Afandou

Aus Wikivoyage

Wechseln zu: Navigation, Suche

Afandou (griechisch Αφάντου, Afántou) ist ein Ort auf Rhodos, 20 km von Rhodos-Stadt entfernt.

Afandou
Einwohner: 6.700
Lage
Lagekarte
Afandou
Afandou

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Anreise

Auf dem Weg nach Afandou
Auf dem Weg nach Afandou

Arfandou liegt nicht dirket an der Ostküste von Rhodos, sondern etwas im Hinterland. Der Name soll so etwas bedeuten wie das unsichtbare Dorf. Es liegt zwischen Faliraki und Kolymbia und man kann es mit dem Bus von Rhodos-Stadt aus bequem in einer halben Stunde erreichen, wobei bequem sich mehr auf die Zeit bezieht, weniger auf den Bus .

In Afandou gibt es einen Taxistand. Wer es bequemer mag, der sollte das Taxi nehmen, auch wenn es etwas teuerer ist. Mit den Preisen in Deutschland kann man die Taxipreise hier allerdings nicht vergleichen. Es ist viel billiger.

[Bearbeiten] Mobilität

Wer mit dem Mietwagen oder einem anderen gemieteten Fahrzeug nach Arfandou fährt sollte wissen, dass die Ortschaft zwar zunächst sehr gut ausgebaut wirkt, es zum Ortskern aber immer enger wird. Dazu sind die Schilder nicht unbedingt zweisprachig, dass heißt es gibt auch durchaus Schilder, die nur in griechischen Buchstaben geschrieben sind.

Erschwerend hinzu kommt, dass sich der Verkehr in Afandou als äußerst komplex gestaltet. Es fehlen teilweise die Bürgersteige, die Menschen, auch die Kinder gehen auf den Straßen. Wie auf ganz Rhodos scheinen die Schilder nur grobe Hinweise zu sein. Keiner hält sich dran. Man wird, obwohl es so eng ist, links und rechts überholt, wenn es dem nachfolgendem Fahrzeug zu langsam geht, obwohl Kinder auf den Straßen herum laufen.

Parkplätze gibt es in Afandou nicht. Der Einheimische stellt sich irgendwo hin, wo man dann gerade noch durchkommen kann. Wenn es zu eng wird, macht man halt die Warnblinkanlage an. Und in diesem Gewirr fahren auch Lkws und Busse. Am besten man stellt sein Fahrzeug am Ortsrand ab und geht zu Fuß in den Ort, was allerdings auch nicht ganz ungefährlich ist, denn Autos haben hier immer Vorfahrt.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

Die Katholiki-Kirche
Die Katholiki-Kirche

Ähnlich wie Lindos kann man den ganzen Ort als Sehenswürdigkeit ansehen. Hier kann man dem Leben der Einheimischen zusehen, deren Lebensweise ein wenig verstehen und nachempfinden. Auch wenn es in Afandou eine Menge Touristen gibt und auch eine Menge Leute aus ganz Europa, die in den Touristen-Dörfern arbeiten, es hat sich sedin griechisches Flair erhalten. Es ist so ein bisschen zwischen Orginal und Tourist.

Bummelt man durch den Ortskern, sieht man überall Tavernen und Geschäfte, alles was man so braucht. Die Tavernen und Cafés sind schon vormittags mit Einheimischen besetzt, auch wenn sie nicht voll sind. Aber hier einen Kaffee zu trinken, lohnt sich allemal.

Im Ortskern befindet sich auch die Katholiki-Kirche, ein typisch rhodische Kirche, nicht so alt wie es scheint. Wie alle Kirchen auf Rhodos aus Spenden finanziert. Man sollte sich hier auf jeden Fall etwas umsehen. Es gibt viel zu entdecken.

Afandou hat auch einen eigenen Strand. Man hat sogar eine asphaltierte Straße dorthin gebaut. Der Strand ist in der Vorsaison wirklich ein Tipp, wenn man einmal ganz alleine sein möchte. Er ist mindestens drei Kilometer lang und nur in der Hauptsaison bewirtschaftet. Er ist nicht sooo schön, aber wirklich schöne Strände gibt es auf Rhodos gar nicht. ADoch man wird entschädigt durch türkises Meer und Einsamkeit. Das ändert sich im Sommer, da ist es hier voller. Das Ganze trägt den typisch griechischen Namen Afandou-Beach.

Es gibt nur eine feste Taverne am Strand, aber im Sommer kommen einige mobile Shops dazu, dass man nicht verhungern und verdursten muss. Es gibt auch ein paar sandige Abschnitte und es werden auch Liegen und Schirme angeboten. Vor allem gibt es auch im Sommer ein paar Stellen, an denen man so ziemlich allein liegt.

Der Strand von Afandou in der Vorsaison
Der Strand von Afandou in der Vorsaison

[Bearbeiten] Aktivitäten

Wenn man nach Afandou kommt, sollte man sich die Zeit nehmen, etwas durch den Ort zu bummeln. Vielleicht auch, um auch die Schattenseiten des Insellebens einmal kennenzulernen und die lockere Art, wie die Leute hier damit umgehen. Wohnt man in Faliraki oder Kolymbia lässt man sich für einen oder zwei Euro mit dem Bus am Abend bringen. Dann hat man Zeit hier mit den Einheimischen und den Fast-Einheimischen zu feiern. Man zieht von Bar zu Bar, lernt immer wieder neue Leute kennen, es kann wirklich toll werden. Dann fährt man für etwa 10 Euro wieder zurück und hat einen schönen Abend im Gepäck.

Man spricht im allgemeinen Deutsch, man kann sich aber immer in Englisch verständigen. Die Leute, auch die zugereisten Deutschen, Skandinavier und Engländer sind sehr zugänglich.

Man kann in Afandou auch gut essen gehen. Man muss ja nicht die erstbeste Taverne mit Touristen-Essen besuchen. Wenn man etwas sucht, bekommt man etwas für die griechische Zunge. Das ist nicht nur lecker, das ist auch ein Erlebnis. Man transportier hier das Lebensgefühl sehr gut. Man kann schön relaxen, was man im Hotel an den All Inclusive Buffetts nicht kann.

Am Strand befindet sich der einzige Golfplatz von Rhodos.

[Bearbeiten] Einkaufen

Wenn man shoppen gehen will, ist man in Afandou schlecht aufgehoben. Neben den typischen Touristen-Läden gibt es so den Kleinkram, den die griechische Familie und die Zuwanderer so brauchen, sonst nichts oder nicht viel. Zum Einkaufen muss man nach Rhodos-Stadt fahren.

[Bearbeiten] Küche

Bars im Zentrum am Mittag
Bars im Zentrum am Mittag

Neben der für die Touristen ausgerichteten Küche, die so etwas so aussieht wie ein griechischer Imbiss in Deutschland, gibt es hier zahlreiche Restaurants, die einfache, aber traditionelle griechische Küche anbieten. Kommt man nach Afandou, sollte man einfach nur schauen, in welchen Restaurant sitzen viele Griechen. Da sollte man sich dazu setzen. Man wird auch gar nicht behandelt wie ein Außerirdischer, viele waren einmal in Deutschland, haben hier gearbeitet und sprechen auch gut Deutsch. In diesen Restaurants kann man griechisch essen! Das ist auch anders als in Deutschland beim "Griechen!" Es ist viel einfacher, gelöster, entspannter.

Neben den zahlreichen Fischgerichten sollte man insbesondere die Meeresfrüchte nicht vergessen, die man hier bekommen kann. Lassen Sie sich Zeit, hier wird man nicht getrieben, weil der nächste Gast schon wartet. Sie haben hier eine besondere Gastfreundschaft.

[Bearbeiten] Nachtleben

Eine Gasse in Afandou
Eine Gasse in Afandou

Am Abend, insbesondere am Freitag und Samstag und an Feiertagen, blüht Afandou auf. Die Bars haben alle geöffnet, es vereinen sich Touristen mit Angestellten aus den Geschäften der Gegend mit den Einheimischen. Es wird gefeiert, was das Zeug hält, aber nicht laut sondern ruhig und gelassen. Man zieht von Taverne zu Taverne, trifft den einen oder den anderen, unterhält sich gut und vergisst den nächsten Tag. Das kann man hier gut!

Wer schrille Feten mag, der ist in Afandou nicht gut aufgehoben. Sirtaki ist angesagt, aber nicht zu laut. An einem Abend schafft man nicht alle Tavernen. Wer Glück hat, besorgt sich einen Führer, der hier arbeitet und wohnt und der sich auskennt.

[Bearbeiten] Unterkunft

Hotels für Pauschalreisende gibt es in Afandou nicht. Es gibt ein paar Fremdenzimmer, die man sich mieten kann, wenn man auf einen Tag hier vorbeikommt. Diese bieten rustikalen Komfort, sind aber nicht so teuer. Afandou ist kein Touristenort, so gibt es nur die entsprechenden Zimmer. Man findet sie nicht auf Anhieb, man muss schon etwas suchen.

[Bearbeiten] Ausflüge

Von Afandou aus sind Rhodos-Stadt, Faliraki, Tsambika und die Sieben Quellen bequem zu erreichen. Faliraki und Rhodos-Stadt auch gut mit dem Bus. Aber auch Lindos ist noch mit dem Bus zu erreichen.

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

Persönliche Werkzeuge
Verwandte Sites
Andere Sprachen