn nicht sogar teurer als in Deutschland. Auf Märkten ist etwas Vorsicht geboten, da man Ihnen als Ausländer gern mal einen kleinen "Ausländer-Bonus" auf den Preis aufschlagen wird. Falls möglich, empfiehlt es sich, hier besser mit einem Einheimischen einkaufen zu gehen, da diese die Preise kennen und zudem notfalls auch verhandeln können.
Ein einfacher Imbiss ist zwischen 100 und 200 Dram zu haben, die Flasche Mineralwasser kostet zwischen 100 und 200 Dram (1 Liter). Wein ist generell recht teuer, Einheimisches Bier liegt zwischen 300 und 500 Dram (z.B. Gymri Hell oder Dunkel).
[bearbeiten] Küche
Im grossen und ganzen orientalisch angehaucht, d.h. Sish Kebab und Ähnliches findet sich häufig. Frisches Gemüse und Salat gehört mit dazu. Dazu trinkt man Wasser, Tee (Tschai) oder Kaffee. Achtung in Lokalen wird auch Nescafe angeboten. Besser ist hier nachzufragen und einen „richtigen“ Kaffee zu bestellen.
[bearbeiten] Nachtleben
[bearbeiten] Unterkunft
In den grösseren Städten gibt es Hotels in den verschiedenen Preiskategorien. Einfache Hotrels sind teilweise schon ab 8000 Dram für das Doppelzimmer zu haben. In grösseren Hotels, wie bespielsweise dem „Erewuni“ (EREBYNИ) in Erewan sind 90 $ durchaus im Rahmen.
[bearbeiten] Lernen und Studieren
[bearbeiten] Arbeiten
[bearbeiten] Feiertage
| Termin | Name | Bedeutung |
| 1. und 2. Januar | Neujahr | |
| 6. Januar | Weihnachten | armenisch orthodoxes Weihnachtsfest |
| 28. Januar | Tag der Armee | |
| 8. März | Frauentag | Internationaler Tag der Frau |
| 7. April | Muttertag | |
| 24. April | Tag der Erinnerung an den Völkermord | Erinnerung an das Massaker an den armenischen Christen durch das osmanische Reich im ersten Weltkrieg |
| 1. Mai | Tag der Arbeit | |
| 9. Mai | Tag des Sieges | |
| 28. Mai | Tag der Republik | |
| 5. Juli | Tag der Verfassung | |
| 21. September | Tag der Republik | |
| 31. Dezember | Silvester |
[bearbeiten] Sicherheit
In Eriwan selbst hat man tagsüber nichts zu befürchten, die Polizei ist auch an allen wichtigen Orten und sogar oftmals vor Hotels präsent. Daneben gibt es überall privates Wachpersonal. Dennoch empfiehlt es sich als Vorsichtsmaßnahme besser keinen teuren Schmuck oder das Geld an einer leicht einsehbaren/ leicht zugänglichen Stelle zu tragen. Lettzlich stellen aber viele Einheimische genau diesen zur Schau. Es gilt wie überall etwas gesunden Menschenverstand walten zu lassen. Nachts empfiehlt es sich besser nicht allein auf die Straße zu gehen.
[bearbeiten] Gesundheit
[bearbeiten] Klima und Reisezeit
Reisezeit ist eigentlich das Ganze Jahr. Die Bergregionen sind zumeist ab Mitte bis Ende Mai sicher schneefrei und bleiben dies bis etwa Ende Oktober.
[bearbeiten] Verhaltensregeln
[bearbeiten] Post und Telekommunikation
Nahezu das gesamte Land bietet eine hervorragende GSM Abdeckung.Roaming Abkommen mit verschiedenen Mobilfunkanbietern existieren. Hier informiert man sich am besten be dem entsprechenden Anbieter. In den grösseren Städten sind zahlreiche Internetcafes zu finden. manchmal muss man etwas suchen, oder fragen.
[bearbeiten] Literatur
[bearbeiten] Weblinks
- www.gov.am - Offizielle Homepage der Armenischen Regierung in Armenisch, Englisch und Russisch



