Österreich
Aus Wikivoyage
Österreich liegt in Europa, es hat gemeinsame Grenzen mit Deutschland und Tschechien im Norden, der Slowakei und Ungarn im Osten, Slowenien und Italien im Süden und der Schweiz und Liechtenstein im Westen.
| Lage
| |
| Flagge
| |
| Kurzdaten | |
| Hauptstadt: | Wien |
|---|---|
| Staatsform: | Bundesrepublik |
| Währung: | Euro (EUR) |
| Fläche: | Gesamt: 83.870 km² Land: 82.444 km² Wasser: 1.426 km² |
| Bevölkerung: | 8,140 Mio. (2004) |
| Sprachen: | Deutsch, regional: Kroatisch, Slowenisch, Ungarisch |
| Religionen: | Katholiken 73,6 %, Protestanten 4,7 %, Konfessionslos 12 % |
| Stromnetz: | 230 V/ 50 Hz |
| Telefonvorwahl: | +43 |
| Internet TLD: | .at |
| Zeitzone: | UTC+1 (MEZ) Sommerzeit MESZ (MEZ+1) März-Oktober |
[bearbeiten] Bundesländer und Regionen
[bearbeiten] Bundesländer
Österreich ist in folgende Bundesländer gegliedert (Hauptstadt in Klammern):
- Burgenland (Eisenstadt)
- Kärnten (Klagenfurt)
- Niederösterreich (Sankt Pölten)
- Oberösterreich (Linz)
- Salzburg (Salzburg)
- Steiermark (Graz)
- Tirol (Bundesland) (Innsbruck)
- Vorarlberg (Bregenz)
- Wien (Wien)
[bearbeiten] Regionen
- Alpen (Österreich) (Kärnten, Salzburg, Steiermark, Tirol, Vorarlberg)
- Nationalpark Hohe Tauern (Kärnten, Salzburg, Tirol)
- Dachstein-Tauern-Region (Steiermark)
- Salzkammergut-Ausseerland (Oberösterreich, Steiermark)
- Neusiedler See / Seewinkel (Burgenland)
- Naturpark Raab (Burgenland)
- Thermenregion (Steiermark)
- Wachau (Niederösterreich)
- Waldviertel (Niederösterreich)
- Weinviertel (Niederösterreich)
- Mostviertel (Niederösterreich)
- Zillertal (Tirol)
- Wipptal (Tirol)
- Ötztal (Tirol)
- Arlberg (Vorarlberg, Tirol)
usw. usf.
[bearbeiten] Städte
Die Bundeshauptstadt:
- Wien: besitzt ein imposantes Kulturangebot. Aufregende Sehenswürdigkeiten sowie Wiener Gemütlichkeit zwischen Heurigem und Kaffeehaus machen Wien in aller Welt beliebt. Wiens Geschichte reicht zurück bis ins erste nachchristliche Jahrhundert, als die Römer das Militärlager Vindobona gründeten. Das heutige Stadtbild wurde vor allem im Barock geprägt. Besonders während der Regentschaft von Kaiserin Maria Theresia sowie von Kaiser Franz Joseph, der den Prachtboulevard der Ringstraße anlegen ließ. Eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten der Stadt ist das barocke Schloss Schönbrunn, die ehemalige Sommerresidenz der Kaiser, die mit einer zauberhaften Parklandschaft, Palmenhaus, Gloriette und einem Tiergarten ausgestattet ist. In der Hofburg, von wo aus das Imperium des Habsburgerreiches regiert wurde, kann man in den prächtigen Alltag der Kaiserfamilie eintauchen. Im Barockschloss Belvedere ist heute die Österreichische Galerie untergebracht, die die größte Sammlung von Werken Klimts und Kokoschkas sowie prominente Werke Schieles präsentiert. Als Wahrzeichen Wiens gelten der gotische Stephansdom im Zentrum, das Riesenrad im Wiener Prater, einem traditionsreichen Vergnügungspark und die Spanische Hofreitschule mit ihrem berühmten Lipizzaner-Ballett.
Die Landeshauptstädte der jeweiligen Bundesländer:
- Eisenstadt: Fürst Esterházy wählte sie zu seiner Residenzstadt, heute ist Eisenstadt Hauptstadt vom Burgenland. Spuren höfischen Lebens und das Erbe von Joseph Haydn begleiten hier die Besucher auf Schritt und Tritt. Eisenstadts Top-Sehenswürdigkeit ist das Schloss Esterházy, eine ursprünglich gotische Burg (1364), die von den Fürsten Esterházy großzügig aus- und umgebaut (1663-1672) und zum Zentrum des höfischen Lebens gemacht wurde. Heute präsentiert sich das Schloss als Ort lebendiger Kultur. Im Haydnsaal erklingen unter den herrlichen Deckenfresken bei festlichen Anlässen und Konzerten die Melodien Joseph Haydns. Überhaupt ist der Name des Komponisten untrennbar mit der Stadt verbunden. Ab dem Jahr 1761 wirkte er mehr als vierzig Jahre als Kapellmeister am Esterházyschen Hof. Heute begegnet man ihm u.a. in der Haydnkirche (Bergkirche), im Haydn-Mausoleum sowie im barocken Haydn-Haus und vor allem bei den Internationalen Haydntagen im September mit den weltbesten Haydn-Interpreten.
- Klagenfurt: Die Hauptstadt Kärntens, liegt an einem der wärmsten und größten Alpenseen Europas - der Wörthersee ist jedes Jahr Reiseziel für internationale Prominenz, Wasserliebhaber und Sonnenanbeter. Klagenfurt besitzt eine der schönsten Altstädte Österreichs und wurde dafür schon dreimal mit dem Europa Nostra-Diplom ausgezeichnet. Charakteristisch sind die Renaissance-Innenhöfe, in denen heute moderne Boutiquen, In-Lokale und urige Gastgärten angesiedelt sind. Auf dem Neuen Platz befindet sich der Lindwurm, das steinerne Wahrzeichen der Stadt, die die Gründungssage Klagenfurts erzählt. Bei einer Schlosswanderung kann sich der Besucher ins Mittelalter zurück versetzen lassen. Weiterhin besitzt die Stadt zahlreiche Museen und Galerien von internationalem Ruf, worunter sich das Museum moderner Kunst, das Landes-Museum mit seinen römischen Funden (darunter der berühmte "Jüngling vom Magdalensberg"), der Wappensaal, das Diözesan-Museum und die Landhausgalerie befinden.
- Sankt Pölten: Die Hauptstadt des Barocks könnte man die junge Landeshauptstadt in Niederösterreich beinahe nennen: barocke Bürgerhäuser und das Karmeliterinnenkloster sind Zeugen einer großen Vergangenheit. Erst 1986 wurde das 50.000 Einwohner zählende St. Pölten zur niederösterreichischen Landeshauptstadt erhoben. Dabei besitzt die Stadt an der Traisen das älteste verbriefte Stadtrecht Österreichs, welches bereits 1159 vom Passauer Bischof Konrad verliehen wurde. Hier kann man prächtige Barockgebäude, malerische Plätze und ansprechende Events in einer dynamischen und sehenswerten Stadt erleben. Die Stadt erlebte ihre erste Hochblüte 1689, als der Barock-Baumeister Jakob Prandtauer hierher übersiedelte und in der Folge einige bedeutende Bauwerke schuf. So gehen etwa das Karmeliterinnenkloster oder der Kernbau des Instituts der Englischen Fräulein auf jenen Baumeister des Stiftes Melk zurück. In den barocken Bürgerhäusern auf dem Herrenplatz und auf dem 1995 von Boris Podrecca neu gestalteten Rathausplatz begegnen Ihnen eindrucksvolle Zeugnisse barocker Pracht. Ebenso in den Fassaden des Barockhauses in der Fuhrmanngasse sowie des erwähnten Instituts der Englischen Fräulein, zu deren berühmtesten Schülerinnen Paula von Preradovic zählte, die Textdichterin der österreichischen Bundeshymne.
- Linz: Aufgrund ihrer eigenständigen kulturellen Entwicklung und einer innovativen Kunst- und Kulturszene wurde Linz zur europäischen Kulturhauptstadt 2009 gewählt. Auch im Vorfeld werden bereits Veranstaltungen zu diesem Ereignis geboten. Eintauchen in die Welt von morgen, das ist in Linz~Donau schon heute möglich: Das Ars Electronica Center fasziniert mit dem CAVE, in dem man dreidimensionale virtuelle Welten durchwandern kann und überall zum Experimentieren eingeladen ist! Am anderen Donauufer beeindruckt das Lentos Kunstmuseum durch seine gläserne Architektur und die Meisterwerke des 19. und 20. Jahrhunderts. Die Altstadt besticht mit idyllischen Gassen, geschichtsträchtigen Bauwerken und einem der größten mittelalterlichen Hauptplätze Zentraleuropas. Eine Fahrt mit dem knallgelben Linz City Express, mit der steilsten Schienenbergbahn Europas aus dem Jahr 1898 auf den Pöstlingberg oder mit einem Donauschiff lassen jede Sightseeing-Tour zum Abenteuer werden.
- Salzburg: In der Mozartstadt dominieren Kirchen, Burgen, Schlösser und Palais das Stadtbild. Kein Wunder, dass die malerische Altstadt zum Weltkulturerbe ernannt wurde. Über der Stadt, die rund 150.000 Einwohner zählt, erhebt sich als Wahrzeichen die Festung Hohensalzburg, die größte vollständig erhaltene Burg Mitteleuropas. Hier kann man sich einen guten Überblick verschaffen und seinen Rundgang planen: Nicht ausgelassen werden sollte bei solch einem Rundgang die Erzbischöfliche Residenz, eine prächtige Frühbarockanlage mit Prunkräumen und der Residenzgalerie (europäische Malerei 16. bis 19. Jahrhundert). Der nahe Salzburger Dom gilt als das bedeutendste sakrale Bauwerk der Stadt. Hier wurde Wolfgang Amadeus Mozart getauft, der in seiner Geburtsstadt als genius loci allgegenwärtig ist. Man sollte sich wohl ein wenig Zeit für das Mozart-Geburtshaus nehmen, in dem der geniale Komponist am 27.1.1756 das Licht der Welt erblickte. Das Haus befindet sich in der weltberühmten Getreidegasse, wo hohe, schmale Häuser, verlockende Geschäfte und romantische Innenhöfe für Ambiente sorgen. Nicht minder sehenswert ist das von Barockbaumeister Lukas von Hildebrandt großzügig gestaltete Schloss Mirabell mit seinem prächtigen Garten.
- Graz: Die steirische Landeshauptstadt, deren Ursprünge bis in die Römerzeit zurück reichen, liegt an beiden Seiten der Mur. Graz war europäische Kulturhauptstadt 2003. Mitten in der Stadt thront der Schlossberg, ein bewaldeter, wanderbarer Berg. Von der ehemaligen Festung auf seinem Plateau ist heute nur mehr der Uhrturm zur Gänze erhalten, das alte Wahrzeichen der Stadt. Als neues Wahrzeichen schwebt seit 2003 über dem rechten Ufer der Mur das Kunsthaus wie eine riesige, bläulich schimmernde Blase. Zwischen altehrwürdig und dynamisch-modern fallen auch die Sehenswürdigkeiten der 305.000 Einwohner zählenden Stadt ins Gewicht: Der spätgotische Grazer Dom erinnert an jene Zeit, als Graz Kaiserstadt war. Im Mausoleum ruht Kaiser Ferdinand II.. Im Landeszeughaus kann man sagenhafte 32.000 historische Waffen und Kriegsgeräte auf fünf Etagen besichtigen. Und das Landhaus mit seinem Renaissance-Arkadenhof wirkt beinahe wie ein venezianischer Palazzo.
- Innsbruck: Im Herzen der Alpen trifft man weltberühmte Denkmäler als Zeugen großer Geschichte – Seite an Seite mit postmoderner, internationaler Spitzenarchitektur. Die Hofburg, das Schloss Ambras, die Ottoburg und die Basilika Wilten erzählen die bewegte Geschichte Innsbrucks, die mit Namen wie Philippine Welser oder Andreas Hofer verbunden ist. Kaiser Maximilian I. war wohl die berühmteste Persönlichkeit, die der Stadt ihren Stempel aufdrückte: Zum Beispiel mit dem von ihm errichteten Goldenen Dachl oder mit seinem Grabmal in der Innsbrucker Hofkirche. In jüngster Zeit haben moderne Architekten wie Dominique Perrault mit der Rathausgalerie und Zaha Hadid mit der Berg-Isel-Schanze maßgeblich das Bild der Stadt mitgestaltet. Eine eindrucksvolle Kulisse, in der Sie attraktive Events begeistern – vom Tanzsommer Innsbruck über die Innsbrucker Festwochen bis zum Innsbrucker Advent.
- Bregenz Vorarlbergs Landeshauptstadt ist nicht nur auf Grund der Festspiele ein Publikumsmagnet für Kulturfans. Auch Beispiele moderner Baukunst setzen hier Meilensteine für das Kulturland Österreich. Heute ist die 2.000 Jahre alte Stadt am Bodensee mit dem Wahrzeichen Martinsturm im mittelalterlichen Stadtkern zum Magnet für Fans moderner Baukunst geworden. Architekten wie Hans Hollein, Jean Nouvel und Peter Zumthor sowie der Kreis der "Vorarlberger Baukünstler" haben in jüngster Zeit das Bild der 28.000-Einwohner-Stadt entscheidend mitgeprägt. Kulturelles Highlight ersten Ranges sind die Bregenzer Festspiele, bei denen seit mehr als einem halben Jahrhundert hochkarätige Regisseure erstklassige Opern inszenieren – mit dem "Hausorchster", den Wiener Symphonikern, auf einer atemberaubenden Seebühne. Außerhalb der Festspielzeit finden auch alljährlich hunderte Veranstaltungen wie Ausstellungen, Konzerte oder der "Bregenzer Frühling", ein international renommiertes Tanzfestival, statt.
Weitere sehenswerte Städte sind:
[bearbeiten] Weitere Ziele
- Bodensee (Vorarlberg, Schweiz, Deutschland)
- Kaprun
- Großglockner mit Großglockner-Hochalpenstraße, Hohe Tauern (Nationalpark) (Kärnten, Salzburg, Tirol)
- Neusiedler See (Burgenland, Ungarn)
- Schneeberg (Niederösterreich, Puchberg, Zahnradbahn
Die österreichischen Nationalparks stellen nicht nur für die Natur ein Refugium dar, sondern auch für den gestressten Menschen der heutigen Zeit. Hier kann man noch die Stille des Waldes genießen und dem Plätschern des klaren Bächleins lauschen - ohne störende Nebengeräusche. Auf zahlreichen Wanderrouten erlebt man faszinierende Naturlandschaften sowie seltene Pflanzen und Tiere. Wildromantische Bach- und Felsschluchten, seltene Fauna und Flora und eine hohe landschaftliche Formenvielfalt machen diese Gebiete zu etwas Besonderem.
[bearbeiten] Hintergrund
- Tips zur Fußball-Europameisterschaft vgl. UEFA EURO 2008 sowie die Artikel zu den Austragungsorten und -regionen. Im Juni 2008 wird es in Wien, Salzburg, Innsbruck und Klagenfurt viel Trubel und eigene "Fanzonen" geben.
- In Österreich überwiegt die mitteleuropäische Tierwelt: Reh, Hirsch, Hase, Fasan, Fuchs, Dachs, Marder, Rebhuhn. In alpinen Regionen sind Gemse, Murmeltier, Adler und Bergdohle heimisch. Für die pannonische Fauna charakteristisch ist das Vogelparadies im Schilfgürtel des Neusiedlersees (Reiher, Löffler, Säbelschnäbler, Wildgänse, uva.). Seit einigen Jahren gibt es in Österreich auch wieder eine kleine Bärenpopulation, die sich in hauptsächlich in den waldreichen südlichen und zentralen Bergregionen aufhält.
- Die Vielfalt des Reliefs und des Klimas bewirkt eine artenreiche Pflanzenwelt. Österreich zählt zu den waldreichsten Ländern Europas. Charakteristisch ist der Laubwald (Eichen, Buchen) bzw. Mischwald (Buchen, Fichten) in höheren Regionen Fichten, Lärchen und Zirben. Vielfältig und farbenfroh ist die Alpenflora: Edelweiß, Enzian, Alpennelke, Arnika, Almrausch, Heidekraut und vieles mehr. Besonders am Nordrand der Alpen dominiert das Grünland, im pannonischen Raum sind Buschwald, Laubmischwald und Steppenheiden typisch. Östlich des Neusiedlersees findet man eine spezifische Salzsteppenflora. Österreichs Nationalparks, die sich über drei Prozent der Landesfläche erstrecken, dokumentieren die landschaftliche Vielfalt mit zum Teil einzigartigen Naturlandschaften, wie Ur- und Regenwald.
- Für Österreich ist die Donau mehr als nur ein Fluss: Sie ist Kulturraum und Wasserweg, wirtschaftliche und mentale Klammer zu Mittel- und Osteuropa und eine der reizvollsten Regionen des Landes.
- Wer Österreich bereist, wird feststellen, dass es den "Einheitsösterreicher" nicht gibt. So vielfältig wie die Landschaften sind auch die Charaktere der Menschen. Sie reichen von der "mir san mir"-Mentalität ("Wir sind wir - und uns braucht keiner zu belehren") bis zu interkultureller Aufgeschlossenheit und Weltläufigkeit.
[bearbeiten] Anreise
[bearbeiten] Einreisebestimmungen
Reisedokumente: Gültiger Reisepass Für EU-Bürger sowie für Bürger einiger anderer Staaten genügt ein amtlicher Personalausweis, in Sonderfällen auch ein nicht länger als fünf Jahre abgelaufener Reisepass. Mitreisende Kinder benötigen entweder einen eigenen Pass oder müssen im Reisepass eines Elternteils eingetragen sein, in diesem Fall müssen sie jedoch in Begleitung des Reisepassinhabers reisen.
Visum: Kein Visum benötigen: Staatsangehörige aller Nachbarstaaten Österreichs, der EU-Mitgliedstaaten sowie zahlreicher weiterer Staaten. Auskünfte bei der österreichischen Botschaft bzw. beim österreichischen Konsulat im jeweiligen Land sowie auf der Homepage des Bundesministeriums für Auswärtige Angelegenheiten. Laut Schengener Übereinkommen können visapflichtige Drittstaatsangehörige mit einem von jedem Schengenstaat ausgestellten Schengen-Visum oder Aufenthaltstitel auch in Österreich einreisen, ohne dafür einen weiteren österreichischen Sichtvermerk zu benötigen, sofern dieses Dokument nicht auf andere Länder eingeschränkt ist.
Passkontrollen: An den Grenzen zu allen Nachbarstaaten Österreichs ausgenommen Schweiz/ Liechtenstein werden in der Regel keine Kontrollen mehr durchgeführt. Dies gilt auch im Flugverkehr auf den österreichischen Flughäfen bei Flügen von anderen und in andere Schengenstaaten. Um bei stichprobenartigen Kontrollen einen Identitätsnachweis erbringen zu können, müssen Reisende jedoch auch im Schengen-Raum ihr Reisedokument mitführen.
Mitnahme von Tieren im Reiseverkehr (gilt auch für Reisende aus dem EU-Raum): Für Haustiere wie Hunde oder Katzen wird ab einem Alter von 12 Wochen ein gültiges Impfzeugnis (Tollwut) in deutscher Sprache oder mit amtlich beglaubigter Übersetzung benötigt. Die Impfung muß mindestens 30 Tage vor dem Grenzübertritt erfolgt sein, darf aber nicht länger als ein Jahr zurückliegen. Es dürfen maximal drei Tiere mitgenommen werden.
[bearbeiten] Flugzeug
In Wien, Graz, Linz, Salzburg, Innsbruck und Klagenfurt gibt es internationale Flughäfen.
[bearbeiten] Bahn
Die ÖBB (Österreichischen Bundesbahnen) sind die einzige grosse Bahngesellschaft in Österreich, das Schienennetz ist vor allem in der (weniger gebirgigen) Osthälfte Österreichs gut ausgebaut; auch viele kleinere Städte sind dort mit der Bahn erreichbar. Besuchern unter 26 Jahren ist hier bei häufigerer Benützung der Kauf einer VorteilsCard um 19,90 Euro (= EUR = €) (Passfoto notwendig) zu empfehlen, mit der man 50 % Rabatt auf Strecken innerhalb Österreichs erhält.
Grenzübergänge nach Österreich:
für Wien -> Passau/ Schüring
für Salzburg -> Salzburg/ Freilassing
für Klagenfurt -> Salzburg oder Kufstein
für Innsbruck -> Mittenwald/ Scharnitz
[bearbeiten] Bus
Der öffentliche Autobusverkehr in Österreich umfaßt mehr als 2.800 fahrplanmäßige Linien. Fast alle für den Tourismus relevanten Orte sind per Autobus zu erreichen. Zentrale Busauskunft: 01/711 01
[bearbeiten] Auto/ Motorrad
In Österreich wird auf der rechten Straßenseite gefahren.
Autobahnen und Schnellstraßen (auch Stadtautobahnen) sind in Österreich generell mautpflichtig. Die Maut wird in Form einer Klebevignette oder Go-Box (für Fahrzeuge über 3,5 t) entrichtet. Erhältlich ist die Vignette (= Pickerl) in Österreich bei den Autofahrerklubs ÖAMTC und ARBÖ, in Trafiken und an Tankstellen. In den Nachbarländern: bei den jeweiligen Autofahrerclubs sowie bei grenznahen Tankstellen.
- Ausnahme: Aktuell (Februar 2007) bleibt bei der Anfahrt von Deutschland über die Inntalautobahn das erste Teilstück (und nur dieses) bis zur Abfahrt Kufstein-Süd weiterhin mautfrei. Das ist interessant für alle, die dort nach Kitzbühl oder Richtung Tauern abfahren wollen und somit nicht durch den Ort Kufstein durch müssen.
Platzierung der Vignette:
- PKW: auf der Windschutzscheibe oder der vorderen, linken, nicht versenkbaren Seitenscheibe
- Motorräder: an einem schwer entfernbaren, gut sichtbaren Bestandteil
Mautgebühren:
- Jahresvignette: PKW: 72,60 Euro; Motorräder: 29 Euro
- 2-Monats-Vignette: PKW: 21,80 Euro; Motorräder: 10,90 Euro
- 10-Tages-Vignette: PKW: 7,60 Euro; Motorräder: 4,30 Euro
Das vorgeschriebene Licht am Tag ist in Österreich seit Januar 2008 wieder abgeschafft. Bei "eindeutiger Schönwetterlage" darf tagsüber ohne Licht gefahren werden.
Weiter vorgeschrieben bleibt das Mitführen einer Warnweste, die im Falle eines pannen- oder unfallbedingten Aussteigens auf Autobahnen und Schnellstraßen auch getragen werden muss.
Winterreifenpflicht gilt ab dem 01.01.2008 auch für Pkw jeweils vom 01. November bis zum 15. April, alternativ muß unabhängig von der Schneelage eine Achse mit Schneeketten versehen sein.
Motorrad: Kinder unter 13 Jahren dürfen nicht auf Motorrädern oder Trikes mitgenommen werden, Ausnahme sind Beiwagengespanne mit entsprechendem Überrollschutz. Für Motorräder gilt Lichtpflicht bei jedem Wetter.
Tankstellen verkaufen Diesel, Benzin (ROZ 91), Super (ROZ 95) und Super Plus (ROZ 98). Viele Tankstellen haben auch einen kleinen Laden für Lebensmittel - diese sind im Gegensatz zu den meisten Geschäften in Österreich auch am Sonntag und in den Abendstunden geöffnet. Das Benzin ist wegen der niedrigeren Steuer spürbar günstiger als in Deutschland, dafür sind aber dann zur Rückreisezeit die letzten Tankstellen vor der Grenze oft überlastet.
Mietautos können auf allen Flughäfen, großen Bahnhöfen und in den Städten gemietet werden (Budget, AVIS, Europcar-Interrent, Hertz u.a. Leihfirmen). Weiter unterhalten internationale Autovermietungen in allen Ländern Reservierungsbüros, in denen Touristen schon von ihrem Heimatland aus Reservierungen zu Sondertarifen tätigen können.
Parken: Die Parkdauer in den Kurzparkzonen ("blaue Zonen") kann zwischen 30 Minuten und drei Stunden variieren und ist am Beginn der jeweiligen Zone angegeben. Entsprechende Verkehrszeichen müssen nicht bei jeder Kreuzung wiederholt werden.
[bearbeiten] Schiff
Die Donau passiert auf ihrem Verlauf den Norden Österreichs und durchfließt Niederösterreich, Oberösterreich und Wien. Insbesondere Wien, der neben Budapest bedeutendste Passagierhafen an der Donau, ist Ausgangspunkt für viele der (meist drei- oder vier-tägigen) Kreuzfahrten nach Budapest und zurück. Es ist auch möglich, von hier aus die gesamte Donau bis zum Donaudelta mit Passagierschiffen auf eine sehr bequeme und beschauliche Weise zu bereisen und die zahlreichen Sehenswürdigkeiten unterwegs zu sehen. Allerdings ist das Fahren mit dem Schiff ein eher langsamer Weg und vergleichsweise teuer.
[bearbeiten] Mobilität
|
Für Eisenbahnfreunde In Österreich gibt es zahlreiche interessante Bergbahnen. |
Als Transportmittel innerhalb des Landes ist die Bahn (ÖBB) oder das Auto zu empfehlen, "kleinere" Ausflugsziele (vor allem solche ohne eigenen Bahnhof) sind in ganz Österreich gut mit dem Postbus zu erreichen, für größere Entfernungen ist dieses Transportmittel allerdings wegen des Zeitfaktors eher nicht zu empfehlen. Inlandsflüge sind unüblich und eher teuer. Sie bringen auch keine wesentliche Zeitersparnis, wenn man die benötigte Zeit von den Flughäfen in die Stadtzentren einrechnet.
Fahrrad - Informationen über Radfernwege und Regionalrouten sind im Artikel "Radtouren Österreich" zu finden.
[bearbeiten] Sprache
Die Mehrheit aller Österreicher spricht Deutsch (mit gelegentlich starker und regional sehr unterschiedlicher Färbung), dies ist auch Staatssprache. In einigen Regionen (vor allem in den Grenzgebieten des Burgenlandes, der Steiermark und Kärntens) leben jedoch seit langem (hauptsächlich slawische) Minderheiten, deren Sprache und Kultur teils geschützt sind und auch an den Schulen gelehrt werden. In den österreichischen Schulen wird Englisch als erste Fremdsprache unterrichtet; Basiskenntnisse dieser Sprache sind daher weit verbreitet.
Anbei ein kleiner "Sprachführer" für den Bereich Küche.
[bearbeiten] Aktivitäten
[bearbeiten] Wintersport
- Ski Alpin: Österreich hält für Skifahrer vielfältige Angebote bereit. Es gibt u.a. zwölf Gletscherskigebiete (siehe auch landesweite Übersicht der Gletscherskigebiete auf
- Snowboard: Snowboarder können natürlich alle Pisten nutzen. Einige Skigebiete gelten jedoch als ausgesprochene Snowboard-Zentren (siehe auch landesweite Übersicht auf
- Langlauf: Immer mehr Skifahrer steigen wieder von der Piste in die Loipe um oder kombinieren beides in einem Urlaub.
[bearbeiten] Sommersport
- Radfahren und Mountainbiken - Österreich besitzt ein weitreichendes Radwegenetz. Man hat die Wahl zwischen ebenen Radwanderwegen in Tallagen oder sportlich anspruchsvollen Strecken im Gebirge. Einige Strecken sind im Artikel "Radtouren Österreich" aufgelistet.
- Wandern und Bergsteigen - Infos zum Wandern und Bergsteigen sind im Übersichtssartikel Alpen zu finden. Hier einfach die entsprechenden Gebirgsgruppen anklicken.
- Laufen und Walking: Wer rastet, der rostet. Dieses alte Sprichwort hat schon seine Gültigkeit.
[bearbeiten] Kaufen
Währung ist seit 1. Januar 2002 der Euro, die Preise sind in etwa mit denen anderer westeuropäischer Länder vergleichbar, wobei das Preisniveau in den Touristenzentren sowie in Salzburg und Wien deutlich höher ist als im sonstigen Land. Insgesamt ist hier ein leichtes Gefälle von West nach Ost feststellbar. Geschäfte haben Wochentags ganztägig geöffnet, samstags wird vor allem in den ländlicheren Gebieten oft zu Mittag geschlossen, während in den Städten und bei großen Lebensmittelketten ganztags geöffnet ist. Sonderfall Sonntag: Hier ist das Einkaufen meist nur an Tankstellen, Bahnhofsgeschäften und in bekannten Tourismusorten möglich. Dieser Einkauf am Sonntag beschränkt sich auf "Reiseproviant" - alle anderen Einkaufsmöglichkeiten bleiben an diesem Tag aufgrund der strengen Regelungen zur Sonntagsöffnung in Österreich verwehrt.
Bedeutende Einkaufsstraßen in Österreich sind unter anderem:
- in Wien: Kärntner Straße, Mariahilfer Straße
- in Graz: Herrengasse, Annenstraße
- in Linz: Landstraße und Umgebung, Taubenmarkt
- in Salzburg: Getreidegasse, Linzergasse
- in Innsbruck: Maria-Theresien-Straße
- in Klagenfurt: Alter Platz
- in Bregenz: Kaiserstraße, Kornmarktplatz
- in Eisenstadt: Hauptstraße
- in Sankt Pölten: Kremser Gasse
Beliebte Souvenirs: Eine besondere Bedeutung kommt dem österreichischen Kunsthandwerk zu: Trachten und Trachtenschmuck, Lodenbekleidung aus Salzburg und Tirol, Stickereien aus Vorarlberg, Keramik- und Porzellanwaren (Augartenmanufaktur in Wien, Gmundner Keramik, Töpferwaren aus Stoob/ Burgenland), Glas- und Kristallwaren (z.B. Svarowksi/ Tirol) und schöne Holzschnitzereien, um nur einige zu nennen. In Bernstein (Burgenland) befindet sich die weltweit einzige Fundstelle von Edelserpentin, einem grünen Halbedelstein, aus dem Schmuck- und Ziergegenstände gefertigt werden.
Auch die kulinarischen Mitbringsel sind stets eine Kalorien-Sünde wert: Kernöl und Schilcher-Wein aus der Steiermark, die echten Salzburger Mozartkugeln, die berühmte Wiener Sachertorte, der Zauner-Stollen aus Bad Ischl, edle Weine aus dem Burgenland und Niederösterreich sowie vielerlei Schnäpse und Brände.
[bearbeiten] Küche
Die österreichische Küche ist durchaus nicht an einem Abend erkundbar. In ihr spiegelt sich auch die Völkervielfalt der ehemaligen Monarchie wieder.
Das Wiener Schnitzel (paniertes und in Schmalz herausgebackenes Kalbfleisch) ist quasi DIE Nationalspeise (obwohl man sich schwer tut ein Original Wiener Schnitzel zu finden. Die Schnitzelhäuser bieten hauptsächlich Schnitzel Wiener Art an, das aus Schweinefleisch besteht) , ebenso Knödel, die unterschiedliche Geschmacksrichtungen haben können, von süß bis pikant.
Darüberhinaus ist die österreichische Küche bekannt für ihre Bäckereien - in Österreich Mehlspeisen genannt - der bekannteste Vertreter ist sicher der Apfelstrudel.
| Österreichisch | Deutsch |
|---|---|
| Blunzen | Blutwurst |
| Erdäpfel | Kartoffeln |
| Fisolen | grüne Bohnen |
| Germ | Hefe |
| Karfiol | Blumenkohl |
| Marille | Aprikose |
| Melanzani | Aubergine |
| Obers | Sahne |
| Paradeiser | Tomate |
| Ribisel | Johannisbeeren |
| Topfen | Quark |
| Marmelade | Konfitüre |
Lokale Spezialitäten
- Kletzennudeln: Eine Kärntner Spezialität, die man auch kaum anderswo erhält: süße Nudeln, gefüllt mit gedörrten Birnen.
- Salate werden oftmals mit Steirischem Kürbiskernöl mariniert, einem dunkelgrünen Öl, das einen interessanten nußartigen Geschmack hat. Echtes Steirisches Kürbiskernöl ist relativ teuer, aber eines der beliebtesten "Mitbringsel". (Vorsicht: Billiges Kernöl, auch verkauft als "Salatöl" ist mit normalen Ölen gestrecktes Kürbiskernöl und hat nicht den vollen Geschmack.) Kürbiskernöl wird auch weltweit über Online-Shops vertrieben.
- Manner Schnitten: Ist eine typische, süße Wiener Spezialität. Einzigartig ist jedoch nur das quadratische Format und die rosa Verpackung. Gibt es überall zu kaufen, ebenfalls ein beliebtes Mitbringsel, da sie gerne auch in Hollywood-Filmen im Hintergrund auftauchen.
- Kaiserschmarr'n: Als Kaiserschmarr'n bezeichnet man kleingeschnittenen Eierkuchen mit Apfelmus.
- Zu den bekanntesten Tiroler Spezialitäten zählen u.a. die allseits beliebten Knödel in den verschiedensten Variationen: Speckknödel, Leberknödel, Preßknödel und viele mehr.
- Die Kärntner Nationalspeise, die Kasnudel hat das ganze Jahr über Saison. Der Nudelteig wird dünn ausgewalzt, zu einer faustgroßen Tasche geformt und mit verschiedenen Köstlichkeiten gefüllt. Mit Topfen und Gartenminze ist es die typische Kasnudel, aber es gibt auch andere Variationen, so z.B. mit Fleisch, mit Spinat, Erdäpfeln und Pilzen oder süß mit Kletzen (gedörrten Birnen). Beliebte Suppeneinlage sind "Schlickkrapferl" - eine Miniaturvariante der Kärntner Nudel mit einer Füllung aus Innereien und Kräutern.
Der österreichische Wein: Bereits in der Römerzeit wurde in der Donauregion, um den Neusiedler See und in der Steiermark Wein angebaut. Im Mittelalter waren es vor allem die Klöster, die für die Kultivierung der Reben und die Kellertechnik verantwortlich zeichneten und somit für die Verbreitung der Weinkultur sorgten. Heute ist der Weinbau in Österreich von einer bäuerlichen, kleinbetrieblichen Struktur geprägt. Die rund 50.000 Hektar Rebflächen in Niederösterreich, der Steiermark, dem Burgenland und in Wien werden von über 30.000 Winzern bewirtschaftet, von denen jedoch nur ein knappes Drittel ausschließlich Weinbau betreibt.
Der Weinbau prägt die Landschaft und die Kultur der jeweiligen Region, was sich in den typischen Buschenschanken, Weinklöstern, Weingasthöfen und sogar Weinakademien manifestiert. Aufgrund der hervorragenden Qualität belegen Österreichs Weine stets Spitzenplätze bei internationalen Bewerben. Derzeit sind in Österreich über 30 Rebsorten für die Produktion von Qualitäts- und Prädikatswein zugelassen, darunter solch namhafte Sorten wie Sauvignon blanc, Muskateller, blauer Portugieser und Zweigelt.
[bearbeiten] Nachtleben
In den meisten größeren Städten gibt es eine Vielzahl an Lokalen und In-Treffs. Daneben bieten viele Museen, Sehenswürdigkeiten oder öffentliche Einrichtungen besondere Veranstaltungen, etwa die jährliche "Lange Nacht der Museen" oder die "Lange Nacht der Musik" sowie Kino unter Sternen (im barocken Augarten) in Wien.
Aktuelle Hinweise finden sich vor allem in den diversen Stadtzeitungen, wie dem wöchentlichen "Falter" mit seinem umfassenden Programmteil für Wien und Graz.
[bearbeiten] Unterkunft
In Österreich ist das sogenannte Wildcampen nicht erlaubt und kann eine Besitzstörungsklage mit sich bringen. Es ist daher zu empfehlen sich entweder mit dem Grundbesitzer abzusprechen oder auf einen Campingplatz auszuweichen. Hotels haben in Österreich meist einen hohen Standard, was sich allerdings oft auch in den Preisen wiederspiegelt.
[bearbeiten] Lernen
In Österreich studieren viele junge Menschen aus anderen Ländern, vor allem aus Deutschland und anderen EU-Staaten. Studenten aus Ländern außerhalb der EU müssen an staatlichen Universitäten mit höheren Studiengebühren rechnen als EU-Bürger. Neben den allgemeinen Universitäten haben sich in den letzten Jahren diverse Fachhochschulen und Privatuniversitäten (z.B. die Modul University Vienna, die auf Englisch tourismuswissenschaftliche Studien anbietet) etabliert.
In den Sommermonaten werden in Österreich zahlreiche Kurse - von der Musikausbildung bis zur Malerei - angeboten, die aus aller Welt frequentiert werden. Sie finden oft an besonders schönen Orten bzw. in historischen Gebäuden statt.
Lernen kann man in Österreich während des Urlaubs selbstverständlich diverse Sportarten, z.B. Golfen, Segeln oder Schifahren. Sprachferien werden ebenfalls angeboten.
[bearbeiten] Arbeiten
In Österreich zu arbeiten ist für EU-Bürger unproblematisch, für Nicht-EU-Bürger auf Grund sehr restriktiver Zuwanderungsbestimmungen überaus schwierig.
[bearbeiten] Feiertage
| Termin | Name | Bedeutung |
|---|---|---|
| 01. Januar | Neujahrstag | |
| 06. Januar | Heilige Drei Könige | |
| 23. März 2008 | Ostersonntag | |
| 24. März 2008 | Ostermontag | |
| 01. Mai | Staatsfeiertag | |
| 1. Mai 2008 | Christi Himmelfahrt | |
| 11. Mai 2008 | Pfingstsonntag | |
| 12. Mai 2008 | Pfingstmontag | |
| 22. Mai 2008 | Fronleichnam | |
| 15. August | Mariä Himmelfahrt | |
| 26. Oktober | Nationalfeiertag | |
| 01. November | Allerheiligen | |
| 08. Dezember | Mariä Empfängnis | |
| 25. Dezember | Christtag | |
| 26. Dezember | Stefanitag |
An diesen Feiertagen haben Geschäfte und Behörden normalerweise geschlossen. Eine Ausnahme stellt nur der 8. Dezember dar, an dem die Geschäfte in den meisten Gegenden von 10 Uhr bis 17 Uhr geöffnet haben. Außerdem gibt es Ausnahmen in einzelnen Fremdenverkehrsgebieten.
Dazu kommen noch einzelne lokale Feiertage in einzelnen Bundesländern, an welchen teilweise Ämter, Behörden und Schulen geschlossen haben, nicht jedoch die Geschäfte.
Bitte zu beachten, dass der Januar im österreichischen Deutsch zumeist Jänner genannt wird, der Sonnabend fremd erscheint und der deutsche Heiligabend hier Heiliger Abend genannt wird.
[bearbeiten] Sicherheit
Österreich ist allgemein ein sehr sicheres Land.
- Vor Taschendieben sollte man sich vor allem an stark frequentierten Tourismuszielen (und auch in Hotels) in Acht nehmen. Es empfiehlt sich daher für Frauen nicht, beim Gang zum Frühstücksbuffet die Handtasche auf dem Sessel zu hinterlassen.
- In Schigebieten sollte man seine Schi nicht unbeaufsichtigt abstellen. Im Gedränge vor größeren Schistationen und Schutzhütten lassen sich Schi sehr gut unauffällig stehlen.
- In geparkten Autos sollte man absolut nichts Wertvolles sichtbar hinterlassen, auch nicht bei Aufenthalten, die nur wenige Minuten dauern - und auch nicht in Garagen. Mobiltelefone, Laptops usw. sind im Kofferraum nicht sichtbar zu verstauen oder mitzunehmen.
- In Wien arbeiten ausländische Banden mit dem Trick, sich gegenüber asiatischen Gästen als Polizisten auszugeben, die Durchsuchungen vorzunehmen haben. Dabei gehen zumeist Geld und Kreditkarten verloren.
[bearbeiten] Gesund bleiben
In einigen Gebieten (vor allem im Osten Österreichs und natürlich in größeren Waldgebieten) sollte man sich im Sommer vor Zecken in Acht nehmen, eine FSME-Impfung ist hier allenfalls empfehlenswert.
[bearbeiten] Klima
In Österreich herrscht gemäßigtes Klima mit milden Sommern und mäßig kalten Wintern. Das Klima in Westösterreich (Oberösterreich, Salzburg, Tirol, Vorarlberg) ist atlantisch geprägt, was für häufige Niederschläge und meist geringe Temperaturschwankungen sorgt. Im Osten des Landes (Niederösterreich, Wien, Burgenland) überwiegt der kontinentale Einfluss, wodurch die Sommer wärmer und die Winter kühler als im Westen werden. Die Niederschlagsmenge im Osten Österreichs ist wesentlich geringer als in den westlichen Bundesländern. Der Südosten Österreichs (Steiermark, Kärnten) profitiert besonders im Sommer durch die warme und trockene Luft des Mittelmeerraumes.
Das Klima im Gebiet der Alpen (südliches Salzburg, Tirol, Vorarlberg) ist generell kühler als im Rest Österreichs. Im Winter ermöglichen kalte Temperaturen und große Mengen Schneefall eine breite Palette an Wintersportarten, jedoch muss man in alpinen Gebieten im Winter immer mit Lawinenabgängen und gesperrten oder verschütteten Straßen rechnen.
Am Nordrand der Alpen (nördliches Salzburg, Oberösterreich) treten besonders in den Sommermonaten durch an den Alpen aufgestaute Wolken häufig tagelange Regenfälle auf (daher stammt der Begriff vom "Salzburger Schnürlregen"). Im Frühjahr und Herbst sorgt warmer Föhnwind in diesen Gebieten für angenehme Temperaturen, kann jedoch bei wetterempfindlichen Menschen Kopfschmerzen auslösen. Im Südosten Österreichs (Steiermark, Kärnten) ist besonders im Sommer mit starken Gewittern zu rechnen.
[bearbeiten] Klarkommen
- FUNDinfo.AT, die österreichische Online-Plattform für das Fundamt mit fast 600 angeschlossenen Städten und Gemeinden;
[bearbeiten] Respekt
Für Österreich gilt bei diesem Punkt wohl was auf alle europäischen Länder zutrifft und was von Gästen überall erwartet wird. Was nicht geschätzt wird, sind Vergleiche mit Deutschland oder auf eine ironisch-bösartige Weise historische Bezüge anzusprechen, es sei denn man wird darauf angesprochen oder unterhält sich mit Freunden. Zurückhaltung und Freundlichkeit wird jedenfalls eher geschätzt als polterndes Auftreten.
[bearbeiten] Post und Telekommunikation
Österreich verfügt über ein gutes Mobilfunknetz, in den meisten Großstädten gibt es auch bereits ein gut funktionierendes UMTS-Netz. Auch Telefonzellen (mit Münzeinwurf oder für Wertkarten) sind an stärker besuchten Orten oft zu finden, einige davon mit der Möglichkeit E-Mails zu verschicken. Für längere Gespräche ist der Erwerb einer Telefonwertkarte (zu bekommen untern Anderem bei Trafiken, das sind Tabakläden mit Zeitungsverkauf, und in Postämtern) ratsam. In allen Großstädten sind Internetcafés zu finden und an vielen öffentlichen Orten auch Access Points, teilweise kostenlos.



